Dienstag, 6. März 2018

Das heutige Loblied von "katholisch.de" auf den "menschlichen" Papst Franziskus...

... aus Anlass des bevor-
stehenden 13. März 2018 als fünftem Jahrestag der Papst-
wahl ist gut gemeint und ganz sicher als Meinungsäußerung überwiegend angemessen.
Aber die Wortmeldung von Tilmann Kleinjung, dem evangelischen Theologen und Redakteur beim Bayerischen Rundfunk
ist eben auch wieder mal typisch einseitig (das ist erlaubt, ich rea-
giere darauf ja jetzt auch einseitig, um dem etwas entgegenzusetzen)

und sorgt bei den Lesern für sehr verschiedene Reaktionen.
Tilmann sieht die positiven, "menschlichen" Seiten dieses Papstes, schildert auch einige davon, unterschlägt aber wohl nicht ganz zufällig die ebenfalls vorhandenen problematischen "menschlichen" Dinge.

Man lese seinen "Standpunkt" ---> HIER !
Nur mal als Ergänzung und Erinnerung an Redakteur Kleinjung  eine kleine Auswahl... ---> HIER und HIER und HIER und HIER
und HIER und HIER !

Kommentare:

  1. Na, da waren Sie, werter Kreuzknappe, beim Verlinken
    aber noch sehr großzügig!
    Da gibt es bekanntlich noch ganz andere Ausrutscher und
    verbale Entgleisungen, vom "Alzheimer" über "Karnickel"
    bis hin zum "Klaps" in der Erziehung, den er gut findet.
    Besonder unpassend fand ich die Vokabel "Verräter"
    für Kirchenleute, die in Einzelpunkten anders denken als er.

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    1. Ach der Vorgänger des jetzigen Papstes hat sich mehrere verbale Ausrutscher geleistet.

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    2. Die vom @Studiosus genannten Aussprüche waren keineswegs "Ausrutscher" oder "Entgleisungen". Außerdem verfälscht der @Studiosus hier bei den beiden letzten der vier Beispiele (die beiden ersten, "Alzheimer" und "Karnickel", sind ohnehin völlig unproblematisch) ganz bewusst und in papstfeindlicher Absicht die jeweiligen Kontexte. Solche Falschaussagen über Kirchenfürsten in verleumderischer Absicht waren noch vor einigen Jahrzehnten kirchenrechtlich strafbar.

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    3. Leider hat "Studiosus" vollkommen recht,
      obwohl die Liste ja noch länger ist.
      Man erinnere sich, wie ungläubig die Journalisten
      staunten, als man im vatikanischen Presseamt eine
      Papstaussage nachträglich im Protokoll ändern musste,
      weil sie doch einfach zu peinlich war.
      (Die meisten katholischen Ehen seien ungültig)

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    4. Es ehrt Jorge, dass er hier den Papst durch den
      Aufbau einer phantasievollen Drohkulisse zu verteidi-
      gen sucht, aber in Journalistenkreisen ist die
      Launigkeit dieses Papstes so sattsam bekannt wie
      eben auch seine Herzlichkeit - zwei Seiten des
      Menschen, der jetzt Papst ist.
      Nicht ohne Grund gilt er z.B. laut Artikel eines
      Romkorrespondenten als "Pontifix Polemicus"

      http://www.badische-zeitung.de/kommentare-1/pontifex-polemicus-franziskus-kommentare-zu-zuechtigung-und-abtreibung--105525455.html

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    5. Jeder hat da wohl so seine spezielle Brille auf,
      bei Jorge kommt noch hinzu, dass sie offenbar seit
      Jahren nicht mehr geputzt wurde,
      wenn er auf frühere Jahrzehnte statt auf die Realität
      von heute verweist.
      Lesetipp:
      https://www.focus.de/politik/deutschland/kisslers-konter/kisslers-konter-darum-schadet-dieser-papst-seiner-kirche_id_5548014.html

      Reden Sie mal ganz intern und unter dem Versprechen
      der Verschwiegenheit mit deutschen Ordinariats-
      leuten über diesen Papst, Jorge!
      Sie werden sich wundern...

