Freitag, 7. April 2017

Ungläubiges Erstaunen über Priester, die auch an ihrem "freien" Tag zelebrieren wollen...

Priester haben auch Erholung verdient. Dazu gehört für viele offenbar ganz selbstverständ-
lich, dass sie an ihrem "freien" Tag (zumeist der Montag) nicht zelebrieren wollen.
Durch ein Dokument über die Eucharistie, das durch Kardi-
nal Meisner
im Internet bekannt wurde, erfahren wir im Anhang von einem Artikel, in dem die Frage nach dem zelebrationsfreien Tag (Abkürzung "LIFT" für Liturgiefreier Tag) aufgeworfen wird - mit großer Resonanz bei den Leser-
briefschreibern. 

llig abwegig finden es da aber gottlob auch einige Priester, dass sie am freien Tag auf die Messfeier verzichten sollen, aus der sie doch Kraft für ihre priesterliche Aufgabe schöpfen. Ein Priester schreibt,wie ungläubig man ihn in Deutschland angeschaut habe, als er im Urlaub zelebrieren wollte.
Manche Priester, so erfahren wir auch, würden in drei Wochen Urlaub keine einzige Heilige Messe feiern... -- Man lese... ---> HIER !  

Kommentare:

  1. ein Priester (75 Jahre)7. April 2017 um 19:56

    Danke für den Link zu diesem wunderbaren und tröstlichen
    Dokument!
    Ich hatte schon traurig angenommen, dass ich hier der
    einzige bin, der ohne die tägliche Heilige Messe nicht
    leben will, aber die Leserzuschriften dort machen mir
    Hoffnung und Mut.
    Vergelt's Gott, Herr Kreuzknappe!

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  2. Priester feiern wochenlang keine Hl. Messe?
    Was sind das denn für Priester???

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  3. ein Kirchenmann7. April 2017 um 20:16

    Der Montag mag arbeitsfrei sein,
    darüber kann man auch schon sehr streiten,
    denn was ist, wenn am Montag einer im Sterben
    liegt und nach dem Priester verlangt?
    Aber die hl. Messe ist doch keine "Arbeit",
    sondern ein großes Gnadengeschenk!
    Wie kann man denn freiwillig darauf verzichten wollen?
    Wie einer der Leserbriefschreiber, offenbar ein
    Priester, ganz klar im verlinkten Text schreibt:
    Von einem liturgiefreien Tag steht nirgendwo was.
    Im Gegenteil: Die tägliche Feier der Eucharistie iar
    "Kraftquelle für die Priester".
    Priester sein ist doch kein gewerkschaftlich geregelter
    8-Stunden-Tag. Unglaublich!

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  4. Meine Oma erzählte mir öfters, dass sich noch in
    den Jahren 1950 - 1960 der Pfarrer des Dorfes nur dann
    mal kurz außerhalb seiner Pfarrei aufhalten konnte,
    wenn Ersatz für ihn da war.
    Ansonsten war es eine Selbstverständlichkeit, dass er
    365 Tage im Jahr zu jeder Tages- und Nachtzeit für seine
    "Schäfchen" da war, insbesondere auch für Notfälle.
    Da es kein Handy gab, war er immer im Dorf.

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  5. Wie kann ich als Priester "frei" haben
    von der Eucharistie?
    Hat der Ehemann einmal wöchentlich frei von seiner
    Frau, von seiner Familie, wo er sich um nichts schert?
    Der Priester, der nicht aus der täglichen Anbetung
    vor dem Allerheiligsten und aus der Hl. Messe lebt,
    macht seinen "Beruf" zu einem Beruf wie alle anderen.
    "Tut dies zu meinem Gedächtnis!" -
    da steht kein Zusatz "außer montags und nicht im
    Urlaub"!

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  6. In meiner Seelsorgeeinheit (mit noch vier Priestern und 15 Pfarreien) findet Montags schon lange keine hl. Messer mehr statt, selbst wenn auf diesen Montag ein Hochfest fällt, wie z. B. das Fest des hl. Josef, das dieses Jahr auf den 20.3. also ein Montag gelegt wurde. Es interessiert keinen. Ich bin froh, dass es das katholische Fernsehen gibt, wo ich dann doch immer die hl Messe mitfeiern kann. Sonst wäre ich hier schon ganz verloren.

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    1. Siehe auch bei diesem kath. Blogger:

      http://mightymightykingbear.blogspot.de/2017/03/liturgiefreier-montag-verdrangt.html

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