Mittwoch, 21. März 2018

Heute 14 Uhr in Mainz: Trauerfeier für Kardinal Lehmann mit 300 Priestern...

Das Ereignis des Tages dürfte die große Trauerfeier in Mainz sein, Verkehrschaos inbegriffen. Prominenz aus Kirche, Politik und Gesellschaft reist in Scha-
ren an, um dem verstorbenen Kardinal Lehmann die letzte Ehre zu erweisen. Laut Ankündigung nehmen daran etliche Kardinäle, Bischöfe und Priester teil, insgesamt etwa 300.
Man verstehe das bitte nicht
als Kritik, aber daran sieht man auch, dass das bekannte "keine Zeit haben" nicht wirklich gilt, denn jetzt haben alle Zeit, und auch der Priestermangel ist nicht so gravierend, dass diese nicht alle anreisen könnten...

Man schaue ---> HIER und HIER und HIER und HIER !

Kommentare:

  1. Es gibt keinen Priestermangel,
    sondern es gibt einen Gläubigenmangel!
    Statistisch gesehen kommen heute weniger Gottesdienst-
    besucher auf einen Priester als vor zwanzig Jahren!

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  2. Der Knappe sollte sich einmal tief im Herzen fragen, ob er ähnliche Kritik auch bei Kardinal Meisner getätigt hätte.

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    1. @Ohje

      Hat der Kreuzknappe bei Meisner nicht gemacht (korrekterweise), hat er aber hier bei Lehmann (unkorrekterweise bzw. unzulässigerweise bzw. bezeichnenderweise) nun doch gemacht. Ja, du meine Güte: Wenn ein Diözesanbischof, zumal von dem Rang, beerdigt wird, dann finden sich selbstverständlich Hunderte von Geistlichen ein. Daran ist doch nun wirklich nichts auszusetzen, und das Herumkritteln des Kreuzknappen daran (als "Kritik" will er es ja nicht verstanden wissen, ist es aber trotzdem ...) ist voll daneben. Zumal gerade an so einem Tag.

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    2. Dieser Link verrät die Antwort:
      http://kreuzknappe.blogspot.de/2017/07/die-beisetzung-von-kardinal-meisner.html
      Damals gabs sogar einen Programmtipp fürs Fernsehen.

      Die Beisetzung von Kdl. Meisner, bei der ich zufällig (nicht extra angereist) ebfs. in Köln war und die wahnsinnige Straßenprozession miterlebt habe (man wähnte sich fast im Karneval), fand ich aber echt cool und sehenswert.
      https://www.ksta.de/koeln/trauerfeier-im-koelner-dom-papst-benedikt--meisners-sterben-als-symbol-seines-lebens-27971116 (KStA-Artikel von J. Frank).

      Übrigens war damals auch Ebf. Gänswein zusammen mit Ex-Bf. Tebartz aus Rom angereist. Und der Dom muss voll mit Benedikt-Sympathisanten gewesen sein, wie Matthias Drobinski berichtete.
      http://www.sueddeutsche.de/panorama/katholische-kirche-benedikt-gegen-franziskus-1.3591263

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    3. Solche Kritik würde der Kreuzknappe bei Kardinal Meisner, oder wenn Tebartz van der Elst oder Mixa das Zeitliche segnen würden, niemals üben. Da würde die Jubelschlagzeile lauten:
      "Beeindruckend: Hunderte Priester versammeln sich um ihren geliebten toten Bischof!"

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  3. Ja, die Leute haben Zeit,
    und das ist auch gut so!
    Dass in vielen Pfarreien Gottesdienste ausfallen,
    ist weniger gut.

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  4. Pfarrsekretärin K.M..21. März 2018 um 11:58

    Danke, lieber Kreuzknappe, für dieses offene Wort.
    Das trauen sich die bezahlten Katholischen Journalisten
    ja nicht.
    Nichts gegen eine Trauerfeier, aber es ist doch die Frage,
    ob Kardinal Lehmann diesen Aufwand wirklich gewollt hätte.
    Ich bezweifle das.
    Bei uns in der Pfarrei sind Pfarrer, Diakon und Pastoral-
    referent in Mainz und ich bete inständig, dass hier heute
    keiner stirbt, dann weiß ich nicht, wen ich schicken könnte.

