Mittwoch, 26. April 2017

Was für ein Glück, katholisch sein zu dürfen!

Das wird im Alltag leicht vergessen:
Es ist nicht selbstverständlich, dass man katholisch ist. Manche müssen sich den Weg dorthin sogar hart erkämpfen, manchmal fast ein Leben lang.
Vielleicht ist der Vergleich mit einer Liebes-
beziehung gar nicht so falsch:
Ob die Liebe oder der Glaube nach 50 Jahren noch "frisch" ist, liegt auch an einem selbst. 

So wie man viel Zuwendung, Geduld, Ver-
ständnis und Liebe in eine Beziehung investieren muss, wenn sie auf Dauer be-
stehen soll, so ist es auch ein Stück weit mit dem Glauben:
Wer sich nicht drum kümmert, wer da in den Kinderschuhen stecken bleibt oder sich nicht "weiterbildet", der merkt gar nicht, was das für ein groß-
artiges Geschenk ist!

Viele Konvertiten sind glücklich, katholisch sein zu dürfen!
Wir alle auch???
Man schaue ---> HIER und HIER und Video HIER !

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Kommentare:

  1. Ihre Beobachtung zu den "glücklichen Konvertiten" ist interessant. Ich erlebe es anders: viele Konvertiten sind "150%ige", die enttäuscht sind über die angeblich "liberale" und "protestantisierte" Kirche. Es ist sicher kein Zufall, dass in der sehr kirchenkritischen und eher traditionalistisch ausgerichteten "Blogozoese" besonders viele Konvertiten engagiert sind.

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  2. Die Erfahrungen mit Konvertiten sind vermutlich sehr unterschiedlich. Bei uns in der Pfarrei ist eine junge Dame, die vorher evangelisch war und aus Überzeugung mit 34 Jahren katholisch wurde.
    Sie hat intern den Spitznamen "die Zeugin" abbekommen, weil sie eine Aufdringlichkeit an den Tag legt, der stark an die Zeugen Jehovas erinnert.
    Ich glaube aber gerne, dass es auch viele Konvertiten gibt, die andere mit ihrem Glauben mitreißen können.

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  3. @Christoph, @Elena
    Was Sie beschreiben, ist ein allgemeines Phänomen, das nicht nur auf den Katholizismus beschränkt ist. Es wird "Konvertitensyndrom" genannt.Es ist das Bedürfnis, alles richtiger machen zu wollen als richtig, wenn man neu bei einer Gemeinschaft ist, egal, ob Religionsgemeinschaft, politische Partei oder was auch immer. Ganz extrem ausgeprägt ist es dann, wenn die Konversion nicht aus echter Überzeugung erfolgt, sondern aus anderen Gründen (ein Mann/eine Frau, in den/die man verliebt ist; die Suche nach einer Gemeinschaft, in der man ernst genommen wird; berufliche Zwänge ...)

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  4. Nun, dass man bei Konvertiten vorsichtig sein muss ist bekannt, daß wusste schon Paulus, weswegen er sie ja auch vom Bischofsamt ausgeschlossen hat. :)

    Allerdings ist der Bericht schon fast zynisch den Opfern religiöser Zwangserziehung gegenüber ...

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