Donnerstag, 29. März 2018

Gewalttätiger Auftritt der "Antifa" in Kandel: Heizte der neue Bischof von Würzburg die linksradikale Stimmung mit an?

Schwerer Vorwurf gegen den zukünftigen Bischof von Würburg, Generalvikar Dr. Franz Jung (Speyer): Er habe zusam-
men mit anderen Politikern und Kirchen-
vertretern beim Demonstrations-Auftritt in Kandel die aggressive Stimmung bei der linksextremen "Antifa" mit angeheizt.
Das behauptet jedenfalls - meiner Mei-
nung nach ziemlich überzogen
- der hinlänglich bekannte Theologe Dr. David Berger auf der Internetseite "EPOCH TIMES". ---> HIER !

Dr. Franz Jung, der im Juni zum Bischof von Würzburg geweiht werden wird, habe pauschal alle Demonstranten aus einer der drei Demos in die geistige Nähe von Nationalsozialisten gerückt und so den Weg bereitet für die gewalttätigen Krawalle gegen die Polizei, bei der es acht verletzte Polizisten gab, zumeist durch Böller- und Flaschen-
würfe von "Antifa"-Leuten.

Sorry, Dr. Berger, aber bei der Rede von Dr. Jung kann ich eine irgend-
wie geartete "Wegbereitung" für die Antifa nicht feststellen; dass auch er meines Erachtens zu undifferenziert gesprochen hat und damit nicht jedem Demonstranten gegenüber fair war (das waren ganz sicher nicht alles rechte Demokratiegegner!), steht auf einem anderen Blatt, ebenso wie die Tatsache, dass die Mordtat von Kandel von ultra-rechten Gruppie-
rungen politisch missbraucht wird...

Man schaue ---> HIER und HIER und HIER und HIER und HIER und HIER und   HIER !

Kommentare:

  1. Was hat ein Vertreter der Katholischen Kirche eigentlich auf so einer Veranstaltung zu suchen?

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Das frage ich mich auch. Ein Priester sollte für alle Schafe da sein und keine Politik betreiben. Er hat sonst seinen Beruf verfehlt!
      Er stand ausserdem auf der Seite der Parteien, die für Abtreibung und "Ehe für alle" sind. Ist das besser? Sind das die besseren Schafe?

      Löschen
    2. Ein Priester, der sich gegen die widerwärtige Instrumentalisierung der Ermordung eines deutschen Mädchens durch einen Ausländer für Hass und Aggression gegen geflüchtete Ausländer (nichts anderes will ja die böse Parole der besorgten Bürger "Kandel ist überall") stellt, der hat nicht nur nicht seinen Beruf verfehlt, der handelt im Geist Jesu. Dieser hat keine deutsche Kirche gestiftet, sondern eine weltweite Kirche der unterschiedlichsten Ethnien.

      Im übrigen sei an die Eltern der in Freiburg ebenfalls durch einen Flüchtling ermordeten Studentin erinnert, die tief gläubige Katholiken sind und im Trauergottesdienst für ihre Tochter ganz bewusst die Kollekte für die Flüchtlingshilfe in Freiburg haben sammeln lassen. Und dafür von zahlreichen besorgten Bürgern mitten in ihrer Trauer mit wüstesten Hass- und Hohnbriefen überzogen wurden.

      Löschen
  2. Wie der "Kreuzknappe" schon klarstellt:
    Die Behauptung des Anheizens ist Quatsch!
    Allerdings kann man dem Generalvikar Dr. Jung den Vorwurf nicht ersparen, dass er viel zu pauschal gesprochen hat und damit alle Demonstranten unter Generalverdacht gestellt hat.
    Außerdem hätte es einem so herausragend positionierten Kirchenmann gut angestanden, nicht gegen die Demonstranten zu reden, sondern vor allem MIT ihnen, mit den Organisatoren der Demo.
    Das ist nicht gut gelaufen, aber die Gewalttätigkeit der "Antifa" kann man dem baldigen Bischof nicht anhängen.

    AntwortenLöschen
  3. Ich war in Kandel mit dabei und fühle mich vom Generalvikar
    verunglimpft. Er hat zusammen mit seinem evangelischen Kollegen
    behauptet, wir Bürger wollten den schrecklichen Tod von Mia
    politisieren, statt zu trauern. Das ist eine bösartige Unter-
    stellung, denn wir trauern sehr und haben auch Blumen nieder-
    gelegt, was von Dr. Jung übrigens nicht bekannt ist...!!!