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    1. Meine Frau ist eine Ihrer Kolleginnen.
      Sie werden doch wohl WoGoFeier-Leiter/innen haben?

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  5. Ordinariatsgeschädigter21. März 2018 um 12:09

    Das ist mal wieder typisch Lehmann.
    Er bekam ja schon eine Extrawurst gebraten, als er
    völlig unüblich im Bischofshaus wohnen bleiben durfte,
    als er in Pension ging.
    Für den neuen Bischof musste dann eigens eine Wohnung
    hergerichtet werden, und für die anreisenden Gäste war es
    schon merkwürdig, dass der neue Bischof gar nicht im
    Bischofshaus wohnt.
    Ich erinnere mich auch noch gut an eine öffentlich über-
    tragene Messe anlässlich eines runden Geburtstages von
    Lehmann, als die Messe zur Gabenbereitung unterbrochen
    wurde (!), um dem Jubilar nach und nach die Geschenke
    in den Altarbereich zu bringen.
    Danke für dieses ehrliche Wort, Herr Kreuzknappe.
    Ich schätze aber mal, bei den Lehmann-Verehrern haben
    Sie jetzt bis in die Steinzeit verschissen.

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    1. Der Lehmann-Hass der Tradis reicht offenbar noch über dessen Tod hinaus. (Latein haben sie offenbar nisht gehabt in der Schule - "de mortuis...")

      Jeder weiß - ich gehe davon aus, auch der "Ordinariatsgeschädigte" - dass Lehmann auf sein eigenes ausdrückliches Ersuchen im Bischofshaus wohnen bleiben durfte, weil er zum Zeitpunkt seiner Emeritierung schon so schwer krank und körperlich fast ganz bewegungsunfähig war, dass er einen Umzug mit seinen mehr als 100.000 Büchern gar nicht mehr bewältigt hätte.

      Es ist sehr herzenskalt, dies als "typische Lehmann-Extrawurst" zu diskreditieren.

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    2. Danke, Ordinariatsgeschädigter, für Ihren entlarvenden, völlig geschmacklosen Kommentar ausgerechnet am Beisetzungstag des Verstorbenen ("Mal wieder typisch Lehmann", "Extrawurst", "Lehmann-Verehrer", "verschissen bin in die Steinzeit"). Was ist übrigens "typisch Lehmann" bzw. eine "Extrawurst", wenn Hunderte Geistliche zu seiner Beerdigung anreisen? Lesen Sie mal oben den Kommentar von Jorge bzw. beachten Sie dessen Link zu einem Kreuzknappen- Artikel, in dem der Kreuzknappe bei Meisners Beisetzung geradezu voller Begeisterung schrieb: "48 Kardinäle und Bischöfe kommen!" - mal ganz abgesehen von der sehr großen Anzahl von Diözesanpriestern, die auch bei Meisner zusätzlich anwesend waren.

      Hier wird mit zweierlei Maß gemessen, selbst noch am Beisetzungstag ... Leider.

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    3. @Tacheles:
      Haben Sie im Ernst geglaubt, die "Ordinariatsgeschädigten" dieser Kirchenwelt würden, wenn es um ihren Gottseibeiuns Kardinal Lehmann geht, wenigstens bei dessen Tod Pietät an den Tag legen? Forget it!

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  6. Die Kritik mancher hier
    am Artikel des Kreuzknappen ist höchst interessant,
    fällt sie doch unter den Fachbegriff der
    "selektiven Wahrnehmung"
    Mit keiner Silbe hat der Blogger "Kreuzknappe" auch nur
    ansatzweise Kritik an Kardinal Lehmann geübt oder an
    der Anreise vieler Geistlicher.
    Wie eigentlich jeder, der nicht allzuviel Schaum vor dem
    Mund hat, sofort erkennt, geht es ihm um ganz etwas an-
    deres: Menschen haben Zeit, wenn es darauf ankommt,
    und zweitens ist der Priestermangel nicht wirklich
    gravierend, denn sie konnten sich ja offensichtlich alle
    diesen Tag freinehmen; bei der teilweise weiten Anreise
    und dem Verkehrschaos in Mainz dürfte manch einer von
    morgens 9 bis abends 19 Uhr deswegen unterwegs sein.
    Also ein guter Rat:
    Schnappatmung einstellen und sinnwahrend lesen, das hilft!
    Dass der eine oder andere Leserbriefschreiber sein
    eigenes unfeines Süppchen kochen will, steht auf einem
    anderen Blatt. Man darf den Kopf schütteln...

