Donnerstag, 6. April 2017

Psychoanalytiker kritisiert die Kirche: Mitschuld an der "Event"-Denkweise bei kirchlichen Hochzeiten!

Kirchliche Hochzeiten seien heutzutage oft nur noch ein "Event", bei denen die Paare so gut wie nichts mehr mit Kirche und Religion am Hut hätten; ihnen ginge es dabei nur um die möglichst schöne Inszenierung des Ereignisses.
Die Kirchen, die solche Hochzeits-Inszenierungen duldeten, seien mitschuld daran, dass auch kirchliche Trauungen immer  mehr zu bloßen Events verkämen, meint der Münchner Psychoanalytiker Wolfgang Schmid-
bauer
in der "Zeit"-Beilage "Christ & Welt"

Die Kirchen wollten angeblich ein "Gegenentwurf zur Event-Gesellschaft" sein, aber sie hielten sich selbst nicht daran, indem sie z.B. Papst-Reisen oder Katholikentage zu großen Events machten. ---> HIER und HIER 
und Video HIER !
:
Predigtgedanken und Linktipps zu Palmsonntag: Heute im Laufe des Nachmittags online! 

Kommentare:

  1. Genau so ist es!
    Da machen Priester sich zum Affen, indem sie fast
    jeden Klamauck dulden.

    Schock-Video hier:
    https://www.youtube.com/watch?v=YxijxID5Upw

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    1. Was sollen die Pfarrer (beider Kirchen übrigens, das ist ja ein ökumenisches Problem) denn anderes machen? Wenn sie sich wehren, nehmen manche das zum endgültign Anlass, auszutreten. Und jetzt bitte keine billigen Antworten wie "Dann sollen sie halt gehen, wenn sie von Kirche nichts verstehen"...

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    2. Umgekehrt wird ein Schuh draus, Gisela!
      Wären alle Pfarrer nur konsequent
      und würden ihre Kollegen nicht im Regen stehen
      lassen, indem sie sich mit Mätzchen beliebt machen,
      wüssten die Brautpaare auch, was geht und was nicht,
      und die allermeisten würden sich danach richten.
      Das eigentliche Problem sind die Priester,
      die verbilligte Tarife anbieten.

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    3. Nein, Hochwürden: die Mehrzahl der Brautpaare würde dann auf die kirchliche Trauung verzichten und eine "freie Trauung" buchen, die heutzutage ja auch sehr "würdige" und "feierliche" Trauungen sind mit "Zeremonienmeistern", die (leider!) sich oft viel mehr Mühe geben als unsere Pfarrer.

      Wollen Sie so eine Entwicklung?

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  2. @Gisela
    "Und jetzt bitte keine billigen Antworten wie "Dann sollen sie halt gehen, wenn sie von Kirche nichts verstehen"....

    Sollen sie bleiben und etwas tun wovon sie keine Ahnung haben? Die billige Alternative sozusagen!

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    1. Nein, für die Betroffenen keine bilige Alternative, weil sie Kirchensteuern zahlen und damit denn Unterhalt teurer kirchlicher Gebäude ermöglichen.

      Es ist schon komisch, dass ausgerechnet diejenigen den Austritt der Mehrheit der "lauen" Katholiken wünschen und auf die "kleine Herde" der Entschiedenen bauen, die gleichzeitig am lautesten Krawall machen, wenn die Kirche aus wirtschaftlichen Nöten Gebäude verkaufen und Kirchen entweihen muss.

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