Sonntag, 18. März 2018

Vatikan-Medien manipulieren Text von Papst Benedikt XVI. - ein Nachtrag!

Vertrauen ist ein kostbares Gut, gerade im Internet-Zeitalter, wo einem so einiges an "FAKES" zugemutet wird. Gerade die Kirche, gerade der Vatikan ist gut beraten, es sehr genau zu nehmen mit der Wahrheit, sonst ist es vorbei mit dem Ansehen und man kann sagen, dort werden ge-
nauso Fake-News verbreitet wie woanders auch - und die Weltpresse ist verblüfft...

Die Geschichte mit dem Lob von Papst Benedikt XVI. auf eine neue kleine Buchreihe über die Theologie von Papst Franziskus ist ein Musterbeispiel dafür, wie man es NICHT machen sollte.
Habt ihr solche Manipulationen wirklich nötig, liebe Mitarbeiter von Papst Franziskus?

Man lese und staune ---> HIER und HIER und HIER und HIER
und
HIER !

Kommentare:

  1. Wenn ich diesen Vorgang betrachte, kommen mir nur zwei mögliche Erklärungen in den Sinn:
    a) Die handelnden Personen sind böswillig und verkommen.
    b) Die handelnden Personen sind Idioten.

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    1. Und welche zwei Möglichkeiten
      kommen bezüglich des Leserbriefschreibers Arminius
      in Betracht?

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    2. Eine dritte:
      Arminius ist ein linksextremer Agent Provocateur, der im Gewande des Nazis auftritt, um konservative Positionen zu diskreditieren.

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    3. Ihr seid beide krank in der Birne.

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    4. Einmal mehr erweist sich "Arminius" als gelehriger Schüler Stalins: Andersdenkende werden für geisteskrank erklärt und psychiatrisiert. Die zeitlose Methode aller totalitären Verächter von Freiheit und Demokratie.

      Ich denke, Leser "Franzl" hat Recht, was "Arminius" betrifft.

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  2. Mich hat am meisten geschockt, dass der Vatikan überhaupt
    aus dem Brief zitiert hat,denn laut italienischen Berichten
    und Zeugenaussagen stand da ganz klar drauf, dass er privat
    ist und nicht zur Veröffentlichung.
    Da sind wohl ein paar übereifrige Franziskus-Fans im Vatikan
    etwas durchgeknallt???
    Da ist eigentlich ein Rücktritt des Verantwortlichen fällig!

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  3. Der Vatikan als Trickser und Fakenews-Produzent!
    Wie sich die Zeiten seit Franziskus doch geändert haben...

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    1. Ach ja, zu Benedikts Ziten gab es also keine Tricks?!?

      Man erinnere nur an die dreiste Lüge, die leider sogar vom Papst selber aufgetischt wurde, man habe "im Vatikan" nicht gewußt, dass Bischof Williemson Nazi sei, weil man "nicht im Internet nachgeschaut" habe.

      Als man das damals hörte, dachte man, dass man sich auch selber vera... kann.

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  4. Der zweite Link (der zu "kath.net") ist am aufschluss-
    reichsten und bringt erstaunliche Details.
    Dass sogar ein dritter Abschnitt zum Brief Benedikts dazu-
    gehörte, den man ganz verschwinden ließ, weil er eine
    Bewertung über einen umstrittenen Theologen enthält,
    schlägt dem Faß den Boden aus.
    Da kann ich die Überschrift von "kath.net" gut verstehen,
    die von "Regime Propaganda" schreibt.
    Warum schweigt sich eigentlich Papst Franziskus dazu aus?

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  5. Von Bene Enttäuschter18. März 2018 um 10:28

    Tja, hätte sich Benedikt mal an sein Versprechen gehalten, im Hintergrund zu bleiben und zu beten, dann würde er von den Tradis nicht ununterbrochen missbraucht und gegen Franziskus gestellt, was er ja ausdrücklich nicht will. Im Alter wird man wohl nicht immer auch weiser!

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    1. Klasse!
      Hätte Benedikt sich zurückgehalten,
      wäre das jetzt alles nicht rausgekommen.
      Das erinnert fatal an die Behauptung, vergewaltigte
      Frauen seien ja selber schuld, sie hätten sich eben
      nicht abends draußen aufhalten sollen...

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    2. Sie haben, scheint's, nicht gelesen, worum es geht: Benedikt wurde um eine Stellungnahme zu den Büchlein gebeten und hat dies in einem ausdrücklich als vertraulich bezeichneten Brief abgelehnt. Soll heißen, er wollte ja im Hintergrund bleiben, wurde aber aus diesem aus Propagandagründen herausgezerrt.

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  6. Damit war doch zu rechnen, dass das Lügengebäude
    der Franziskus-Begeisterten auffliegen musste.
    Erstaunlich naiv.

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  7. Fakenews und pure Manipulation betreibt in diesem Kontext auch gloria.tv, eine Seite die Knäppchen sehr schätzt und die auch Knäppchen gerne mal verlinken. Dort heißt es gegen das von Benedikt Geschriebene: Benedikt XVI verurteilt Theologie von Papst Franziskus. Aber das erzeugt bei den Tradis keinerlei Aufregung. Komisch, mehr Fakenews geht doch nicht, wo ist die Empörung der einzig Aufrichtigen?