    AntwortenLöschen
  4. Der bekannte Homo Dr. Berger übertreibt mal wieder maßlos,
    um die Klicks für seine Internetseite in die Höhe zu treiben!
    Wir sollten aus der Nazi-Vergangenheit und der teilweisen
    Anbiederung bzw. aus dem Schweigen der Kirche gelernt haben!
    "Wehret den Anfängen!" - so das Motto von "Wir sind Kandel",
    und da war es gut und richtig, dass ein Vertreter des zu-
    ständigen Bistums Speyer dort gesprochen hat.
    Dass die Qualität der Ausführungen von Dr. Jung ziemlich
    dürftig war, weil zu pauschal, ist ein anderes Thema.
    Irgendwie auch eine verpasste Gelegenheit, eine klarere
    Positionierung der Kirche auszudrücken.
    So bleibt der falsche Eindruck, die Kirche kämpfe gegen
    "Rechts" und sei auf dem linken Auge fast blind.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. >>Wir sollten aus der Nazi-Vergangenheit und der teilweisen
      Anbiederung bzw. aus dem Schweigen der Kirche gelernt haben!<<

      Lernen wir lieber von den katholisch und evangelischen Geistlichen und Laien, die in den KZ der Nazis ihr Leben gelassen haben. Dass die Kirche geschwiegen hat ist Unsinn und sehr leicht zu widerlegen. Was also genau sollen wir lernen?

      Löschen
    2. Richtig! Die Kirche hat während der NS-Zeit ganz und gar nicht geschwiegen. Der Vorsitzende der damaligen Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Bertram aus Breslau, hat zum 30. Januar 1933 per Hirtenbrief, der in allen Kirchen zur Verlesung kommen musste, laut und vernehmlich das "göttliche Geschenk der neuen Regierung der nationalen Erhebung" gepriesen und zum Sturmgebet für den "Führer und Reichskanzler Adolf Hitler aufgefordert. Und etliche weitere Bischöfe haben per Hirtenbrief am Sonntag nach dem 20. Juli 1944 dem Herrn "für die wundersame Erretung unseres Führers aus den mörderischen Händen heimtückischer innerer Feinde" gedankt.

      Ja, die Kirche hat wirklich nicht geschwiegen, da hat Herr Franken sehr Recht.

      Löschen
  5. <<Er warf denen, die „Widerstand“ und „Lügenpresse“ riefen vor, „nationalsozialistische Parolen“ zu verbreiten, die „in unserem Land sicher nicht mehr laut werden dürfen“.<<

    Merke: Wenn jemand fest stellt, dass die Presse manipuliert, lügt und nicht versucht die ganze Wahrheit ans Tageslicht zu bringen, dieses offen sagt, dann ist er ein Nazi der nicht mehr laut sprechen soll. Wie man ihn zum Schweigen bringen kann, wird noch offen gelassen.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Bitte haben Sie Verständnis:
      Im Interesse der Integration der noch nicht so lange hier Lebenden ist es sehr wichtig, daß diejenigen, die schon länger hier leben, solche Einzelfälle wie in Kandel nicht überbewerten. Am besten ist es, wenn solche Fälle, die ja nur einen lokalen Charakter aufweisen, erst gar keine mediale Verbreitung finden, damit keine Unruhe entsteht.

      Vertrauen wir auf Mutti Merkel und ihre sozialistischen MitstreiterI*nnen!

      Löschen
    2. Wie lange darf der rassistische Kommentator "Arminius" hier noch seine dumpfe Hetze gegen Ausländer und Flüchtlinge verbreiten?

      Übrigens: Man lernt als Jurastudent in den ersten Semestern, dass jede Straftat ein EINZELFALL ist und strikt juristisch, nicht politisch oder psychologisch oder völkisch oder sonstwie zu beurteilen ist.

      Die Richterin des Freiburger Mordprozesses gegen den "Dreisam-Mörder" Hussein K., hat in ihrer Urteilsbegründung einen ebenso einfachen wie einfach wahren Satz gesagt: "Hier wurde kein Mann verurteilt, kein Flüchtling, kein Ausländer, sondern ein Mensch."

      Vor wenigen Jahren noch war solches eine zivilisatorische Binsenwahrheit. Seit die Schreihälse wie Arminius das Zepter übernommen haben, hat sich das zumindest in der digitalen Welt total umgekehrt.

