Donnerstag, 8. März 2018

Doktorarbeit nicht beendet: Das Leben von Papst Franziskus zeigt einige "Brüche"!

Der Leitartikel in der "TAGESPOST" von gestern informiert über die "Brüche " im Leben des Mannes, der jetzt Papst Franziskus ist.
Guido Horst schreibt über den Papst, der "polarisiert", indem er zuerst einmal Alt-
bekanntes aus dem Konklave zitiert.
Dann stellt Guido Horst fest, dass die Begeisterung über Papst Franziskus wohl eher außerhalb der Kirche zu finden sei, denn innerhalb der Kirche gebe es überall erkennbare "Risse",  Unterschriftenaktionen, Petitionen und diverse andere Formen von Protest und Ablehnung. 

Dann kommt er zum Punkt:  Papstkritiker "stürzen sich auf die Vita Bergoglios, die nicht ganz glatt verlaufen ist", aber das gebe der Papst auch selbst zu. So wissen wir durch ihn selbst von einer "Lebenskrise",
die ihn bewog, psychotherapeutischen Beistand in Anspruch zu nehmen. Doch auch bei den Jesuiten gab es durch ihn Ärger, "Pater Bergoglio hatte die Gemeinschaft der Jesuiten seine Landes gespalten".

Und dann noch "ein nicht geglücktes Dissertationsvorhaben", zu dem Bergoglio sich eine Zeitlang in Deutschland aufhielt. - Also Pleiten, Pech und Pannen?  Also, wie Guido Horst schreibt, für "manche" auch "die Erklärung dafür, dass heute auch ein Spalt durch die Kirche geht"...? 
---> HIER !

Ich meine: Immer halblang, bitte! - Das mit der nicht zustande ge-
kommenen Dissertation z.B. ist doch nun wirklich kein Beinbruch, zumal dann, wenn man um die Hintergründe weiß, die Guido Horst zu berichten vergisst... ---> HIER und HIER und HIER !
Ein Leben, das Brüche aufweist  - das macht diesen Papst für mich eher sympathisch, denn das kommt mir selbst durch vielfältige eigene Er-
fahrung sehr bekannt vor...

Kommentare:

  1. Die Sache mit der Dissertation ist Quatsch. Das war ohnehin nur ein Vorwand, um Pater Bergoglio unauffällig aus Argentinien wegzuschaffen, wo kirchenpolitisch umstrittene Peronisten wie Bergoglio ernsthaft um ihr Leben fürchten mussten. Ernsthafte wissenschaftliche Karriereabsichten verband er damit sowieso nicht.

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  2. Der Kreuzknappe, der einmal ein aufrechter, glaubwürdiger Tradi war, hat sich leider immer mehr dem linksgrünen Mainstream angepasst. Peinlich, wie er hier diesen eines Pontifex Maximus doch eher unwürdigen, reichlich chaotischen Lebenslauf als "sympathisch" schönredet.

    Ein redlicher Landpastor mag eine solche Vita vorweisen, aber ein Stellvertreter Christi und Haupt seiner Kirche?! Man denkt mit Wehmut an seine Vorgänger zurück, die natürlich alle theologisch durch eine Promotion ausgewiesen und vielfach auch akademische Erfahrung als Professoren hatten.

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  3. Sehr interessant, die Hintergründe zur versuchten
    Doktorarbeit, gut recherchierte Links.
    Dabei kommt ja auch raus, dass er durchaus was veröffentlicht
    hat, obwohl das wohl kaum als Argument für einen guten Papst
    gelten kann.

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  4. Peinlich, wie der "Kreuzknappe" das Versagen
    von Bergoglio schönzureden versucht.

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    1. Semper Catholicus8. März 2018 um 14:52

      Ja, oberpeinlich.

      Und erst recht peinlich für die Kirche, dieser Lebenslauf des Papstes. Da kämpft die Kirche gegen die Schließungen theologischer Fakultäten und für den Platz der katholischen Theologie an der Universität, und ihr eigenes Oberhaupst ist, seien wir ehrlich, ein akademischer Versager.

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  5. Der "Kreuzknappe" beeindruckt immer wieder
    mit für einen Tradi überraschender Toleranz.
    Ich schätze mal, für sein "zartes" Papstlob bekommt er
    jede Menge verbale Prügel.

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  6. Der Hass der Traditions-Katholiken gegen den Papst wird immer hemmungs- und grenzenloser.

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  7. Wenn man den Kommentar von Guido Horst bis zum Ende liest, dann stellt er fest: "Und traditionell romtreue Katholiken, die heute an Franziskus Anstoß nehmen, sollten sich daran erinnern, dass sie früher fest daran geglaubt haben, dass bei der Wahl eines Papstes der Heilige Geist mit im Spiel ist. Sollte das nun anders sein?"
    Ich kann Guido Horst hier nur beipflichten.

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    1. Carolus Romanus8. März 2018 um 18:34

      Der Heilige Geist ist kein frei flottierender Geist, der mal so, mal so weht und dem man nur kindlich glauben darf. Das wäre ein sacrificium intellectus, das von keinem Katholiken gefordert wird - denn Glauben ist immer absolut vernünftig und vernunftgeleitet, wie unser unvergessener Papst Benedikt uns so oft eingeschärft hat.

      Gemäß der Schrift bindet sich der Heilige Geist an den Geist Jesu, ja er IST der Geist Jesu. Also ist er an den Worten Jesu, an seinem Evangelium überprüfbar. Wenn also in einem Konklave ein Papst gewählt wird, der an zentralen Stellen, wie etwa dem Ehesakrament, nicht mehr mit dem Geist Jesu übereinstimmt, dann ist für "romtreue Katholiken" sehr wohl erlaubt, ja sogar geboten, die Mitwirkung des Heiligen Geistes bei der Wahl eines solchen Papstes in Frage zu stellen.

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    2. @Carolus:
      Ein herzliches Vergelt's Gott für diesen hervorragenden, theologisch glasklaren Kommentar, dem nichts hinzuzufügen ist.

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    3. Jesus: "Der Geist weht wo er will."

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    4. @Franken: Da ist protestantischer voluntaristischer Fideismus, was sie hier machen. Auch das Jesuswort ist der Tradition der Kirche und ihrem Lehramt unterworfen, das erst klärt, wo der Geist wehen will.

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    5. @Glaubenstreuer

      Die Tradition klärt hier genau was? In den Kommentaren ist die Tradition hier noch nicht aufgetaucht. Aber vielleicht können sie mir mal das Wehen des hl. Geistes erklären, als Papst Benedikt zurück getreten ist um für Franziskus Platz zu machen.

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    6. Der Geist hat nachprüfbar weder beim Rücktritt Benedikts, einem ungeheuerlichen, nie dagewesenen menschengemachten Vorgang geweht, noch bei der Wahl des Franz. Denn der Geist ist, wie oben klar dargelegt wurden, der Geist CHRISTI.

      Christi Geist aber war es, nicht vom Kreuz hinabzusteigen wie der vorige papst.

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  8. Gut, dass Jesus auch Brüche im Lebenslauf hatte und nur ein armer Handwerker ohne Promotion war. Auf dessen Spuren wandelt Franziskus, aber das ist den Tradis zuwider, sie brauchen einen rechten Gesetzeslehrer, Pharisäer eben....

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    1. Jesus WAR ein rechter Gesetzeslehrer!!!

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    2. Und er HAT natürlich promoviert!

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