Samstag, 17. März 2018

"Religion hat zuhause stattzufinden": Kindergarten will kein Ostern feiern!

Die kleine Stadt Markt Schwaben in Oberbayern sorgt für einen Aufreger: Der von der "AWO" als Träger betreute Kindergarten hat den Eltern per Brief mitgeteilt, dass man Ostern im Kindergarten nicht feiern wolle. "Religion hat zuhause bei den Eltern statt-
zufinden"
, ist der Kommentar des Verantwortlichen.
Etliche Eltern sehen das deutlich anders, und auch der Pfarrer ist deutlich "verwundert", das sei wohl "typisch AWO", dass man Ostern ausfallen lasse und ausgerechnet dann den St.-Patricks-Day feiern wolle, den iri-
schen Feiertag, der fast drei Wochen nach Ostern gefeiert wird. Statt der Ostereiersuche will der Kindergarten z.B. "nach Goldschätzen der Kobolde suchen"...

Wenn Sie das jetzt für Satire halten, liebe Leser, dann muss ich Sie ent-
täuschen - es ist bitterer Ernst!

Man lese ---> HIER !

Kommentare:

  1. Bevor die "Kobolde" die Schätze versteckt haben,
    ist es ihnen offenbar gelungen, der Kindergartenleitung
    eine gefährliche Substanz zu verabreichen.
    Anders kann ich mir die geistigen Ausfälle nicht erklären.

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  2. Da ist dem "Kreuzknappen" in der Eile ein Fehler unter-
    laufen: Der St.-Patricks-Day wird nicht drei Wochen nach
    Ostern gefeiert, sondern genau heute, am 17. März.
    Vermutlich haben Sie irgendwo 17.3. gelesen und sich 17.4.
    notiert; hier sehen Sie die richtigen Daten:

    https://www.heiligenlexikon.de/BiographienP/Patrick_von_Irland.htm

    https://www.augsburger-allgemeine.de/panorama/Wann-ist-der-St-Patrick-s-Day-2018-Um-was-geht-es-id50621226.html

    Mit Dank für Ihre unermüdliche und hilfreiche Arbeit!

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    1. Ja, sorry, ein "Flüchtigkeitsfehler",
      man wartete schon an der Haustüre auf mich,
      Start zum Lebensmitteleinkauf...

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  3. Die AWO war immer schon tiefrot und antikirchlich. Also nichts Neues.

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  4. Der St. Patricks Day hat zuhause stattzufinden, liebe AWO!
    Immer wieder erschreckend, wie Ideologen bereits kleine
    Kinder dazu bringen wollen, das Christliche als unwichtig
    zu empfinden.

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    1. Immer wieder schrecklich wie religiöse Fanatiker Kindern ihre Religion aufzwingen wollen.

      Wenn die Kirchen in "ihren" Einrichtungen Sonderrechte beanspruchen, dann kann die AWO zumindest geltendes Recht umsetzen.

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  5. Die verblendeten Ideologen der AWO nehmen christliche
    Feiertage in Anspruch, bei Lohnfortzahlung.
    Sie selbst wollen Kindern aber beibringen, es gebe Kobolde,
    die irgendwelche Dinge verstecken.
    Da fasst man sich doch an den Kopf und fragt sich,
    warum man es nicht bei den christlichen und deutschen
    Traditionen belässt.
    Im übrigen ist der Gottesbezug sogar im Grundgesetz ver-
    ankert, das heißt: Die AWO verstößt gegen das Grundgesetz
    der Bundesrepublik Deutschland, indem sie den Kindern
    die Grundelemente religiösen Wissens bewusst vorenthält.

    https://webcache.googleusercontent.com/search?q=cache:3Nbn1-2DER4J:https://publikationen.uni-tuebingen.de/xmlui/bitstream/handle/10900/43790/pdf/gig.pdf%3Bsequence%3D1+&cd=1&hl=de&ct=clnk&gl=de

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  6. Nein, es gibt keinen Gottesbezug im Grundgesetz, lediglich in der Präambel und der ist daher irrelevant.
    Die AWO handelt voll und ganz im Rahmen der bestehenden Gesetze und GERADE im Rahmen des Grundgesetzes. (Religionsfreiheit und so, schonmal davon gehört ? )

    Staat und Erziehungseinrichtungen haben , nach diversen Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts, weltanschaulich neutral zu sein, also keine Religionspropaganda, auch und gerade keine christliche ...

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