Montag, 26. Juni 2017

Homo-Ehe: Angela Merkel ist gerade umgefallen - nun sind die deutschen Bischöfe gefragt!

Leserbriefschreiber in der "WELT", die darüber be-
richtet, reden nicht um den heißen Brei herum: Für manche ist die Bundeskanzlerin eine Umfallerin und eine, die ihr Fähnchen nach dem Winde dreht, nachdem sie registriert hat, dass eventuelle Koali-
tionspartner die "Ehe für alle" um jeden Preis durchboxen wollen. ---> HIER !
Es geht, wie ich gestern schon schrieb, von der Anzahl der Personen um
ein dritt- oder viertklassiges Thema; lediglich 35.000 Paare oder 0,1 % der Bevölkerung waren laut Regierungsstatistik im Jahre 2013 in einer "eingetragenen Lebenspartnerschaft" miteinander verbandelt.
Doch die Homo-Lobby hat Macht und Einfluss in Politik und Medien,
und für die Politiker ist die wohl kommende "Reform" erst einmal eine Gesetzesänderung, die so gut wie nichts kosten wird - und zweitens kann man sich als (vermeintlich) weltoffen und tolerant verkaufen.

Dass nun gestern auch Angela Merkel umgefallen ist und von ihrem klaren Nein abgerückt ist, ist ein böser Schlag auch für die deutschen Bischöfe, die sich auf ihr gutes Verhältnis zur Merkel-Regierung immer was eingebildet haben. Die Bischöfe haben jedenfalls, dem Papst folgend, klipp und klar erklärt, die Homo-Ehe könne katholischerseits nicht be-
fürwortet werden
.

Nun sind sie in die Enge getrieben und stehen so gut wie alleine da auf weiter Front. Noch nicht einmal Unterstützung von den Laien, vom ZdK, ist zu erwarten, ganz im Gegenteil. Was werden die Bischöfe nun tun?
Werden sie zu machtvollen Demonstrationen aufrufen, nach französischem Vorbild, wo Millionen für die wirkliche Ehe auf die Straße gingen? Werden sie donnernde Appelle an Politiker und Katholiken richten? Oder werden sie versuchen, möglichst geräuschlos in Deckung zu gehen?

Wir werden sehen. Kardinal Woelki, übernehmen Sie...!