Montag, 7. August 2017

Überwachungskameras ins Schlafzimmer? - Schwule durfen nun auch Blut spenden, aber nur, wenn sie ein Jahr lang keinen Sex hatten!

Ich will mir lieber gar nicht vorstellen, wie das praktisch gehen könnte.
Wahrscheinlich verlässt man sich einfach auf eine Erklärung der Betreffenden in einem auszufüllenden Fragebogen: Bislang war es so, dass z.B. Homosexuelle und Prostituierte kein Blut spenden durften, wohl wegen der erhöhten HIV-Ansteckungsgefahr. Das Thema bewegt mich selbst auch sehr, da ein Freund von mir (ganz normaler Hetero-
sexueller)
, der "Bluter" war und beim kleinsten "Knuff", bei der kleinsten Schramme zu verbluten drohte, in den 80er Jahren immer mal wieder Notfall-Blutspenden brauchte und sich dadurch leider auch mit einer nicht sauberen Blutkonserve mit HIV infizierte.
Jedenfalls will man ab sofort, so die Bundesärztekammer, die "Diskrimi-
nierung" von Homosexuellen beenden und diese auch zum Blut-
spenden zulassen
- wenn sie denn schriftlich erklären, in den letzten
12 Monaten keinen Sex gehabt
zu haben.

Ein schwieriges Thema, und es gibt natürlich auch heterosexuelle Problem-Spender, aber es irritiert mich schon, dass man es einfach mit einer Frage-
beantwortung auf einem Blatt Papier gut sein lässt.
Ich habe mir sagen lassen, dass man in den Laboren, wo Spenderblut un-
tersucht wird, zwar HIV entdecken kann, aber eben nicht in jedem Stadium; geschah die Ansteckung erst kürzlich, sei das noch nicht im
Blut nachweisbar. Stimmt das?

Gibt es tatsächlich viele schwule Leute, die innerhalb von einem ganzen Jahr kein einziges Mal Sex hatten?
Man schaue ---> HIER und HIER !
Ob das mit dem Fragebogen wirklich die optimale Lösung ist - oder ist das doch eher ein fauler Kompromiss auf Drängen der Schwulen-Lobby?