Mittwoch, 22. März 2017

Bei den Evangelischen rumort es wegen der AfD-Mitwirkung beim Kirchentag!

Offiziell will man den Eindruck machen, es sei alles im grünen Bereich.
So lässt die EKD die Presse zum im Mai anstehenden Kirchentag wissen, man setze "auf Dialog und Gelassenheit".
Intern bröckelt es allerdings schon an der Gelassenheits-
front, denn Aufmüpfige wollen nicht akzeptieren, dass auch die AfD dort mit aufs Podium darf. Dass ein auch nicht unumstrittener isla-
mischer Großscheich dort sprechen darf
, scheint den Bedenken-
trägern hingegen noch gar nicht aufgefallen zu sein; man lese mal einen Offenen Brief anlässlich seiner Rede im Deutschen Bundestag...  

Jedenfalls hat man schon fleißig Unterschriften gegen die AfD-Teilnahme gesammelt. Beim Katholikentag 2016 in Leipzig hatte das ZdK übrigens
die AfD wieder ausgeladen, was allerdings auch einigen Wirbel verursacht hatte.

Merke: Gemeckert wird immer, egal wie man sich entscheidet!
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Kommentare:

  1. Dazu muss man wissen, dass die Evangelische Kirche
    schon immer wesentlich anfälliger für die jeweiligen
    Trends des Zeitgeistes war, und dank des medialen Dauer-
    feuers gegen die AfD gilt es heute (auch bei vielen katho-
    lischen Bischöfen) als schwere Sünde, wenn man sich mit
    der AfD einlässt. So wundert es nicht, dass die politisch
    Korrekten in der EKD nun Angst haben, sie könnten vielleicht
    mit einem leibhaftigen AfD-Mann zusammen in einem Saal ge-
    sehen werden, und das wäre natürlich des Teufels!

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  2. Helmut Schneider22. März 2017 um 15:29

    Eine bessere Werbung als diese Diskussions-
    verweigerer bei der EKD, die damit auch ihrer
    eigenen Kirchenleitung das Wasser abgraben, kann
    sich die AfD nicht wünschen.
    Das hatten wir doch bereits schon mal in den unseligen
    Zeiten von Adolf, dass Andersdenkende aus- und einge-
    sperrt wurden. Mit einem Redeverbot fängt es an...

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  3. Ach wo. Gerade gestern stand in einem Leitartikel der FAZ, dass die typische Wählerklientel der AfD sowieso aus Menschen besteht, die extrem kirchenfern sind. Das kümmert die also null, wie sich die Kirchen zur AfD verhalten.

    Ein paar versprengte Nationalkatholiken in der Kreuzknappen-Community, die große AfD-Anhänger sind, sind die Ausnahme, welche die Regel bestätigt.

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  4. Die hohen Kirchenvertreter waren bis dato
    geistig nicht in der Lage, die AfD etwas differen-
    zierter zu betrachten. So gibt es dort eine ausdrück-
    liche Arbeitsgemeinschaft von Christen in der AfD

    http://www.chrafd.de/

    Interessanterweise hat man mit anderen Parteien,
    z.B. den Grünen, die z.T. gegen die Kirche arbeiten
    und auch die Kirchensteuer ablehnen, keine Probleme.

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    1. Sorry, aber Sie vergleichen Äpfel mit Birnen. Die Grünen sind 37 Jahre alt und haben sich vielfach gehäutet. Mindestens 15 bis 20 Jahre lang hat die Kirche massiv gegen die Grünen gearbeitet und immer wieder die Unvereinbarkeit mit ihnen herausgestellt. Das wissen Sie sicherlich.

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    2. Manchmal hat man zudem den Eindruck, daß die EKD eine Unterabteilung der Grünen ist.

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    3. @Matthis: die Zwangskirchensteuer lehnen nicht nur die Grünen ab, sondern auch ein gewisser Benedikt XVI. Kann man in seinen Interview-Buchern mit Seewald ausführlich nachlesen ("Entweltlichung"). Arbeitet Benedikt also gegen die Kirche??
      Auch viele Tradis sind bekanntlich gegen die Kirchensteuer.

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