      Löschen
    3. Ob Sie es wohl noch schaffen, Ottaviani, Ihren Haß bis Ostern ein wenig einzuzäumen?

      Löschen
    4. Der Kommentar wurde von einem Blog-Administrator entfernt.

      Löschen
    5. Der Kommentar wurde von einem Blog-Administrator entfernt.

      Löschen
    6. Ich habe einfach keine Lust,
      mich persönlich verleumden und beleidigen zu lassen,
      das ist alles.
      Wenn Sie nicht lernen, fair zu formulieren, dann
      müssen Sie eben draußen bleiben.

      Löschen
    7. "Hier wurde kein Mann verurteilt, kein Flüchtling, kein Ausländer, sondern ein Mensch."

      Na ja, es wurde ein Mensch verurteilt, der ein Mann ist, ein Flüchtling und ein Ausländer. So wird das die Gesellschaft wahrnehmen, egal wie eine Richterin das formuliert.

      Löschen
    8. Gut, dass hier ein jeder lesen kann, wie Herr Franken, der gerne einen besonders hohen frommen Ton anschlägt, die Basics des Rechts und des Rechtsstaates verachtet.
      Entscheidend ist also das Volksempfinden, nicht was irgendwelche hergelaufenen Richter (oder gar, wie in Freiburg, Richterinnen, igittigitt!) sagen.

      Löschen
    9. @Arminius:
      Dass ausgerechnet Sie sich über den "Hass" anderer beklagen, das ist etwa so, wie wenn sich der IS-Kalif Bagdhadi über die Unterdrückung durch die bösen Christen in Syrien und Irak beklagt.

      Löschen
    10. @Gerlinde F.:

      Die Frankens und Arminiusse dieser Kirchenwelt haben nach der Mordtat an der Freibuger Studentin ja auch die tief gläubige Familie der Ermordeten mit Hass- und Hohnmails überzogen, in denen die Eltern als verblendete Gutmenschen beschimpft wurden, die ihre Tochter auf den Irrweg geführt hätten, der nun die verdiente Strafe nach sich gezogen habe.

      Löschen
  6. Ein Bischof soll der Bischof ALLER Katholiken sein
    und zur Einigkeit beitragen, nicht zu Parteiungen und
    Zwietracht.
    Da stellt sich doch die Frage, ob die Bischofsweihe von
    Dr. Jung besser noch abgesagt wird, da eine Einseitigkeit
    in seiner Wahrnehmung unverkennbar ist.
    Unbestreitbar liefen da auch viele Rechtsradikale und
    Schreihälse herum, so wie bei der Antifa ebenso viele
    Demokratiefeinde herumliefen.
    Aber nicht jeder Katholik, der in Kandel demonstriert hat,
    ist ein Nazi, Herr Generalvikar!
    Im übrigen ist ja auch ganz interessant, wer da bei "Wir
    sind Kandel" so alles dabei war - da wurden die Leute von
    wer weiß woher mit KOSTENLOSEM BUSTRANSPORT herangekarrt,
    nur um es so aussehen zu lassen, als ständen den "besorgten
    Bürgern" ebenso viele Multikulti-Freunde gegenüber.
    Das kennen einige noch aus unseligen DDR-Zeiten, wo die
    Fähnchenschwenker und Spruchbänder-Halter vom Staat gleich
    Busse-weise herangefahren wurden.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Klar. Wie wir alle wissen, werden bei den Aufmärschen der besorgten Bürger, ob Pegida in Dresden oder "Kandel ist überall" nie Teilnehmer mit Bussen herangekarrt, sondern alle kommen tief besorgt aus den Häusern direkt vor Ort.

      Studiosus' Beitrag ist ein typisches Exempel für Fake News, wie es unter Rechts- wie Linksextremen inzwischen usus ist.

      Löschen
    2. Franzl, lesen bildet:
      http://rheinland-pfalz-saarland.dgb.de/termine/++co++aaabb554-2b71-11e8-983a-52540088cada

      Löschen
    3. Studiosus: Sie faken gerade weiter. Dass zu dieser Demo Leute von auswärts mit Bussen "herangekarrt" wurden, steht zwischen uns überhaip tnicht streitig zur Debatte. Zur Debatte steht, dass Sie solches offenbar verwerflich finden und fakemäßig so tun, als würden die besorgten Bürger solches bei ihren Demos nicht tun, sondern würden alle aus Kandel (oder Dresden oder wo auch immer) kommen.

