Mittwoch, 18. April 2018

Bischof Oster - Das ständige Schwätzen vor der Hl. Messe - und die Kirchenkrise in Europa!

Bischof Stefan Oster schilderte 2016 in seinem Blog ein Erlebnis, das er bei einem Ferienauf-
enthalt in Italien hatte: Die entspannte Plauder-Atmosphäre war nicht nur draußen, sondern auch in der Kirche vor der Heiligen Messe der Normal-
zustand, und "man unterhält sich, bis der Pfarrer kommt". - Und als die Predigtlänge acht Minuten erreichte, wurden die Leute "sichtlich unruhig" und schüttelten sogar den Kopf deswegen...

Doch wer nun vermutet, der Bischof wolle die italienische Kirche durch den Kakao ziehen, der irrt. Ihm geht es anhand des Anschauungsbeispieles um Grundsätzliches: Sind sich die Gläubigen überhaupt noch bewusst, dass sie "dem Heiligen begegnen"? - Bereiten sie sich überhaupt noch innerlich auf die Mitfeier der Heiligen Messe vor?
Er wolle nicht anklagen, betont Bischof Oster, sondern sein sehr ausführlicher Artikel ist eine Zustandsbeschreibung und eine Anfrage - dieser Gottesdienstvollzug sei "für viele katholische Kirchen in Europa exemplarisch"
Und dann kommt er zum Hauptteil, zur Krise der Kirche in Europa, in Deutschland... - Leseempfehlung! ---> HIER !

Kommentare:

  1. Da sticht Bischof Oster in ein katholisches Wespennest!
    Es geht ihm um die Frage der christlichen Identität,
    und da schreibt er, was Sache ist,
    auch z.B., dass die Priester in Deutschland selbst kaum
    noch zur Beichte gehen.
    Wohin hat in Deutschland die vermeintliche "Befreiung"
    nach dem II. Vatikanischen Konzil geführt?
    Mit "Frohbotschaft statt Drohbotschaft" ist die Kirche
    in ihre bislang größte Krise hineingeschliddert!

    AntwortenLöschen
  2. Bischof Oster plaudert auch aus,
    dass "die große Mehrheit" der Priester und pastoralen
    Mitarbeiter in Deutschland "der liberalen Richtung"
    angehören und es "mit den Inhalten des überlieferten
    Dogmas, der Schrift und der Liturgie nicht mehr ganz so
    genau nehmen..."
    Und dann kommt's knüppeldick für die "Reformer":
    Er frage sich "ständig, warum eigentlich kaum einer sieht
    oder artikuliert, wie wenig fruchtbar die liberalen Ansätze
    heute sind..." -
    Wenn das der ZdK-Vorsitzende Sternberg liest, gibt's
    wieder eine böse Stellungnehme...

    AntwortenLöschen
  3. Offengestanden ist es mir schnurzegal,
    wie sich Japaner, Ostmongolen, Zentraltibetaner und
    Marsmenschen während des Gottesdienstes verhalten.
    Wenn das Wort "Gottes"dienst noch halbwegs einen Sinn
    machen soll, dann ist das Schwätzen fehl am Platze.
    Aber nicht nur das: Viele Menschen brauchen und suchen
    die Stille und die Anleitung im Gottesdienst, um vom
    Alltag abschalten zu können und religiös aufzutanken.
    Da nervt es gewaltig, wenn gequatscht wird.

    AntwortenLöschen

Bitte beachten: DERZEIT versuchsweise wieder Leserkommentare möglich. Anonyme oder beleidigende Zuschriften haben keine Chance! Ein Recht auf Veröffentlichung besteht nicht. Bis zur Freischaltung Ihres Leserbeitrages kann es einige Stunden dauern!
Zuschriften, die nach 19.45 Uhr eintreffen, können zumeist erst am
nächsten Morgen online sein!
=================================================================================