Dienstag, 20. März 2018

500.000 Euro Spendengelder veruntreut? - Brasilianischer Bischof soll davon eine Farm und eine Lotto-Annahmestelle gekauft haben!

Die Kirche ist eine Kirche der Sünder, und
wer ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein. Und trotzdem macht es für das Ansehen der Kirche einen Unterschied, ob Lieschen Müller eine schwere Sünde begeht oder ein Bischof. 

Schier unglaublich ist diese aktuelle Geschichte aus Brasilien: Bischof Rose Ronaldo Ribeiro (Diözese Formosa/Brasilien) wurde von der Polizei verhaftet, und mit ihm vier Priester und acht weitere Verdächtige.
Seit seinem Amtsantritt 2014 hätten sich nicht nur die Ausgaben versiebenfacht, sondern auch in der Kirchenkasse wurde falsch gebucht, um die Zweckentfremdung von Spenden zu verschleiern. Von diesem Geld soll eine Farm und eine Lotto-Annahme-

stelle gekauft worden sein. Bereits an seiner vorigen Dienststelle hatte es bei diesem Bischof offenbar finanzielle Unregelmäßigkeiten gegeben ha-
ben, die aber nicht bewiesen werden konnten.

Man schaue ---> HIER und HIER und HIER und Video seiner Verhaftung HIER !

Kommentare:

  1. Da tröstet es auch wenig, dass 95 % oder mehr der Priester
    und Bischöfe korrekt arbeiten. Die schwarzen Schafe sorgen
    für das schlechte Image der Kirche.
    Man sieht, wie man sich doch täuschen kann.
    Bei diesem Bischof hätte ich das nie vermutet, er sieht
    so freundlich und seriös aus:

    https://www.youtube.com/watch?v=qgf9N_dnjsY

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Für mich sind solche Bischöfe Judasse,
      die den Herrn verraten haben.
      Wie kann ein geweihter Priester nur solche Gedanken
      haben und in die Tat umsetzen? Gruselig!

      Löschen
  2. Was will der mit einer Lottoannahmestelle?

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Da hat der Bischof offenbar das Modell der Freikirchengründer kopiert. Eine eigene Kirche zu gründen ist in Brasilien eine beliebte Form der Existenzgründung. Jeder kann eine eigene Kirche gründen, wenn er Leute findet, die ihm ihr Geld geben.

      http://www.fanguide-wm2014.de/brasilien-religion.html

      Die Gründer nutzen auch solche Tarn-Geschäfte, um die Spendengelder zu verwalten und die Leute zu animieren, mehr zu investieren. Wahrscheinlich beten sie mit ihnen für einen Hauptgewinn, während sie die Lose verkaufen.

      Löschen
  3. Deutschland muss bleiben20. März 2018 um 19:43

    Das passiert bei den in Brasilien boomenden bibeltreuen und konservativen Freikirchen nicht.
    Deshalb wechseln die Menschen auch scharenweise zu denen über.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Unsinn, die Korruption und Geldgeilheit der Freikirchengründer in Brasilien ist sprichwörtlich, gerade hier hat die kath. Kirche einen Vertrauensvorschuss.
      Dennoch fallen viele Leute auf die Sekten herein, weil die lukrativere Versprechen machen als die Katholiken (etwa durch "Reich-Beten"), was für arme Leute sehr verführerisch klingt. Mit der Lotterie wollte der Bischof da offenbar aufholen.

      Löschen

Bitte beachten: DERZEIT versuchsweise wieder Leserkommentare möglich. Anonyme oder beleidigende Zuschriften haben keine Chance! Ein Recht auf Veröffentlichung besteht nicht. Bis zur Freischaltung Ihres Leserbeitrages kann es einige Stunden dauern!
Zuschriften, die nach 19.45 Uhr eintreffen, können zumeist erst am
nächsten Morgen online sein!
=================================================================================