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    1. Ihre treuherzige Verteidigung des Kreuzknappen ist allzu durchsichtig.

      Wenn der Knappe jetzt bei Lehmanns Requiem schreibt: "Man verstehe das bitte nicht als Kritik, aber daran sieht man auch, dass das bekannte "keine Zeit haben" nicht wirklich gilt, denn jetzt haben alle Zeit...", und damals bei Meisners Requiem jubelte: "48 Kardinäle und Bischöfe kommen!", ohne jede kritische Nebenbemerkung dazu, dann ligt offen zutage, dass er natürlich selbst ein Requiem für seine kirchenpolitische Agenda benutzt.

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    2. Mal wieder dummes Zeug!
      Nirgendwo steht was von irgendwelcher Begeisterung
      des Kreuzknappen, sondern ich habe lediglich fest-
      gestellt, dass bei Lehmann 300 Priester, Bischöfe
      und Kardinäle kommen und bei Meisner 48.
      Darin kann ich nichts Schlimmes entdecken, es sei
      denn, man will mir mit aller Gewalt ans Schienbein
      treten.
      https://kreuzknappe.blogspot.de/2017/07/kardinal-meisner-ist-tot-zum-gedenken.html

      https://kreuzknappe.blogspot.de/2017/07/verstorbener-kardinal-meisner-die-erste.html

      http://kreuzknappe.blogspot.de/2017/07/die-beisetzung-von-kardinal-meisner.html

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    3. Nein - Sie haben Ihrer "Feststellung" über die 300 Priester bei Lehmann die subtile Seitenbemerkung angefügt, dass diese dafür offenbar "Zeit haben", was eindeutig in der Absicht ist. Bei Meisners "48 Bischöfen und Kardinälen" blieb es bei der puren Feststellung.

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    4. "Beobachter" um 20.00 Uhr:
      Sie interpretieren da etwas hinein,
      was da gar nicht steht und was auch nicht gemeint ist.
      Lesen Sie es sich einfach mal durch,
      ohne gleich Schlimmes darin sehen zu wollen.
      Ich empfehle die komplette Lektüre der Leserzu-
      schriften zu diesem Artikel.

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    5. Offenbar leben hier einige wenige Leser
      in dem Irrglauben, ein Internetschreiber wie der
      Kreuzknappe schreibe seine Artikel per copy & paste
      und im politisch korrekten Proporz:
      Wenn ich bei Meisner nichts über "Zeit" schreibe,
      dann darf ich bei Lehmann auch nichts über "Zeit"
      schreiben.
      Was für kleinkarierte Kleingeister!
      Meines Erachtens und auch nach Ansicht einer ganzen
      Reihe anderer Leser hier gehen die Beschwerden
      gegen den Kreuzknappen an der Sache völlig vorbei.
      Wie schon hier geschrieben wurde:
      Ich verstehe seine Intention so:
      Wenn mir etwas wichtig ist, dann nehme ich mir auch
      Zeit dafür, Priestermangel hin oder her.
      Vielleicht hätte er das etwas geschickter ausdrücken
      sollen, mag sein, aber da etwas gegen Lehmann heraus-
      lesen zu wollen, ist schon abenteuerlich und spricht
      für eine Wahrnehmungsstörung...

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    6. Nein, das ist eben NICHT eine "Wahrnehmungsstörung". Ihre Versuche, das ganze als völlig harmlos zu verniedlichen, sind durchschaubar.