      Bitte nennen Sie auch einen Link, der belegt, dass die bei den Aufmärschen der besorgten Bürger grundsätzlich nur Einheimische auf die Straße gehen, wie Sie insinuieren.

      Löschen
    4. Ja, FRANZ SELBST TREIBT SEINEN FAKE AUF DIE SPITZE !
      Das nennt man einen klassischen Täuschungsversuch!
      Tatsache ist, dass die SPD und der DGB Gratis-Busfahrten angeboten haben, offenbar aus zweckent- fremdeten Mitgliedsbeiträgen.
      Das heißt: Die Leute sind für lau über weite Strecken
      dorthin gekarrt worden.
      Ob das bei der Gegenseite auch so war, wage ich zu
      bezweifeln.
      Niemand hat behauptet, die "besorgten Bürger" kämen
      nur aus Kandel; das ist eine bösartige Unterstellung
      und Manipulation des Franzl.
      Dumm gelaufen, Franzl.
      Ziemlich peinlich, wenn man erwischt wird.

      Löschen
    5. Sebastian: Statt hier auf den sehr berechtigten Einwand des Lesers "Franzl" gegen den dumpfen Populismus des Lesers "Studiosus" herumzutampeln (Nebenbei: was ist eigentlich dagegen einzuwenden, wenn gesellschaftliche Organisationen Menschen, die gegen Ausländerhass und Dunkeldeutschland ein Zeichen setzen wollen, zu einer Demonstration fahren? Das wird Ihr Geheimnis bleiben!), sollten Sie lieber einen stichfesten Link als Beweis liefern, dass die besorgten Bürger von weiter her nicht von befreundeten Organisationen nach Kandel oder Dresden "gekarrt" bzw. gefahren werden, sondern die Anreise brav aus eigener Tasche bestreiten. Also, Butter bei die Fische.

      Löschen
    6. @Sebastian:

      In den Statuten sowohl der SPD wie der gewerkschaften steht nachweislich drin, dass der Einsatz gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit zum inhaltlichen Kern der Partei bzw. der Gewerkschaft gehört. Also kann von "Zweckentfremdung" der Mitgliedsbeiträge überhaupt keine Rede sein.

      Die einzigen, die auf so wirre Gedanken kommen, sind die, denen der Einsatz gegen Fremdenfeindlichkeit ein Dorn im Auge ist. Solche mögen "besorgte Bürger" sein, Christen sind sie nachweislich nicht. Denn das gesamte Neue Testament spricht davon, dass Christsein heißt, ein "global player" zu sein, also das genaue Gegenteil von Fremdenfeindlichkeit und Nationalismus. Und die Kirche ist Weltkirche und keine Nationalkirche.

      Löschen
    7. Franzl bleibt ja merkwürdig stumm.
      Sicher telefoniert er noch Busunternehmen und Bahn
      ab, um festzustellen, wer wen nach Kandel gefahren hat.
      Sooo kann man natürlich auch über wichtige Themen
      der demokratischen Willensbildung nachdenken.
      Bin mal gespannt, wer alles gratis nach Kandel
      gekarrt wurde - und wer dafür bezahlen musste.
      Auf welchem Wege und zu welchem Preis
      ist eigentlich besagter Generalvikar dorthin ge-
      kommen?
      Ministerpräsidentin Dreyer wurde ja quasi bis vor
      die Haustüre chauffiert, auf Steuerzahlerkosten.

      Löschen
    8. Auf Steuerzahlerkosten werden vor allem viele deutsche Bischöfe und Eminenzen durch die Lande kutschiert, die ihr Gehalt vom Staat, also von unseren Steuern beziehen.
      Aber daran stört sich Matthis natürlich nicht. Im Gegenteil, der Staat hat der Kirche zu dienen und deshalb die Bischöfe zu finanzieren.

