Donnerstag, 20. Juli 2017

Ordensschwestern gegen Pipeline-Bau: Das verstoße gegen ihre religiöse Überzeugung!

Mag sein, dass ich da völlig falsch liege (dann möge man mich per E-Mail-Kommentar korrigieren, den ich gerne als Nachtrag zum Artikel einbauen werde), aber ich finde, da über-
treiben es die katholischen Ordensschwestern: Sie wehren sich vehement und auch mit gerichtlichen Schritten gegen den Bau einer Erdgas-Pipeline durch ein Stück Land in Pennsylvania/
USA, weil sie das mit ihrem Gewissen und ihrer religiösen Überzeugung nicht vereinbaren können.
Das Verlegen der Leitung sei ein Verstoß gegen die Schöpfung Gottes und ihr Acker "heiliger Boden", behaupten sie, ohne zu bedenken, dass nach erfolgter Verlegung (wir kennen das hierzulande ja auch) alles wieder ordentlich zugefüllt wird und dann Ackerbau auch auf diesem schmalen Streifen wieder möglich ist.
Die Argumentation, dass es schon zu Lecks und Unfällen bei Pipelines gekommen ist, ist meiner Meinung nach nicht überzeugend genug, denn dann müssten die Ordensschwestern erst recht gegen Autos protestieren, die die Luft verpesten und viele Menschen getötet haben...

Aber den Schwestern, von denen einige auf den Fotos schon ziemlich alt aussehen, geht es ums Prinzip, und um ihre (Umwelt-)Religion, und so haben sie jetzt sogar mitten auf dem Acker eine primitive Freiland-Kapelle errrichtet, um dort "Picknick- und Gebetsgottesdienste" durchzuführen.
Ob die Schwestern sich es da nicht ein bisschen einfach machen?
Oder anders rum: Haben die keine wichtigeren Anliegen?
Oder noch provozierender: Es lebe die Umwelt-Religion!?
Man schaue Fotos und englisch-sprachige Artikel ---> HIER und HIER und HIER und HIER !