Sonntag, 2. April 2017

Wenn eine Homosexuellen-Initiative einen offenen Brief an Weihbischof Laun schreibt...

                    Direktlink zur Predigt für den 5. Fastensonntag A  ---> HIER !
:
... dann fällt mir spontan zuerst mal der Spruch ein "Benehmen ist Glückssache, aber wir ha-
ben einfach kein Glück"
, denn die Formulierung dieses offe-
nen Briefes ist schon recht schräg: Schon die Überschrift ist eine Provokation, denn sie lautet "Offener Brief an Laun", also noch nicht einmal an Herrn Laun, geschweige denn an Weihbischof Laun.

Noch drolliger geht's dann weiter: Wer nun logischerweise erwartet hat, man schreibe jetzt auch tatsächlich an den Salzburger Weihbischof, der staunt nicht schlecht, denn das Schreiben vom 27. März startet so: "Sehr geehrter Herr Kardinal Schönborn..." ---> HIER !
Vorausgegangen war eine lebhafte und kontroverse Debatte über den neuesten Hirtenbrief des Weihbischofs, der sich mit der GENDER-Ideo-
logie beschäftigt und diese dabei unter anderem als "Lüge des Teufels" bezeichnet, nachzulesen bei "kath.net" ---> HIER !

Ob alle Formulierungen darin besonders gelungen sind, darüber kann
man streiten, aber immerhin hat Laun ein sehr prominentes Vorbild, nämlich Papst Franziskus selbst, der immer wieder und zum Teil
sehr heftig gegen GENDER zu Felde gezogen ist; man schaue z.B.
---> HIER
und HIER !

Nun halten es Salzburger Dechanten für eine gute Idee, ihrerseits
ihren eigenen Weihbischof verbal zu attackieren... ---> HIER !
Insgesamt schade, finde ich, dass hier mal wieder verbal Krieg gegeneinander geführt wird. Der Glaubwürdigkeit der Dechanten hätte
es gut getan, wenn sie auch ein Wort über den Schaden verloren hätten, den die GENDER-Ideologie anrichtet. Aber man muss ja Prioriäten setzen...

Kommentare:

  1. Indem die Schwulen in ihrem offenen Brief
    an Weihbischof Laun diesen noch nicht einmal mit
    einer menschlichen Anrede anschreiben, verweigern
    sie ihm das Menschsein. Noch ekelhafter ist,
    dass sie den Brief an jemand anders schicken.
    Die schwulen Krachemacher, die tatsächlich nur
    2 % der Bevölkerung ausmachen, haben wieder einmal
    zugeschlagen!

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  2. Die öffentlichkeitswirksam in Szene gesetzte
    Aufregung über den Hirtenbrief von Weihbischof Laun
    ist albern, denn nichts von dem, was er da schreibt,
    ist falsch.
    Dass die Gender-Ideologen es gerne hätten, wenn man
    ihre wissenschaftlich nicht haltbaren Behauptungen
    nicht ständig kritisieren würde, ist nachvollziehbar.
    Nicht akzeptabel ist dagegen, dass sie dabei vor
    persönlicher Diskriminierung nicht zurückschrecken.
    Der Unsinn von "Gender-Gaga" ist inzwischen so gut
    dokumentiert, dass die Gender-Lobby den Mund besser
    nicht so weit aufreißen sollte...

    http://derfreiejournalist.de/?e=368

    http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/gender-debatte-tv-bericht-biologen-widersprechen-gender-theorie/8309672.html

    https://www.youtube.com/watch?v=z3XYK1-C_jM

    http://cicero.de/salon/gender-studies-dogmatisches-hokuspokus-aber-keine-wissenschaft/57240?print

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  3. Die Salzburger Dechanten sollten sich was schämen!

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    1. Zustimmung!
      Megapeinlich, wie die Kirchenführer
      vor der Genderlobby darf man schreiben
      den Schwanz einziehen?!
      Zum Glück hat Weihbischof Laun den Papst
      sogar auf seiner Seite, gegen die linksgrün
      eingeweichten Dechanten.

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    2. Wenn die Dechanten noch halbwegs was retten
      wollen, dann sollten sie schleunigst ihren
      Rücktritt einreichen!
      Ich kann mir deren Reaktion nur so erklären,
      dass sie den Laun-Text überhaupt nicht gele-
      sen haben.

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  4. Ordiinariatsgeschädigter2. April 2017 um 09:49

    Wenn jetzt schon Hirtenbriefe als "private Meinung"
    (so die Dechanten über Weihbischof Laun) verleumdet
    werden, was ist denn dann die Erklärung der Dechanten?
    Eine noch privatere Meinung?

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  5. "Ob alle Formulierungen darin besonders gelungen sind, darüber kann man streiten."

    Nein, kann "man" nicht. Wer 2017 mit "irgendwie gestörte Menschen" hausieren geht, hat weder Achtung noch Takt, sondern allein Mitleid verdient. Und natürlich eine lautstarke Distanzierung gemäßigter Katholiken.

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    1. Zwischenfrage an "Dingens":
      Haben Sie den Text bei "kath.net" überhaupt gelesen?

      Wenn ja, dann müsste Ihnen aufgefallen sein,
      dass Papst Franziskus der Tendenz nach dasselbe sagt.
      Er hat für die GENDER-Bewegung ausdrücklich das
      Wort "dämonisch" verwendet!
      http://www.kath.net/news/54226

      Wer den Text von Wb. Laun sorgfältig gelesen hat
      (ich habe ihn mir sogar ausgedruckt), der muss
      feststellen, dass auch die Behauptung in manchen
      Medien, Laun habe Gender mit dem Dritten Reich
      verglichen, eine dreiste Lüge ist.
      Das "irgendwie gestört" hat Laun leider nur unzu-
      reichend erläutert - das ist zugegebenermaßen
      schade, er bezieht das aber aus dem Kontext heraus
      darauf, dass die GENDER-Ideologen - also nicht
      Laun selbst! - so tun, als hätten manche Männer
      "anatomisch eine kleine Missbildung" - will sagen,
      man tut bei Gender so, als sei der Penis gar nicht
      ausschlaggebend.

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    2. @Kaffeetante: Der Herr Laun hat nichts in der Opferrolle zu suchen. Ist schließlich nicht der erste Ausfall auf seinem Kreuzzug. Dass er von der Materie überhaupt keine Ahnung hat, und nur Propaganda der Desinformationskampagnen verbreitet, ist allein das Problem derer, die alles unhinterfragt schlucken.

      Und der Papst? Der sollte sich zunächst darauf konzentrieren, im Namen der Kirche für das angerichtete Leid aufrichtig um Verzeihung zu bitten. Mit einem "man sollte sich entschuldigen" ist die Glaubwürdligkeit mit Sicherheit nicht wiederherzustellen.

      "...man tut bei Gender so, als sei der Penis gar nicht ausschlaggebend."

      Wo tut man denn so? In der Gendermedizin, von der Sie als Frau profitieren, wohl kaum. Da wären wir wieder bei der Materie, mit der man sich schon auskennen sollte, bevor ein "Gender ist böse" runtergebetet wird.

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    3. Welchen "Schaden" fügt Gender denn wem zu? Niemand hier hat davon bisher einen "Schaden" erleiden müssen. Der Nazi-Vergleich von Kaum ist unterirdisch. Bischöfe sollen sich nicht zu Polit-Themen äußern, von denen sie keine Ahnung haben.

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    4. Viola, den Nazi-Vergleich hat es so
      überhaupt nicht gegeben, das ist von der Presse
      nur geschickt interpretiert.
      Lesen Sie mal den Link oben zu "kath.net"

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