      Löschen
  7. Nun, "angeheizt" hat der Demnächst-Bischof nichts,
    aber er hat die Antifa gewähren lassen und die Attacken
    von rechtswidrig vermummten Gewalttätern auch nicht
    ausdrücklich verurteilt, soweit ich das in den Medien
    sehen kann.
    Die Teilnahme des Generavikars geht in Ordnung,
    seine Einseitigkeit aber nicht.
    Was sagt er eigentlich den verletzten Polizisten???

    https://www.youtube.com/watch?v=_uLVE44HqEk

    AntwortenLöschen
  8. Erst einmal ein dickes "DANKE" an den Blogger "Kreuzknappe",
    dass er dieses heiße Eisen anpackt, trotz der Gefahr,
    bewusst missverstanden und in die rechte Ecke geschrieben zu
    werden.
    Die Demokratie lebt vom Diskurs, vom Gespräch, vom gemein-
    samen Ringen nach dem richtigen Weg, der manchmal auch ein
    Weg des Kompromisses sein muss.
    Das ist in Kandel schwierig, da der kleine Ort zu einer Art
    Aufmarschgebiet für Ideologen von links und rechts hoch-
    stilisiert wurde, wo jeder sein eigenes Süppchen kochen will.
    Allerdings, Herr Generalvikar:
    Wenn es Ihnen wirklich darum geht, gegen antidemokratische
    Tendenzen anzutreten - wo sind dann die entsprechenden Belege
    für Ihr Engagement?
    Wo hat das Bistum Speyer mal versucht, die Kontrahenten an
    einen gemeinsamen Tisch zu bekommen?
    Von einer Kirche, die für Demokratie eintritt, erwarte ich
    mehr als ein Drei-Minuten-Statement auf einer Demo-Bühne!

    AntwortenLöschen
  9. ein Priester (76 Jahre)29. März 2018 um 10:16

    Der Bischof in spé hat ja Recht mit seiner Warnung!
    Es ist unerträglich, wie ein trauriger Todesfall zum Anlass
    genommen wird, um Unfrieden und Hass auf Teile der Bevölke-
    rung (Migranten) zu säen.
    Allerdings sehe ich, wie andere Leser offenbar auch,
    die Art und Weise des Auftritts von Dr. Jung als nicht
    sonderlich gelungen an.
    Nicht jeder, der da mitdemonstriert hat, ist tendenziell
    ein Nazi!
    De facto ging der Hass an diesem Tag in Kandel wohl eher
    von den linksradikalen Straftätern aus, zu denen leider
    kein Wort verloren wurde.
    Für einen Seelsorger und erst recht für einen Bischof
    ist das bedenklich. Vielleicht denkt der Generalvikar in
    einer stillen Stunde mal darüber nach. Ich schließe ihn
    jedenfalls ins Gebet ein.

    AntwortenLöschen
  10. Besonders makaber die spätere Erklärung aus der Politik,
    man sei von der Gewaltbereitschaft der Antifa völlig
    überrascht gewesen.
    Das wundert kaum, denn wenn man nur nach rechts schielt,
    dann sieht man nicht, was linksaußen passiert!

    AntwortenLöschen
  11. Wenn die beiden Kirchenvertreter, Generalvikar Dr.
    Franz Jung und Kirchenpräsident Christian Schad die Solidarität der christlichen Kirchen mit den Einwohnern Kandels zum Ausdruck bringen wollten, ehrt sie das.
    Aber wurde die Bevölkerung der kleinen Stadt wirklich ernsthaft durch "demokratiefeindliche Kräfte" bedroht?
    Und selbst wenn diese die Deutungshoheit über das schlimme Geschehnis in Kandel (und anderswo) für sich beanspruchen sollten, wie sieht es mit der Deutungshoheit auf der anderen Seite aus? Versucht diese nicht auch,
    ihre Sicht der Dinge ins Bewusstsein der Leute zu heben?

    Nicht jeder, der an einer Demo teilnimmt und damit seine Sorge ausdrückt, ist rechtsradikal und demokratiefeindlich, er nimmt lediglich ein verfassungsmäßig verbrieftes Recht wahr.
    Falls sich auch andere darunter mischen, ist dies wohl nicht ganz zu verhindern.
    Auch die Demonstrierer der linken Seite sind sicher nicht alle radikal und Antifa, auch sie treibt vielleicht manche Sorge um.
    Es ist nicht fair, Schuldzuweisungen nur in eine Richtung abzugeben, weder von Malu Dreyer noch von den beiden Kirchenmännern.
    Deutschland ist tief gespalten, dazu braucht es keine Mauer!

    AntwortenLöschen

Bitte beachten: DERZEIT versuchsweise wieder Leserkommentare möglich. Anonyme oder beleidigende Zuschriften haben keine Chance! Ein Recht auf Veröffentlichung besteht nicht. Bis zur Freischaltung Ihres Leserbeitrages kann es einige Stunden dauern!
Zuschriften, die nach 19.45 Uhr eintreffen, können zumeist erst am
nächsten Morgen online sein!
=================================================================================