Montag, 24. April 2017

"Unheimlich befreiend", kein Pfarrer oder Rabbi mehr zu sein...

Ja, auch sowas gibt's: Menschen, die aus diversen persönlichen Gründen (z.B. psychische Stabilität, sexuelle Probleme usw.) den Anforde-
rungen eines geistlichen Amtes nicht mehr gewachsen sind, werden zu Aussteigern.
So weit so gut oder schlecht. 

Interessant ist nur, wie sie sich anschließend verhalten: Manche meinen, nun auf einmal eine Attacke gegen die angeblich heuch-
lerische Kirche reiten zu müssen (deren großzügige Bezahlung sie Jahre oder Jahrzehnte dankend in Anspruch genommen haben), andere werden ganz still, und wieder andere verkünden - so wie im verlinkten Artikel -, nun seien sie endlich "frei"...  ---> HIER !

Manchmal habe ich den Verdacht, sie haben den Einstieg in die Position eines Geistlichen damals unter falschen Voraussetzungen angestrebt. Dennoch sollten wir solche Entscheidungen ohne böse Kommentare respektieren, finde ich.

Kommentare:

  1. Die bösen Kommentare werden in ihrer rechtsradikalen Tradi-Jüngerschaft schon kommen, keine Sorgen.

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  2. Ein heikles und sehr persönliches Thema.
    Ich erinnere mich an die Eltern eines Mitschülers,
    als ich noch in der Grundschule war. Ihr Kind war nicht erfolg-
    reich und blieb sitzen. Die Eltern sagten zu meiner Mutter,
    dass der Lehrer ungeeignet sei, den Kindern was beizubringen.
    Meine Mutter meinte nur ganz cool: Mein Kind geht mit großer
    Freude in die Schule und hat überall ein "gut" oder "sehr gut". Mehr will ich ja garnicht...
    Soll heißen: Versager haben die Tendenz, immer anderen dafür
    die Schuld in die Schuhe zu schieben.

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  3. Ich vermute mal, da ist bei manchen Aussteigern schon
    in ihrer Kindheit was schiefgelaufen, wenn sie sich derart
    von Religion und Gott unter Druck gesetzt fühlen.
    Wir Christen kennen Gott als einen liebenden, barmherzigen
    Gott, der den wirklich bereuenden Sünder wie einen verlorenen
    Sohn mit offenen Armen empfängt.

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