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    6. Kein Mensch lehnt den Papst wegen seiner sattsam bekannten "Launigkeit" ab. Die Kritiker (bspw. auch der @Studiosus) mögen den Papst einfach wegen seiner ganzen theologischen und praktischen Linie nicht. Wer dagegen die Linie des Papstes mag, stört sich an der so genannten "Launigkeit" nicht und lobt seine "Menschlichkeit". Wobei sich Launigkeit und Menschlichkeit ja auch überhaupt nicht ausschließen.

      Es geht also bei der Papstkritik, wie sie sich unter Franz I. breit gemacht hat, immer um kirchenpolitische Standpunkte, nicht um irgendwelche Launen. Dies versuchen seine Gegner hier zu vertuschen.

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    7. Wenn man hier noch "Jorge"-Kommentaren sucht,
      erfährt man genug, um dessen Einseitigkeit zu sehen,
      trotz guten theologischen Kenntnissen.
      Was jetzt von ihm noch fehlt, ist eigentlich das
      "Argument", alle Kritik an diesem umstrittenen Papst
      sei doch sowieso vom Opus Dei gesteuert.
      Das ist doch Kult, also bitte, bitte, "Jorge"...!

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    8. @Mattis:
      Es ist komisch, dass Sie als Tradi sich ausgerechnet auf "deutsche Ordinariatsleute" berufen. Diese Gruppe ist für Sie und Ihre Kameraden doch eine Ansammeln von überbezahlten Stuhlkreis- und Papiersesselfurzern, die den Glauben zerstören, wie wir hier immer wieder lesen dürfen.

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  2. Schade, dass ein als Lob gedachter "katholisch.de"-Artikel
    gleich zum Papst-Bashing gegen dessen Vorgänger ausartet.

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  3. Traditionstreuer6. März 2018 um 12:47

    Es geht bei einem Papst - überhaupt bei geweihten Repräsentanten Christi - nicht um "Menschlichkeit" (das ist sowieso eine diffuse "Bauch-Kategorie"), sondern um Treue zur überlieferten Lehre.

    Auch unser Herr Jesus Christus war nicht "menschlich", sondern hat die Wahrheit verkündet, gelegen oder ungelegen. Und nach eigener Auskunft nicht den Frieden, sondern das Schwert gebracht.

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    1. Ja, Jesus hat nicht vom Frieden geredet.
      Gut, dass mich die Tradis - was allerdings zu ihnen passt - endlich mal wieder daran erinnert haben.

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    2. Der Traditionstreue outet sich hier als Gnostiker, naja, auch eine Tradition, leider keine christliche...

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    3. Jesus glänzte allerdings ganz und gar nicht durch "Treue zur überlieferten Lehre", sondern dachte durchaus eigenständig. Sonst hätten ihn die damaligen Tradis auch nicht als "Häretiker" verfolgt. Die heutigen "Tradis" machen es mit dem Papst ebenso. Für seine angekündigte Seligsprechung ist das sicherlich ein Pluspunkt, jedenfalls ein Zeugnis dafür, dass er die Jesusnachfolge ernst nimmt.

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  4. Das wird jetzt mal wieder eine Schnappatmungsorgie unserer sprungbereit feindseligen Papst-Gegner vom rechten katholischen Rand geben.

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  5. Das war aber auch wirklich arg dick aufgetragen
    und fast schon die berühmte "Lückenpresse", was katholisch.de
    da präsentiert...

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  6. Wer "katholisch.de" liest, weiß doch, was ihn erwartet.
    Insofern sparen wir uns Attacken und schnappatmige Verteidi-
    gungsreden!
    Es gibt genügend andere und vor allem wichtigere Themen
    als sowas herbeikonstruiertes!

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  7. Lesetipp für Tilmann Kleinjung:

    "DER PONTIFEX POLEMICUS"
    http://www.badische-zeitung.de/kommentare-1/pontifex-polemicus-franziskus-kommentare-zu-zuechtigung-und-abtreibung--105525455.html

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  8. Diese unselige Vergiftung des Gemeinschaftslebens gibt dem Katholizismus den Rest. Rip.

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