Donnerstag, 8. März 2018

Heutiger Weltfrauentag: Sind Frauen nur Störer in Führungspositionen der Kirche?

Heute ist Weltfrauentag, und da gehört natürlich auch das Thema "Frauen und Kirche" auf die Tagesordnung. Auch Wissenschaft ist nicht unbedingt 100 % objektiv,
denn auch dort gibt es solche und solche Meinungen.
Eine davon vertritt Dr. Andrea Qualbrink, ihres Zeichens feministische Theologin und GENDER-Forscherin. Für sie ist klar: Frauen stören eigentlich fast nur in
den Leitungsgremien der Kirche
, und sie hat das zum Teil für
meinen Geschmack sogar ganz gut erklärt.
Wichtige Erkenntnis: Es sind nicht immer nur die Männer, die den
Frauen im Wege stehen, sondern sie sind es selbst. - Andere wichtige Erkenntnis: Allzu groß sind demnach die Unterschiede nicht, was die Führungskompetenzen bei Männern und Frauen betrifft.

Man lese --> HIER und HIER und HIER und HIER !

Kommentare:

  1. Wenn Frauen und Männere gleich gut sind bei Leitungsaufgaben,
    warum ist es dann bitte so wichtig, dass es unbedingt mehr
    Frauen sein müssen?
    Warum strebt man z.B. nicht auch an, blonde und dunkle Haar-
    farben bei Leitungspositionen genau ausgewogen zu berücksich-
    tigen oder Brillenträger und Nichtbrillenträger?

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  2. Eine traditionelle Bastion der unbedingten Macht haben die Frauen aufgegeben: Es gibt kaum noch Pfarrerköchinnen! Doch Spaß beiseite.
    Mit rückwärtsorientierter Agitation wird man der Kirche keinen guten Dienst erweisen. Als ich einmal auf Facebook ein umstrittenes innerkirchliches Thema diskutiert habe, hat mich ein befreundeter Kollege angeschrieben und Bedenken geäußert, ob ich noch ganz dicht sei, mich mit solchen Themen zu befassen. Die Lebenswirklichkeit von immer mehr Menschen ist zunehmend kirchenfern. Rückwärtsgewandte Diskussionen werden diesen Trend verstärken. So wird aus der kritischen Auseinandersetzung mit Papst Franziskus ein weiterer Sargnagel für die die traditionelle klerikale Kirche, weil seit Jahren Tradis die Axt an der klerikalen, hierarchischen Autorität angelegt haben.

    Interessant: Der Apfel verfault von innen!

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  3. Unsere Tochter hatte in der Grundschulzeit,
    bei der es auch auf eine persönliche Beziehung zur Lehr-
    kraft ankommt, das ausgesprochene Pech,
    in der ersten Klasse die Lehrerin wegen Schwangerschafts-
    urlaub zu verlieren, dann kam eine Vertretungslehrerin,
    und die ging zu Anfang der dritten Klasse in Schwanger-
    schaftsurlaub.
    Sowas kann doch nicht gut sein!

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    1. Stimmt! Aussterben wäre eine Alternative!

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  4. Frauen können genauso miese Chefs sein wie Männer,
    und sie können genauso gut sein wie Männer.

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  5. Die Kirche kann sich nun einmal nicht nach den sich stets wandelnden Wert- und gesellschaftlichen Vorstellungen der Welt ausrichten, weil sie eine sakramentale, göttliche, übernatürliche Stiftung und Einrichtung ist. Und nach dem Willen ihres Stifters ist sie hierarchisch aufgebaut. Das Wort "hierarchisch" kommt von dem griechischen Wort "Hieros", zu deutsch: Priester.

    Damit ist eigentlich schon alles gesagt und geklärt. Die "Macht" in der Kirche kann nur bei geweihten Priestern als irdischen Stellvertretern und Repräsentanten Christi liegen. Und damit nun einmal nur bei Männern.

    Soll die Welt, wenn sie meint, dass es ihr und den Frauen frommt, Machtpositionen an Frauen vergeben. Die Kirche kann und darf das nicht.

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    1. So ein Blödsinn, die Kirche hat sich stets an den wandelnden Wert- und gesellschaftlichen Vorstellungen der Welt ausgerichtet, gerade darum sind die Männer in ihr ja so groß geworden. Der Wille des Stifters war das aber gerade nicht (Mk 10,43). Protest gegen die Priester- und Männerherrschaft war ein Kernanliegen Jesu (vgl. Tempelreinigung, Scheidungsverbot etc.).

      Das Gute an der Kirche ist hingegen gerade die Tatsache, dass sie in solchen weltlichen Machtstrukturen nicht notwendig gefangen bleiben muss, sondern vom Willen des Stifters immer wieder zur Umkehr dieser Hierarchien gedrängt wird. Revolution auf Jesuanisch halt. Wer die daraus resultierende Unordnung nicht mag, kann nur ein halber Christ sein und hat auch die für uns Katholiken so wichtige Sakramentalität der Kirche nicht verstanden. Das Sakramentale in ihr ist ja gerade die permanente Revolution durch den Heiligen Geist, der alles umpolt.

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    2. "Jorge" wird immer bizarrer in seinen Ansichten. Das Scheidungsverbot Jesu als ein "Protest gegen die Männerherrschaft". Selten so gelacht. Wenn das ein Protest gegen was war, dann gegen sexuelle Libertinage, welche in der Antike bekanntlich vor alem von Frauen praktiziert wurde.

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    3. Nein, das jesuanische Scheidungsverbot richtete sich ausschließlich an Männer. Frauen konnten sich gar nicht scheiden lassen.

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  6. Der Franzose wusste, warum er die Redewendung erfand: "Cherchez la femme!"

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  7. Foto zum Weltfrauentag...

    https://twitter.com/karlheppner/status/971787754026790913

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