Donnerstag, 1. Februar 2018

Wenn der Süßwarenhersteller "Katjes" mit einer Kopftuch-Dame wirbt...

... dann hat der Hersteller wie vor ihm Dutzende von Firmen und Künstlern verstanden, wie Werbung funktioniert: durch einen Knaller, durch einen Hingucker, durch einen Aufreger, der Empörung oder zumindest Emotionen ga-
rantiert (das weiß man dort natürlich vorher, die sind ja nicht doof!) - und dementsprechend viel Interesse an den Produkten. - Doch das ist ein gefährliches Spiel, denn man weiß nie so wirklich, was da im Internet an Kampagnen losgetreten wird; der Schuss kann nach hinten losgehen, und das ist er in diesem Falle wohl auch.
Muss das wirklich sein - so fragen viele. Oder anders ausgedrückt: Habt ihr das wirklich nötig?

Man schaue ---> HIER und HIER und HIER und das Firmen-Werbevideo ---> HIER !

Kommentare:

  1. Zitat aus Medienmagazin "pro":
    Das Unternehmen muss sich nun auf Facebook fragen lassen, ob ein „arabischer Clan“ das Unternehmen gekauft habe, und man nicht wisse, dass „mit dieser Werbung erkämpfte Errungenschaften wie Gleichberechtigung“ mit Füßen getreten werde. Ein Kommentator schreibt auf Facebook: „Die Maximalverdummung schreitet voran. Währenddessen kämpfen Frauen im Iran dafür, dieses Unterdrückungssymbol ablegen zu dürfen."

    https://www.pro-medienmagazin.de/kommentar/2018/02/01/katjes-wider-die-verbitterung-des-christlichen-abendlandes/

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  2. Mega-peinlich für "katjes".
    Nicht zu leugnen, dass das erzwungene Kopftuch ein Zeichen
    der Unterdrückung der Frau ist!
    Zum Glück ist für unsere Leckermäuler für den Einkauf statt
    Katjes genug Alternatives in den Supermärkten...!

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    1. Was es nicht alles gibt!1. Februar 2018 um 19:20

      Genauso wie bei kath. Traditionalisten, bei denen die Frauen auch in Kopftuch zur Messe anrücken. Find ich ebenso zum K...

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  3. "Katjes" als Vorkämpfer für die Unterdrückung der Frau.
    Das war daneben!

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  4. Wo ist das Problem? Finde ich gut gemacht.

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