Mittwoch, 12. Juli 2017

Ausländische Priester in Deutschland: Glücksfall oder einfach nur nervig?

Ich selbst habe überhaupt nichts gegen ausländische Priester in Deutschland; in unserer und einer Nachbar-Pfarrgemeinde ist ein Pater aus Afrika in die Seelsorge mit eingebunden, und er macht das recht gut! 
Wenn ich damit Probleme habe, dann nur mit denjenigen Priestern, die so miserabel Deutsch sprechen, dass man sogar altbe-
kannte Evangelien beim Vortrag nicht mehr wiedererkennt.
Die Erfahrungen sind auch anderswo sehr gemischt - die Einschätzung reicht vom großen Lob bis zu totaler Ablehnung. 

Wie man so schön sagt: Es kommt eben immer darauf an, also z.B., wie der "Gastarbeiter" aus Indien oder Afrika sich an Sprache und Gebräuche anpasst.
Und da hat die Toleranz bei vielen Gläubigen enge Grenzen - predigt die Urlaubsvertretung z.B. deutlich zu lang, dann verlassen einige prompt demonstrativ den Gottesdienst.

Die Zahlen sind beachtlich: allein im Bistum Trier sind z.B. in diesem Som-
mer 70 (!) ausländische Priester als Vertretung im Einsatz. - Eine Studie zeigt aber auch, dass manche von denen sich nicht anpassen können oder wollen, was dann oft genug zu Ärger führt.

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