      Fakt ist, dass Kardinal Lehmann für den Rechtskatholizismus und damit auch für den Kreuzknappen seit Jahrzehnten eine Hassfigur ist. Er gilt diesem Milieu als "Totengräber der Kirche in Deutschland", und als "Protestantisierer".

      Der Versuchung, am Tag des Abschieds nochmal nachzutreten, durch eine geschickte, scheinbar "harmlos" daherkommende pseudo-philosophische Erwägung zum Thema "Zeit haben", konnte der Kreuzknappe nicht widerstehen. Die hässlichen Postings einiger Lehmann-Hasser hier zeigen das ja.

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    7. Schön, von Franzl zu erfahren,
      dass ich "seit Jahrzehnten" gegen Kardinal Lehmann
      bin. Mein Blog existiert übrigens erst fünf Jahre.
      Gute Besserung!

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    8. Wie hieß der Vorgängerblog noch? Herr Predigtgärtner?

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    9. Dumm gelaufen, "hmm",
      auch da stand kein Hass auf Kardinal Lehmann drin.
      Und "Jahrzehnte" existierte der Blog auch nicht,
      sondern genau fünf Jahre.
      Aber man kann es ja mal versuchen, mir ans Bein zu
      pinkeln.

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  7. ein Priester (76 Jahre)21. März 2018 um 13:58

    Ich stimme dem "Kreuzknappen" zu:
    Die Priester, die daran teilnehmen möchten,
    sollen dorthin fahren, sooo gravierend ist der Priester-
    mangel wirklich nicht.
    Wenn man mit Priestern spricht, besteht die Hauptbelastung
    ohnehin im Bürokram und in den vielen, zum Teil überflüssi-
    gen Sitzungen.

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  8. Aus dem Beitrag des "Kreuzknappen" irgend eine Kritik
    an Kardinal Lehmann oder eine Pietätlosigkeit heraus-
    lesen zu wollen, ist schon ein äußerst abenteuerlicher
    Ansatz; ich kann beim besten Willen nichts derartiges
    feststellen und bin erschreckt über die völlig unbegründete
    Feindseligkeit einiger Kommentatoren hier im Blog.
    Sorge macht mir auch, was einige andere Leser hier
    gegen Lehmann schreiben, aber der "Kreuzknappe" hat die
    Kritik nun wirklich nicht verdient.

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    1. Zustimmung,
      das Ganze ist albern.
      Was der Kreuzknappe sagen wollte,
      was aber nicht in die Dickschädel mancher Kritiker
      hineinpasst: Wenn einem etwas wichtig ist, dann hat
      man auch Zeit dafür, und dies zeigt eben auch,
      dass der Priestermangel nicht so dramatisch ist,
      als dass man dies nicht riskieren könnte.
      Eine sachliche, ruhige Feststellung, nicht mehr
      und nicht weniger.
      Ich verstehe die künstliche Aufregung nicht.

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    2. Dann darf man aber schon die Frage stellen, warum der Kreuzknappe bei Meisners "48 Bischöfen und Kardinälen" das Zeit-Thema NICHT angesprochen hat. Wahrscheinlich ist er bei Meisner ganz anders als bei Lehmann der Meinung, dass es völlig selbstverständlich ist, für die Teilnahme an der Trauerfeier Zeit zu haben.

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  9. Der Knappe ist hier faktisch überführt, versucht sich aber dennoch zu wehren. Ist das Altersstarrsinn? Daran sollte man ihn bei seiner tagtäglichen Papstkritik erinnern, der ist immerhin ein paar Jährchen älter als der Knappe ;-)

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    1. Also ich finde es nicht weiter schlimm. Natürlich hat der Kreuzknappe hier eine leichte Schlagseite und erlaubt sich bei Lehmann einen satirischen Seitenhieb, der ihm bei Meisner nicht in den Sinn kam.
      Das ist ganz witzig und man darf darüber lachen, es ist aber kein Beinbruch. Auch die gruselige Anti-Lehmann-Polemik anderer Rechtskatholiken muss sich der Knappe deswegen noch lange nicht anziehen und man kann ihm die auch nicht anlasten, das wäre etwas unfair.

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