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  8. Wie Leser "Studiosus"
    ist auch mir jetzt erst bekannt, dass es noch einen
    dritten Abschnitt im Brief gab, den der Vatikan auch
    weggelassen hat.
    Dort äußert sich Benedikt IN SEINEM GANZ PRIVATEN BRIEF,
    der überhaupt nicht zur Veröffentlichung gedacht war,
    über den Theologen Hünermann:

    „Nur am Rande möchte ich meiner Überraschung über die Tatsache Ausdruck verleihen, dass unter den Autoren auch Professor Hünermann ist, der sich während meines Pontifikates damit hervorgetan hat, führende antipäpstliche Initiativen zu unterstützen. Er spielte eine relevante Rolle bei der Veröffentlichung der ‚Kölner Erklärung‘, welche im Zusammenhang mit der Enzyklika ‚Veritatis splendor‘ das päpstliche Lehramt massiv attackierte, besonders in Fragen der Moraltheologie. Ebenso war die „Europäische Theologengesellschaft“, die er gegründet hat, von ihm ursprünglich als eine Organisation der Opposition zum Päpstlichen Lehramt gedacht gewesen. Später hat das kirchliche Empfinden vieler Theologen diese Orientierung verhindert und ermöglicht, dass diese Organisation ein normales Instrument der Begegnung zwischen Theologen wurde.

    Ich bin gewiss, dass Sie für meine Absage Verständnis haben werden, und ich grüße Sie herzlich.

    Ihr Benedikt XVI.“

    Halten wir fest: Der Vatikan hat den Brief ausdrücklich
    gegen die Anweisung Benedikts veröffentlicht, und dann
    auch noch nur bruchstückhaft, wie es gerade passte.
    Der Skandal könnte sich möglicherweise noch ausweiten,
    fürchte ich.

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  9. Und dennoch lässt sich hier keine Opposition Benedikts gegen Franziskus konstruieren, auch wenn die Tradis alles daransetzen... Die Tradis produzieren damit Fakenews...

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  10. Es ist schon besorgniserregend genug, dass das
    Vertrauen vieler Bürger zu ihren Politikern massiv
    gelitten hat, da man zusehends den Eindruck gewinnt,
    sie handelten nur interessengesteuert.
    Doch wenn sich sogar der Vatikan zu Täuschung und Manipulation hinreissen lässt, bedeutet das noch eine Steigerung.
    Er verspielt damit nicht nur Vertrauen und schädigt das Ansehen der katholischen Kirche.
    Ich bin mir ziemlich sicher: In Wahrheit geht dadurch mehr kaputt, als es auf den ersten Blick scheint. Die Wahrheit wird bewusst zurechtgebogen, so wie es den Leuten im Vatikan nützlich erscheint.

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    1. Der Vatikan schützt nur den Ruf eines hervorragenden Theologen, der von einem Papst emeritus, der sich solche Eskapaden eigentlich verboten hat, unnötig kritisiert wird.

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    2. Welchen hervorragenden Theologen meinen Sie?

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    3. Chickenman,
      da lachen ja die Hühner!
      Der Witz ist wirklich gelungen.

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  11. Der Versuch, Peinlichkeiten während der Amtszeit
    von Papst Franziskus damit zu entschuldigen,
    dass es Peinlichkeiten auch unter der "Regierung" des
    Vorgängers gab, ist selbst peinlich.
    Seit wann erklärt ein Katholik, der etwas angestellt hat
    und vom Beichtvater auf seine Sünde hingewiesen wird,
    in aller Seelenruhe: Aber, aber, ich kenne einen,
    der hat das auch gemacht...!?

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  12. Diözesaner Bürohengst18. März 2018 um 18:07

    Beachtlich und mutig:
    Die offizielle Seite der katholischen Kirche in der
    Schweiz veröffentlicht heute diesen Artikel:

    "HALBE WAHRHEITEN AUS DEM VATIKAN"
    https://www.kath.ch/newsd/halbe-wahrheiten-aus-dem-vatikan/

    Da wird nicht drumherumgeredet, sondern die Manipulation
    durch den Vatikan wird klar beschrieben, im Detail.

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  13. Das schreibt der ZDF-Korrespondent Erbacher:

    "Gleich zweimal beruft man sich in der kurzen Erklärung auf die Vertraulichkeit des Briefes von Benedikt XVI. an Medienminister Viganò. Wenn der Brief vertraulich war, warum wurden dann Teile publiziert? Von Anfang an wirkte die Aktion so, als sehe das Umfeld von Franziskus die Notwendigkeit, dass der amtierende Papst die Unterstützung des Emeritus brauche, um als qualifizierter Theologe dazustehen...."

    http://blog.zdf.de/papstgefluester/2018/03/18/vatikanisches-theater/

    Der Vatikan hat sich bis auf die Knochen blamiert.
    Und Franziskus, der sonst so redselig ist, schweigt.

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  14. Wer solche Freunde hat wie dieser Papst,
    der braucht wirklich keine Feinde mehr. Unfassbar
    unprofessionell, die ganze Aktion.

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