Mittwoch, 29. März 2017

Wenn Herr Deckers sich in der "FAZ" an der AfD und an der Kirche abarbeitet...

... dann sind die zahlreichen Leserbriefe fast noch span-
nender als der Artikel.
Da muss er auch allerhand an Kritik einstecken, dass er sich die Sache zu einfach macht, und ein Leser verlinkt auch noch zur "Wirtschaftswoche", wo man eine schöne Ergänzung zum Deckers-Artikel findet un-
ter der Schlagzeile "Ich will mein Deutschland zurück".

Wie es scheint, ist noch nicht raus, wer beim Thema Kirche und AfD letztlich die Lufthoheit über die Stammtische des Internets erringen wird...  ---> HIER und HIER !
Irgendwie ist das schon drollig - da liest man gerade in fast jeder Zeitung, dass die AfD doch inzwischen fast bedeutungslos geworden sei und nur noch 7 % Zustimmung hat, aber andererseits ist sie dann doch dermaßen wichtig, dass ein langer Artikel in der "FAZ" nötig ist...

Kommentare:

  1. Zustimmung, werter Kreuzknappe!
    Die lebendige Diskussion bei den vielen Leserbriefen
    ist weitaus interessanter als das absehbare Geschreibe
    von Daniel Deckers. Die Leser lassen sich von Sprech-
    blasen (Schreibblasen) eben nicht beeindrucken.

    AntwortenLöschen
  2. Der echte Normalkatholik29. März 2017 um 16:33

    Der Artikel in der "Wirtschaftswoche"
    ist um Längen besser als der Artikel von Daniel Deckers.
    Die "roten Linien", die von Bischöfen gesehen werden,
    sind doch längst überschritten, aber nicht von der AfD,
    die nur die Funktion eines Feuermelders hat,
    sondern von den politischen "Brandstiftern", die Deutsch-
    land binnen dreier Jahre völlig verändert haben,
    auch zu meinem großen Bedauern und Entsetzen.
    Ich möchte auch das Deutschland zurück, dass wir vor
    2014/15 hatten!

    AntwortenLöschen
  3. Die Kirche und Kardinal Marx wären dann glaubwürdig,
    wenn man bei ihnen ein ernsthaftes Interesse erkennen
    könnte, sich mit Politikern der AfD direkt auseinander-
    zusetzen, meinetwegen auch in internen Gesprächen.
    Während man alle Nase lang liest - der Kreuzknappe
    schrieb erst gestern davon - , dass Kardinal Marx sich
    immer wieder mit der SPD trifft, hat er es nicht nötig,
    sich mal mit der AfD zu beschäftigen. Stattdessen die
    üblichen Worthülsen von ihm.
    Und die Belehrung, die AfD sei unchristlich, kommt aus-
    gerechnet von einem Würdenträger, der in Jerusalem ver-
    schämt sein Brustkreuz abgenommen hat, um seine Gastgeber
    nicht zu ärgern. Sorry, aber solch einen Kardinal kann
    ich nicht mehr ernst nehmen angesichts der vielen Martyrer,
    die sich ihres Glaubens nicht geschämt haben und für Jesus
    sogar in den Tod gegangen sind.

    AntwortenLöschen
  4. Der Artikel von Daniel Deckers enthält einige
    pure Behauptungen, für die er jeden Beweis schul-
    dig bleibt. So schreibt er "konfessionell gebundene
    Bürger gehören nicht zum Klientel der AfD" -
    dass dies NICHT stimmt, haben die Wahlanalysen
    eindeutig ergeben, wobei die AfD bei evangelischen
    Christen etwas mehr Zustimmung bekommt als bei den
    Katholiken. Es gibt sogar eine Gruppierung "Christen
    in der AfD", was Deckers natürlich auch unterschlägt.
    Unter Qualitätsjournalismus stelle ich mir doch
    etwas anderes vor als Vermutungsjournalismus.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Das ist Unsinn, sorry. Es gab von Anfang an, bereits 1980 auch eine Gruppierung "Christen bei den Grünen", obwohl die Grünen noch über viele Jahre eine ziemlich antikirchliche Partei waren und kaum konfessionell verbundene Wähler hatten.

      Löschen
  5. Ich fühle mich als Katholik von Kardinal Marx
    nicht vertreten. Wer pauschal alle Parteimitglieder
    einer bestimmten Partei als unchristlich tituliert,
    sollte sich vielleicht mal das 8. Gebot anschauen.
    Die staatsverbeamteten deutschen Bischöfe leben in
    einer Allianz mit den Mächtigen im Staate, und wenn
    man sich mal die Ergebnisse der letzten Vollversamm-
    lungen der Bischofskonferenz anschaut, kann man durch
    aus den Eindruck gewinnen, diese Herrschaften lebten
    auf einem anderen Stern.

    AntwortenLöschen

Bitte beachten: DERZEIT versuchsweise wieder Leserkommentare möglich. Anonyme oder beleidigende Zuschriften haben keine Chance! Ein Recht auf Veröffentlichung besteht nicht. Bis zur Freischaltung Ihres Leserbeitrages kann es einige Stunden dauern!
Zuschriften, die nach 19.45 Uhr eintreffen, können zumeist erst am
nächsten Morgen online sein!
=================================================================================