Donnerstag, 26. April 2018

Alfie Evans: Aufschlussreiche Stellungnahme eines deutschen Intensiv-Mediziners

Prof. Dr. Nikolaus Haas (---> HIER !) gilt als Kapazi-
tät auf dem Gebiet der Kinder-Intensivmedizin.
Im ausführlichen Gespräch mit der "WELT" nimmt er kein Blatt vor den Mund und drückt seine große Verwunderung da-
rüber aus, wie man in Großbri-
tannien medizinisch und ge-
richtlich mit dem todkranken Alfie Evans umgeht; er hat den kleinen Patienten persönlich medizinisch untersucht.  Seiner Meinung nach spielt da Arroganz und die Ablehnung anderer Ärzte eine große Rolle. Sehr traurig!  ---> HIER !

Kommentare:

  1. Ich habe heute auf Twitter
    ein interessantes Gedankenspiel von einem User gelesen.
    Das besagte Krankenhaus "Alder Hey" war in einen Organ Skandal verwickelt. Der Link existiert leider nur in Englisch.

    https://en.m.wikipedia.org/wiki/Alder_Hey_organs_scandal

    Was wäre also wenn....an dem sowieso von den Ärzten abgeschriebenen Alfie, Medikamentenversuche stattgefunden hätten.Könnte so ein Versuch in Italien nachgewiesen werden? Und auch falls der kleine Mann stirbt,könnte es bei einer Obduktion nachgewiesen werden?
    Diese Weigerung, den Kleinen in einem anderen Staat behandeln zu lassen, macht mich sehr mißtrauisch.Da erscheint mir die Theorie dieses Users, gar nicht mal so weit hergeholt.

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  2. @R. Morse,

    jetzt machen Sie aber bitte mal einen Punkt! Bringen Sie nicht Fakten, die mit dem aktuellen Fall nichts zu tun haben, um dies dann auch noch mit wilden verschwörungstheoretischen Spekulationen zu kombinieren.

    In der Tat wurden in den 80er- und 90er-Jahren an der betreffenden Klinik und an weiteren englischen Kliniken verstorbenen Kleinkindern Organe und Gewebe ohne Wissen der Eltern zu (wie es hieß) „Forschungszwecken" entnommen. Ende 1999 lag die Zahl der beschlagnahmten Organe bei mehr als 100 000, darunter etwa 10 000 von Kindern.

    http://www.spiegel.de/panorama/grossbritannien-geheime-organentnahme-bei-kindern-a-55489.html

    https://derstandard.at/388437/Affaere-um--Organentnahme

    http://www.spiegel.de/panorama/grossbritannien-organskandal-an-renommierter-kinderklinik-a-115204.html

    Nur: Was bitte hat das mit dem aktuellen Fall zu tun? Nichts, aber: Unter Berufung auf den von Ihnen genannten Twitter-User versuchen Sie („Interessantes Gedankenspiel“, „Was wäre wenn …“, „Diese Theorie erscheint mir nicht so weit hergeholt“), einen Zusammenhang zu konstruieren, springen urplötzlich von den damaligen Organ- und Gewebeentnahme an toten Menschen zu (angeblichen) heutigen Medikamentenversuchen und spekulieren hier ohne geringste Belege, in dieser Klinik mit bzgl. Organentnahmen schwarzen Flecken in der Vergangenheit könnten dann ja womöglich auch Medikamentenversuche an dem schwerstkranken Kind Alfie unternommen worden sein; mehr noch: die Verweigerung einer Außer-Landes-Verbringung des Kindes macht Sie „sehr misstrauisch“, Ihre Spekulation geht dahin, dass so die (angeblichen) Medikamentenversuche nicht entdeckt werden sollen.

    Bitte auf dem Boden bleiben, das wäre besser!

    Kurz noch was zu dem vom Kreuzknappen grün verlinkten Interview mit dem Münchener Pädiater Haas: Äußerst lesenswert und eigentlich der erste wirklich „vernünftige“, sachliche Artikel, den ich zu diesem Thema gelesen habe.

    Was mich wundert bzw. was mir neu ist, ist folgende Aussage von Haas in Bezug auf die Ärzte in Rom: „Es gab ja die Verbindung nach Italien zu einer Kinderklinik auf dem Gelände des Vatikans. Auch deren Mediziner hatten Alfie begutachtet. Aber auch diese Kollegen haben gesagt, er sei vielleicht zu krank für den Transport.“

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  3. Sorry, in meinem Kommentar von eben meine ich den gelb markierten Link des Kreuzknappen zum Interview mit Haas ...

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