Mittwoch, 21. März 2018

Frankreich: Illegale Migranten und extreme Linke besetzten die Kathedrale Saint-Denis!

Als ich bei "katholisch.de" eben
den Artikel las, dass die berühmte Kathedrale (unter anderem Grabstätte der französischen Könige) einen neuen Turm bekommt (---> HIER !), musste ich doch staunen:
Liebe Redakteure, war da ganz aktuell nicht noch was anderes?

Aber vielleicht folgt der Bericht über die Besetzung  - und Entweihung des Gotteshauses, wie viele das sehen - auch bei "katholisch.de" in Kürze noch nach. - Hier jedenfalls für alle Journa-
listen und für alle übrigen Leser schon mal ein paar Eindrücke von der Besetzungsaktion, mit der man auf die schwierige Lage der illegalen Migranten aufmerksam machen wollte.

Ob die zeitweilige Besetzung einer Kathedrale kurz vor der (dadurch abge-
sagten) Abendmesse
für solche Proteste der geeignete Ort ist, darf man wohl bezweifeln.
Jedenfalls war auch die für ihr rigoroses Durchgreifen bekannte Pariser Polizei der Meinung, die Besetzung gehe zu weit, und trieb die Demons-
tranten energisch hinaus...

Man schaue ---> HIER und HIER und HIER und HIER !
Klar, dass diese provozierende und das religiöse Empfinden von vielen Katholiken verletzende Aktion auch wieder von Rechtsaußen genutzt wird, um Ausländerhass abzusondern...

Kommentare:

  1. "katholisch.de" wird schon noch darüber berichten.
    Vielleicht existiert noch keine Vorlage dazu von KNA...

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  2. Es ist wohl kaum ein Zufall,
    dass katholische Internetseiten und Zeitungen
    sich zu dieser Kirchenschändung gar nicht oder nur sehr
    zurückhaltend äußern. Schließlich will man unter allen
    Umständen den Eindruck vermeiden, man sei nicht politisch
    korrekt oder man sei gar gegen Flüchtlinge.
    Fast schon grotesk in einer französischen Zeitung die
    Stellungnahme eines Verantwortlichen der überfallenen Kathe-
    drale, der vor lauter Angst, er könnte Ausländer diskrimi-
    nieren, erklärte, es habe kaum Störungen gegeben, die
    Eindringlinge hätten nur Lärm gemacht, sonst nichts...

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  3. Es war ganz gewiss nur ein Einzelfall, wie immer.

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  4. Mit Mitmenschlichkeit kann man das Haus Gottes nicht entweihen. Hier zeigt sich, wie weit die Tradis sich schon vom Evangelium entfernt haben.

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    1. Mitmenschlich wäre gewesen,
      draußen zu demonstrieren und die betenden Menschen
      nicht zu stören.

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    2. Richtig.
      Auch Jesus hat damals schon daneben gegriffen, als er die religiösen Gefühle der im Tempel still Betenden verletzte, indem er mit eisernem Besen seine "Reinigung" vornahm. Beides ist absolut kritikwürdig, damals wie heute.

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    3. Naja, einen "eisernen Besen" hatte Jesus sicher nicht, aber immerhin wurde er genau wegen dieser Aktion verhaftet und ans Kreuz geschlagen. Das hat @Kalle schön beobachtet.

      Wenn seine Nachfolger nun dasselbe mit protestierenden Sans-Papiers machen, sind sie definitiv auch nicht besser als die damaligen Gegner des Heilands, inklusive die rabiate Tempelpolizei (in dem himmelblauen Video an den orangefarbenen Armbinden zu erkennen).
      Damals wie heute ist die Masse der Menschen vom "gesunden Volksempfinden" infiziert, das dann bei Gelegenheit "stört nicht unsre Königgräber" oder eben auch "kreuzige ihn" schreit. Passt schön zum heutigen Palmsonntag.

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