Mittwoch, 29. März 2017

Wenn ausgerechnet ein katholisches Krankenhaus langjährige Mitarbeiter entlässt...

... dann ist das (zu Recht!) ein gefundenes Fressen für die Medien, hat sich doch gerade die Kirche dem Auftrage Jesu folgend als sozial denkendes Unternehmen zu präsen-
tieren.
Vorausgesetzt, die Medienberichte stim-
men so, wäre das schon ein Skandal, beim Berliner Franziskus-Krankenhaus langjährige treue Mitarbeiter zu kündigen und in den nicht unmittelbar medizinischen Bereichen durch billigere Arbeitskräfte zu ersetzen.
Die Krankenhausleitung verteidigt sich mit dem Argument, der Kostendruck im Gesund-
heitswesen sei enorm, und alle Einsparmöglichkeiten müssten demzufolge genutzt werden. - Aber ist so etwas wirklich akzeptabel?

Man schaue bitte ---> HIER und HIER und HIER !

Kommentare:

  1. Ordinariatsgeschädigter29. März 2017 um 13:16

    Der Kreuzknappe ist so fair
    und verlinkt beim BLAUEN Link auf einen Artikel
    mit einer Stellungnahme der Krankenhaus-Leitung.
    Darin steht, dass das Krankenhaus rote Zahlen schreibt
    und daher genau WIE ANDERE auch Billigkräfte anstellen
    muss, das ist so üblich.
    Ein Verlust bei Übernahme durch den katholischen Träger
    muss erst einmal verdaut werden, das waren damals sage
    und schreibe 15 (!) Millionen Euro!

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  2. Eine dümmliche Medienkampagne gegen die Kirche!
    Das machen doch alle Unternehmen so, und wahrscheinlich
    lässt man auch in den Redaktionsräumen der Presse
    von einer Billigfirma putzen.
    Merke: Wer im Glashaus sitzt und selber aufs Geld
    guckt soll nicht mit Steinen werfen!!!

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  3. Die Kirche und die kirchlichen Organisationen
    haben eine Vorbildfunktion. Wenn sie versagen, wird man
    sich auf sie berufen, und das ist fatal.
    Der Träger sollte seine Entscheidung schnellstens
    rückgängig machen!

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