Mittwoch, 7. März 2018

Theologie-Professor: Papst Franziskus ist "durch und durch" Jesuit!

Klar, dass sich jetzt die Einschätzungen
des laufenden Pontifikates häufen: Am 13. März ist Papst Franziskus genau fünf Jahre im Amt, und außerdem ist er am 11. März genau 60 Jahre bei den Jesuiten.
So wundert es nicht, dass z.B. auch die Wiener Kirchenzeitung "DER SONNTAG" in ihrer kommenden Ausgabe das Thema aufgreift.
Der Innsbrucker Dogmatik-Professor Dr. Roman Siebenrock sieht in Papst Franziskus einen Jesuiten "durch und durch". Die sorgfältige "Unterscheidung der Geister", die dieser immer wieder erwähne, sei z.B. auch bei "Amoris Laetitia" ein wichtiges Element. 
Doch anders als etwa Papst Johannes Paul II. mit seinem Blick auf die Welt "draußen" sei für den jetzigen Papst der innerkirchliche Dialag "die wichtigste Notwendigkeit". Darum stärke er auch gezielt die Selbst-
verantwortung der Ortskirchen.
Deutlich kritischer äußerte sich Prof. Siebenrock laut Nachrichtenagentur "kathpress" dagegen über die Sprache des Papstes: Er bezweifelt, "ob alle Beispiele von ihm gelungen sind", und sehe so z.B. auch die päpstliche öf-
fentliche Schelte der römischen Kurie "mit Zurückhaltung"---> HIER !

Kommentare:

  1. Uuuiii - da hat sich aber ein beamteter Professor
    sehr vorsichtig ausgedrückt. Er sieht Äußerungen des derzeitigen
    Papst "mit Zurückhaltung".
    Ein klarer Fall für "Jorge", dem Professor eine Verbindung
    zum Opus Dei nachzuweisen. Oder der Prof. ist vom Kreuz-
    knappen bedroht worden...
    ;-)

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  2. Was der Professor und leider auch der Kreuzknappe
    verschweigt, ist die Tatsache, wie der jetzige Papst sich
    als führender Jesuit in seiner Zeit in Argentinien be-
    nommen hat. Da sind viele nicht gut auf ihn zu sprechen,
    und nicht ohne Grund hat er über lange Zeit psycho-
    therapeutische Betreuung in Anspruch genommen.

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  3. Wer sich in Kirchengeschichte auskennt, weiß, dass der sophistisch-intellektualistische Jesuitenorden eines der größten Unglücke war und ist, die der Kirche widerfahren sind. Man sollte ihn, wie im 19. Jahrhundert bereits der Fall, wieder verbieten.

    Dass der Papst "typisch jesuitisch" ist, passt da leider voll ins Bild.

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    1. Womit Leser Siri vor allem eins bewiesen hat:
      Dass er sich "in Kirchengeschichte" ganz und gar nicht auskennt.

      Was bei unseren Hardcore-Tradis keine Überraschung ist.

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