Montag, 26. Juni 2017

Alle wollen "Ehe für alle"!? - oder: Wie man ganz clever mit Umfrage-Ergebnissen umgeht!

Man nennt es "Salamitaktik" - immer und immer wieder wird ein Scheibchen mehr abgeschnitten von der Wurst, jeweils nur ein kleiner Schnitt, aber nachher ist die Wurst ganz weg.
Seit Jahren wird in Deutsch-
land für die "Ehe für alle"
so intensiv getrommelt, dass man meinen könnte, das Heiratsglück von vielleicht 70.000 gleichge-
schlechtlichen Paaren (laut Regierung lebten im Jahre 2013 nur 35.000 Paare, also ca. 0,1 % der Menschen in einer eingetragenen Lebenspartner-
schaft)
sei eines der brennendsten Probleme der heutigen Zeit wie etwa das Flüchtlingsthema oder die Sicherung der Renten.

So als hätten wir keine anderen Sorgen, haben es einige Parteien soeben für den Bundestagswahlkampf auf ihre Fahnen geschrieben - in der spekula-
tiven Hoffnung, damit bei den deutschen Wählern ein paar Prozentpunkte gut machen zu können.

Man verweist dabei gerne darauf, dass laut Umfragen die meisten Befrag-
ten für die volle juristische Gleichstellung der Homo-Ehe sind, so etwa nach dem unausgesprochenen Motto: Die Leute wollen es halt so...!

Schaut man aber mal genauer auf die Fragestellungen bei Umfragen,
dann gerät die Argumentation schnell ins Wanken. Wie ich schon in einem früheren Artikel schrieb, muss man nur z.B. mal nach Kindern fragen, um erstaunt festzustellen, wie die Zustimmungswerte sinken.

Doch nicht nur das: Man darf auch mal ganz unaufgeregt die Frage stellen, wie es weitergehen könnte: Wie ist es z.B. dann auf lange Sicht mit Vielehen, mit Geschwisterehen oder mit "Ehen" mit Tieren?
Die katholische Kirche bleibt auch unter Papst Franziskus bei ihrem "Nein" zu solchen Experimenten, was bei der heutigen Zeitgeist-Anfälligkeit schon erstaunlich ist...
Man schaue ---> HIER und HIER und HIER und HIER und HIER
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