Mittwoch, 26. April 2017

Nur noch ein bis drei Gottesdienstbesucher - Katholische Kirchen werden geschlossen!

"Die Messe findet wegen Mangels an Gläubigen nicht mehr statt" -
so verkündet es ein Schild an einer Kir-
che in Venedig.
Und wie der "ORF" schreibt, gibt es dieses Problem mit etlichen Kirchen,
da man für 100 Kirchen in der 55.000-Einwohner-Stadt nicht mehr genug Gläubige findet, die zum Gottesdienst-
besuch kommen.
Wenn auf einer Insel Venedigs mit ei-
gener Kirche z.B. nur noch 40 Gläubige wohnen, werde das gerade im Winter knapp, und manchmal sein nur ein einziger Besucher in der Heiligen Messe... ---> HIER !

Ein Extremfall vielleicht. Doch auch andernorts ist das Kirchensterben unaufhaltsam. Wir haben weniger einen Priestermangel als vielmehr einen Gläubigenmangel...

Kommentare:

  1. 100 Kirchen für weniger als 50.000 Gläubige sind
    wirklich zu viel. Erstaunlich, dass man überhaupt dort
    noch so viele Priester hat, um sogar Inseln mit nur 40
    Gläubigen seelsorgerlich zu versorgen.

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  2. Und ich bin am Karfreitag in die Kapelle St. Athanasius in Hattersheim bei Frankfurt (http://www.spes-unica.de/athanasius/) eine halbe Stunde vor Beginn der Karfreitagsliturgie nicht hinein gekommen, weil die Gläubigen bereits dicht gedrängt vor der Tür standen.

    Wie bereits Reinhard Mey wußte: So hat jeder seine Sorgen heutzutag‘. (aus: Ich bin Klempner von Beruf)

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  3. In Italien gibt es meines Wissens wesentlich mehr
    und kleinere Bistümer und Pfarreien als bei uns.
    Dementsprechend dürfte es wohl auch mehr Priester geben.
    Doch die goldenen Zeiten sind auch dort vorbei.
    In der Vergangenheit hat man es auch etwas übertrieben,
    was den Kirchbau betrifft.

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  4. Der Satz "Die Messe findet wegen Mangels an Gläubigen nicht mehr statt". Deutet auf einen katastrophalen Wissensmangel über das Wesen und die Wirkung des Heiligen Messopfers.
    Ich persönlich finde eine stille Messe, mit Priester und nur einen Ministranten am schönsten.
    Vielleicht sind solche Messen, in Bezug auf Gnaden, die bei jeder hl. Messe für die ganze Kirche fließen (auch an die armen Seelen), die fruchtbarsten.
    Leider hat sich nach der Liturgiereform ein Denken entwickelt, die ein Gottesdienst nicht als Kult (Opfer), sondern als Gemeinschaftsevent (Mahlfeier) ansieht, deren Erfolg (ähnlich wie bei anderen Events) an der Anzahl der Besucher gemessen wird.
    (hans.kloss)

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    1. Was, bitteschön, hat es mit einer "Mahlfeier" zu tun, wenn die Kommunizierenden noch nicht mal, wie immerhin bei den Evangelischen, sich als Gruppe gesammelt und würdig um den Altar stellen oder knien, sondern in einer Schlange wie vor einem Schalter hintereinander gelangweilt noch vorne trotten und dort "bedient" werden, sei es haptisch oder oral?!?

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    2. ein Priester (75 Jahre)26. April 2017 um 18:16

      Gut beobachtet, Österreicher!
      Sie haben ungewollt dargelegt, warum der Empfantg
      der heiligen Eucharistie keine Ähnlichkeit mit
      einem normalen Sättigungsmahl haben darf.
      Hier tritt jeder dem Herrn Jesus Christus persönlich
      entgegen und darf ihn empfangen.

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