Mittwoch, 5. April 2017

Aufreger in Großbritannien: Ostereier heißen jetzt nicht mehr Ostereier...

Da musste sogar die Premierministerin einschreiten und Stellung beziehen: In die-
sem Jahr sollen erstmals die "Ostereier" für die traditio-
nelle Ostereier-Jagd der Scho-
koladenfabrik "Cadbury" nicht mehr Ostereier genannt werden. Stattdessen wurde das Ereignis multikulturell umbe-
nannt in "britische Eier-
jagd"
. -  Es gibt böse Reaktionen hin und her, und jetzt sind beide Seiten jeweils ziemlich empört... ---> HIER und HIER und HIER !

Sooo wirklich neu finde ich das übrigens nicht, es ist eher die Konsequenz aus einer Entwicklung, die wir auch hierzulande beobachten können. Da wird in Werbeprospekten von Supermärkten auch schon mal das Wort "Ostern" oder "Weihnachten" umgangen, und stattdessen wünscht man der Kundschaft schön neutral ein "frohes Fest"...

Hinweis heute um 10.10 Uhr: Zwei Leser teilten mir mit, dass es ihnen derzeit technisch nicht möglich ist, in diesem Blog einen Leserkommentar einzutragen.   Das tut mir leid, aber auf diese Störung habe ich keinen Einfluss. Notfalls schreiben Sie mir Ihen Kommentar per E-Mail, und ich setze ihn dann mit dem gewünschten Namen für Sie hier ein.
  

Kommentare:

  1. Wir werden uns daran gewöhnen müssen,
    dass das christliche Abendland der Vergangenheit
    angehört, auch dank Merkels Gästen.
    In Holland sind in einem Bistum schon 90 % (!!!)
    aller katholischen Kirchen geschlossen.

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    1. Klar kann man es sich so einfach machen!
      Die Wahrheit ist jedoch, dass es nicht
      irgendwelche Gäste sind, sondern die Deutschen
      selbst (oder eben andere Europäer), denen der
      christliche Glaube nicht mehr wichtig ist.
      Die heutige Devise ist: Man lebt nur einmal,
      und da nimmt man sich, was man kriegen kann.
      Entscheidend ist den Leuten, dass sie Wohlstand
      haben, das Himmelreich ist ihnen egal.

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    2. Herr Mynonarius,

      das interessiert mich aber:
      In welchem niederländischen Bistum
      sind mittlerweile 90 Prozent der katholischen Kirchen geschlossen?
      Haben Sie da eine Quelle?

      Was die kirchlichen Situation in den Niederlanden anbetrifft,
      ist mir überhaupt nichts von 90 Prozent geschlossenen katholischen Kirchen
      in einem der Bistümer bekannt.

      Die mir bekannten aktuellen Zahlen (2015, veröffentlicht Herbst 2016, KASKI/Nijmegen) zu genutzten Kirchen
      in den niederländischen (Erz-)Bistümern sehen anders aus.
      In Klammern die Vergleichszahlen aus 1977,
      daraus lässt sich dann errechnen,
      wie viele Kirchen bis 2015 profaniert wurden:

      - Groningen-Leeuwarden: 83 (102)
      - Utrecht 295 (380)
      - Haarlem 190 (240)
      - Rotterdam 166 (214)
      - Breda 138 (188)
      - Den Bosch 330 (428)
      - Roermond 311 (368)

      Total sind das 1.513 Kirchen in 2015, während es in 1977 noch 1.920 waren, profaniert wurden also in diesem Zeitraum 407 Kirchen.
      Wobei seit Anfang der 2000er Jahre prozentual gesehen
      mehr Kirchen profaniert wurden als vorher.

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    3. @Mynonarius:
      Nein, nicht "dank Merkels Gästen" (es ist ja immer soo einfach und bequem, andere als die Schuldigen auszumachen!), sondern "dank" uns , die wir alle zu träge und feige sind, für unseren Christenglauben einladend und offensiv gegenüber anderen einzustehen. Die Zeit,die es dafür bräuchte, nutzen wir lieber zum Schimpfen auf die böse böse Welt und auf "die anderen".

      Wen wundert da noch, dass das Christliche bei uns verdunstet? Keinen.

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    4. Quelle:

      https://www.jesus.de/niederlande-erzbistum-rechnet-mit-94-weniger-gotteshaeusern/

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    5. Herr Mynonarius,

      zu Ihrem Link:

      Da steht aber nichts davon, dass – wie Sie behauptet haben – in einem niederländischen Bistum schon 90 Prozent der Kirchen geschlossen sind.

      Sondern da steht:

      Erzbischof Eijk vermutet (2014), dass es „in 15 Jahren“, also 2029, in seinem Erzbistum Utrecht wohl nur noch 20 statt der (2014) 300 Kirchen geben werde, also ca. 94 Prozent weniger.

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    6. Herr Pjtor,
      wenn das ein Trost sein sollte,
      dann ist es aber ein schwacher Trost.
      Die Kirchen werden dicht gemacht,
      wenn nicht 2014, dann eben im Laufe der Jahre
      bis zum Jahr 2029.
      Das aber bedeutet aber mathematisch, dass schon
      im Jahre 2020 fast die Hälfte aller Kirchen
      dicht sein wird.
      Ich halte nichts davon, die Dinge zu beschönigen.

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    7. Herr Studiosus,

      das soll kein Trost sein und ich beschönige auch nichts.
      Hier ging es einzig um die unzutreffende Aussage des Herrn Mynonarius.

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    8. Hurra,
      die Katastrophe tritt 10 Jahre später ein!

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  2. Soll einer mal unsere Tradis verstehen .. Eigentlich sollten Sie sich doch freuen, dass die heidnischen Symbole wie Ei und Hase nicht mehr mit dem "christlichen Fest" in Verbindung gebracht wird :D

    Da das Christentum ja streng genommen keine eigenen Feste hat, sondern alles von älteren Religionen übernommen hat (Daten und Inhalte), reagieren seine Anhänger gerne etwas ungehalten, wenn sich die Menschen wieder auf die Originale beziehen ...

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