Sonntag, 19. März 2017

AfD-Wähler sind gebildet und verdienen gut...

So könnte man stark vereinfacht das Ergebnis einer Studie zitieren, das derzeit auch in einigen Medien besprochen wird - mit erheblicher Reso-
nanz der Leser; so brachte es ein Artikel in der "ZEIT" auf fast 600 Leserkommentare dazu!

Jedenfalls sehen wir, dass alles Schubladendenken nicht hilf-
reich ist. Ein Großteil der AfD-
Wähler ist also nicht einfach der Typus "rechter Schreihals", zu dem er gerne in manchen Medien stilisiert wird.
Vor allem scheint mir die neue Studie auch ein Beleg dafür zu sein, dass es durchaus lohnt, nicht immer nur übereinander zu reden, sondern auch miteinander, wobei sich auch die Spreu vom AfD-Weizen trennt. Nach der-
zeitigen Umfragen liegt die AfD übrigens bei einem Wähleranteil von 8,5 bis 11 Prozent, also mehr als die "Grünen"...

Man schaue ---> HIER und HIER und HIER !

Kommentare:

  1. Die Frage scheint mir eher die zu sein,
    ob manche Bischöfe und ZdK-Vertreter gebildet
    genug sind, um das zu begreifen und umzusetzen!

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  2. Ob die AfD-Wähler gebildet sind, ist mir egal.
    Die Frage ist, ob die AfD für Christen wählbar ist.
    Und da komme ich für mich vor allem wegen der Flücht-
    lingsfrage zu einem klaren NEIN.

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  3. Wenn ein Christ, sein Gewissen prüft und zum Schluss kommt die AFD sei für ihn wählbar, dann soll er sie wählen.

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    1. Wenn ein Christ sein Gewissen prüft und zum Schluss kommt, die Linksgrünen seien für ihn wählbar, dann soll er sie wählen.

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    2. @Ulli: klar, soll er. Nur ist er dann kein Christ mehr. Jedenfalls kein Katholik. Für Katholiken, die nach der Lehre der Kirche leben, sind die linksgrünen Parteien ( und das fängt bei der Union an!) unwählbar.

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    3. Tradi's Liebling19. März 2017 um 18:47

      An den Hochstapler "Benedikt XVI.":
      Bei Ihnen sieht man ja schon an dem
      widerrechtlich angeeigneten Namen, dass
      man Ihre Meinung getrost vernachlässigen kann!

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  4. Himmler war auch gebildet, und?

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  5. Man braucht sich doch nur mal die Listen der
    Bundestagskandidaten der AfD anzuschauen, um die
    Lüge von den rechten Schreihälsen zu entlarven.
    Da findet man Rechtsanwälte, Doktoren, sogar
    Professoren, hohe Beamte und Soldaten, Unternehmer
    und viele mehr.
    Verständlich, dass Bischöfe und Lückenpresse darüber
    schweigen!

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    1. Und die Wähler?? Nach jeder Wahl zeigt die Analyse, dass die AfD in den Quartieren, wo die Flachbildschirme am größten, und der Zigaretten- und Alkoholkonsum am höchsten und der Bildungsgrad am niedrigsten ist, die besten Ergebnisse hat. Korrespondierend dazu leider auch einen deutlich höheren Katholiken- als Protestantenanteil. Was die Tradis natürlich erfreut.

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    2. Katholiken wählten in einem Beispiel
      die AfD mit 13 %, Protestanten mit 16 Prozent.
      Alles klar?!

      https://www.pro-medienmagazin.de/politik/2016/11/22/umfrage-im-vergleich-waehlen-mehr-frei-als-landeskirchler-afd/

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    3. Freikirchen zählen unter "Protestanten" nicht. Das Pendant zu Katholiken sind evangelische Landeskirchler. Und da liegen Katholiken in der AfD-Wahlerschaft weit vorn.
      Freikirchler sind funamentalistische Sektierer. Zwar hassen sie den Papst, sind aber trotzdem bei den Tradis recht beliebt, weil sie weit rechts stehen und die Frau dem Mann untergeordnet ist.

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    4. Das Institut "FORSA"
      hat mal die Konfessionen der AfD-Wähler durch-
      leuchtet: Im Jahre 2014 waren es bei den Mitglie-
      dern der evangelischen Kirche angeblich 29 %,
      bei den Katholiken 26 %, die mit der AfD sympathi-
      sierten. Was nicht heißt, dass sie diese auch
      gewählt haben.

      http://www.stern.de/politik/deutschland/forsa-analyse-wer-die-afd-waehlt-3172084.html

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