Mittwoch, 1. März 2017

ESSEN: ... und wieder einmal eine Bistums-Studie über Kirchenaustritte...

Es ist ja nicht so, dass es
uns an Umfragen und Studien mangeln würde, aber was soll's: Nun forschen die vom Bistum Essen Beauftragten eben auch mal, warum Katholiken aus der Kirche austreten oder aber Kirchenferne sind, so wie das vom Bistum Münster bereits ausführlich gemacht wurde, siehe ---> HIER !  -  Zuerst will man per online-Umfrage so einiges
von den vermutlich (kontrollieren kann's ja keiner - aber mal unter uns: Welcher Ausgetretene liest schon Bistumsseiten?) Ausgetretenen erfragen, und das sieht dann so aus... ---> HIER !
Pressebericht... ---> HIER !
Wie wär's denn versuchsweise als Alternative einfach mal mit einer Kirche, die sich auf ihre Kernkompetenzen konzentriert, statt sich medial über Umweltschutz & Co. auszulassen, und wie wär's denn, wenn die Nörgler aus den eigenen Reihen mal beim Meckern etwas fasten würden, wie z.B. dem ewigen Kritisieren des Zölibats...?! - Eine "Marken-Firma", die keinen eindeutigen Erkennungswert hat, wird nämlich gerne von Kunden gegen billigeren Ersatz eingetauscht...

Kommentare:

  1. Herrlich!
    Der Kreuzknappe trifft mit seinem Humor mal wieder
    den Nagel auf den Kopf: Da erwartet man also allen
    Ernstes, dass die Ausgetretenen sich die Bistums-
    Homepage anschauen und dort an einer Umfrage teilnehmen.
    Daraus sehe ich,
    dass das Bistum Essen den Humor des Kreuzknappen
    mit Leichtigkeit überbieten kann.
    Hurra, wir haben bald wieder eine Umfrage mehr,
    und bis dahin sind ein paar Arbeitsplätze beim
    Bistum gesichert.

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  2. Ich zahle pro Jahr etwa 270 Euro Kirchensteuer,
    und das seit 25 Jahren, macht also etwa 6.750 Euro.
    Pardon, aber mir wird immer klarer, dass ich dafür
    kaum einen Gegenwert bekomme.
    Ich hatte ohnehin meinen Austritt vor kurzem mit
    meiner Familie besprochen und werde das jetzt tun.
    Das Geld findet woanders bessere Verwendung.

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  3. Diözesaner Bürohengst1. März 2017 um 16:56

    Nur mal vorsorglich erwähnt:
    Aus der evangelischen Kirche sind deutlich mehr
    Gläubige ausgetreten als aus der katholischen!

    https://de.statista.com/statistik/daten/studie/4052/umfrage/kirchenaustritte-in-deutschland-nach-konfessionen/

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    1. Das war schon immer so und ist auch leicht erklärt: Für die Evangelen ist die Kirche keine Heilsanstalt, das Dogma "Extra ecclesiam nulla salus" gilt für sie nicht. Sie brauchen die Kirche nicht zwingend, um "in den Himmel" zu kommen. Deshalb lösen sie sich auch schneller von ihr, ohne damit ihren Glauben aufzugeben.

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  4. "Radio Vatikan" hat eine plausible
    Erklärung für die vielen Austritte:
    DIE KIRCHE HAT EIN GLAUBWÜRDIGKEITS-PROBLEM!

    http://de.radiovaticana.va/storico/2013/11/02/kirchenaustritte_langfristige_gr%C3%BCnde_und_aktuelle_anl%C3%A4sse/ted-742911

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  5. Das eigentliche Problem ist doch ein
    ganz anderes:
    Nur 10 % der deutschen Katholiken besuchen über-
    haupt noch die Heilige Messe.
    Da es dabei aber nicht um verlorenes Geld geht,
    scheint das die Kirchenhäuptlinge nicht sonderlich
    zu stören.
    Im übrigen weiß jedes Kind, dass die Austritte eine
    Folge der Konsumgesellschaft und des übertriebenen
    Individualismus sind - und wenn man bedenkt, dass die
    SPD in den letzten 30 Jahren knapp die Hälfte (!)
    ihrer Mitglieder verloren hat, dann steht die Kirche
    noch blendend da!!!

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