Dienstag, 25. April 2017

Der "SPIEGEL" fragt wegen AfD-Parteitag, ob der Bundespräsident keinen Fernseher hat...

In einer aktuellen Kolumne im "SPIEGEL" beschäftigt sich Jan Fleischhauer auf unge-
wohnte Weise mit dem AfD-
Parteitag am vergangenen Wochenende in Köln.

Der Journalist äußert ironisch den Verdacht, dass der Bundes-
präsident keinen Fernseher hat, denn sonst hätte Frank-Walter Steinmeier eigentlich etwas zu den Geschehnissen sagen müssen, zu den Szenen, die sich da draußen vor dem Hotel "MARITIM" abgespielt haben.

Eine interessante Wortmeldung am Rande des politisch korrekten Main-
streams, finde ich. Etwas für die Nachdenklichen im Lande.
---> HIER !

Kommentare:

  1. In der Tat ein ungewöhnlicher, bemerkenswerter Kommentar
    des "SPIEGELS". Den sollte man in Kopie gewissen Bischöfen
    und unseren Politikern zur Verfügung stellen.
    Dass es bezüglich Gewalttaten in Köln so glimpflich abge-
    gangen ist, können sich die Protestierer übrigens nicht auf
    die Fahnen schreiben, sondern das ist dem konsequenten Ein-
    greifen der 4.000 Polizisten zu verdanken.

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  2. Am besten fand ich bei Fleischhauer den Satz:
    "Glauben wir, dass die politische Klasse in Deutschland stumm bliebe, wenn rechte Horden Abgeordneten der Linken auf dem Weg zum Parteitag drangsalieren würden? Meine Vermutung ist: eher nicht."
    Eine klare Gegenmeinung gegen die AfD kann ich nur begrüßen; aber eine Meinung ist eben etwas anderes als Gewaltanwendung gegen Parteimitglieder.
    O.K., wenn man im Internet mal eine Sammlung anlegen würde mit gewalttätigen Vorfällen, dann schnitten die Rechten ziemlich schlecht ab.
    Das ist aber hier nicht das Problem. Wer so wie die Kirche zur Toleranz aufruft, sollte sich nicht mit linkem Pöbel gemein machen. Das war kein guter Tag für die Demokratie und Meinungsfreiheit.
    Dass statt der angekündigten 50.000 Demonstranten gerade mal 10.000 gekommen sind, ist ein Glück, denn wer weiß, was sonst noch alles passiert wäre.

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  3. Es gibt durchaus noch mehr Leute,
    die sich trauen, gegen populistische Bischöfe
    und Politiker anzuschreiben.
    Ob sie beachtet werden, ist die andere Frage.

    Evangelisches Medienmagazin pro:
    "AUF DEM LINKEN AUGE BLIND"

    https://www.pro-medienmagazin.de/kommentar/2017/04/25/auf-dem-linken-auge-blind/

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  4. Grünen-Politiker will AfD-Mitglieder einsperren lassen:

    http://www.tagesspiegel.de/berlin/gruene-gegen-afd-verrohende-sitten-im-berliner-abgeordnetenhaus/19625196.html

    Wäre es umgekehrt, stände es morgen in allen Zeitungen...

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  5. Da ist wohl was ziemlich schiefgelaufen...

    https://twitter.com/BuschFrank/status/856574930422566912

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  6. Besonderer Gag:
    Hierzulande regen sich alle einschließlich der Bischöfe
    lauthals darüber auf, wie die Türkei mit Menschen umgeht,
    die eine andere Meinung haben als Erdogan.
    Hierzulande findet man das hingegen völlig normal, dass
    Andersdenkende bedroht und wenn möglich an der Teilnahme
    an einem Parteitag gehindert werden.
    Kann es sein, dass unsere kirchlich-politische Elite
    zu Heuchelei neigt???

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  7. Deutschland ist in Gefahr, völlig nach links abzudriften.
    In Unis werden schon Professoren ausgebuht, die nicht das
    sagen, was Linke wollen, und in einem deutschen Bistum
    können Mitarbeiter jetzt schon für ein "Like" auf einer
    Internetseite, die dem Bistum nicht passt, disziplinarischen
    Ärger bekommen. Armes Deutschland!

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  8. Wenn schon, denn schon25. April 2017 um 19:09

    "Eine interessante Wortmeldung am Rande des politisch korrekten Mainstreams, finde ich. Etwas für die Nachdenklichen im Lande.“ (Kreuzknappe)
    Interessant und etwas für die Nachdenklichen im Lande
    sind auch folgende Sätze aus dem Artikel von Jan Fleischhauer:
    "Mir fallen tausend Dinge ein, was ich an der AfD auszusetzen habe. Mit Leuten wie Alexander Gauland an der Spitze ist die Partei auf dem Weg in die Einöde der politischen Randzone. Spätestens nach dem Parteitag in Köln ist klar, dass man in der AfD alles sagen darf, ohne dass es Konsequenzen hat: Man kann in dieser Partei Reinhard Heydrich für einen ordentlichen Mann halten und Anders Breivik für jemanden, der aus Verzweiflung zum Massenmörder wurde. Gauland ist der Letzte, der den Willen und die Courage hat, solchen Irrsinn abzustellen. "
    Wenn schon, denn schon.

    Mal ganz abgesehen davon,
    dass die aller-, allermeisten Gegendemonstranten
    mit den angeblichen Jagdszenen nichts am Hut hatten,
    sondern friedliche, bunt-lockere Gegendemos mit Luftballons, Liedern und auch Karnevalskostümen veranstalteten.

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    1. Angebliche Jagdszenen?
      Fensterscheiben zu Bruch, Autos angesteckt,
      zwei Polizisten verletzt, Hotelangestellte mit
      Mord bedroht, AfD-Mitglieder und Journalisten
      behindert.
      Wenn das angebliche Jagdszenen sind, dann ist
      "Wenn schon..." ein angeblicher Katholik.

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    2. Tradis at their best: Andersdenkenden das Katholischen absprechen, und selber die Partei der Breivik-Versteher toll finden.

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