Mittwoch, 25. April 2018

Britischer Richter: Alfie Evans darf zum Sterben nach Hause, aber nicht zur Behandlung nach Italien!

Ich frage mich, wie weit britische Richter sich in-
zwischen von Menschenrechten und Rechtsstaatlichkeit ent-
fernt haben, wenn dem Kind britischer Staatsbürger, zu-
gleich neuerdings italienischer Staatsbürger, die lebensverlän-
gernde und vielleicht lebens-
rettende Ausreise verwehrt wird, sogar trotz mehrfacher Bitten des Papstes. Ein schwerkrankes Kind als Gefangener und Todeskandidat des Staates?

Ein Riesen-Skandal der Rechtsprechung, finde ich. 
Man schaue die neueste Entwicklung ---> HIER und HIER und HIER und HIER und HIER !

Kommentare:

  1. Ich möchte nicht hetzen und stänkern, aber mir drängt sich schon die Frage auf: Wie wúrden sich in einem solchen Fall die Eltern und der Familienclan eines muslimischen Kindes verhalten????

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  2. Der arme Junge und seine tapferen Eltern tun mir so leid!
    Die Gerichtsentscheidung ist nach meiner Auffassung PERVERS
    und bringt Großbritannien fast schon auf das Niveau gewisser
    Länder...
    Wenn Staatsbürger gegen ihren ausdrücklichen Willen und ohne
    dass sie straffällig geworden sind, an der Ausreise gehindert
    werden, dann ist das ein Fall für den Menschenrechts-
    Gerichtshof!

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  3. Mit solch einer Entscheidung ist England dabei,
    sich aus der Liste der demokratischen Staaten zu verabschieden.
    Die freie Ausreise ist ein Menschenrecht, dass kein Richter
    einschränken darf. Man stelle sich vor, man wolle nach USA
    auswandern und ein deutscher Richter würde einem das verbieten!

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    1. @Seelenklempner und @CHRISTUS ZUERST:
      Alltag leider auch in Deutschland. Sobald Eltern auch nur erklären, ihre Kinder nicht mit Zwang zur Schule schicken zu wollen, wird regelmäßig bereits das Sorgerecht, teilweise auch nur der Teil des Aufenthaltbestimmungsrechtes, den Eltern entzogen.
      Mit selber Regelmäßigkeit erfolgt dann die Ausschreibung zur Fahndung im gesamten Schengener Raum, sollten Eltern und Kind vom Jugendamt einmal nicht zuhause angetroffen werden.
      Auch in Deutschland beansprucht "der Staat" längst die Oberhoheit über die (zudem zunehmend engstirnige) Definition des Kindeswohles und setzt diese auch gewaltsam durch. Den dagegenstehenden Art 6 GG hat das Bundesverfassungsgericht dabei über Jahrzehnte so geschliffen, daß er kein Bollwerk mehr gegen die staatsdemokratische Willkür darstellt.

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  4. Die Briten treten nicht nur aus der EU aus,
    sondern auch aus der Menschlichkeit.

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    1. Als ob sie je etwas mit Menschlichkeit am Hut gehabt hätten.

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    2. Man muß aber zumindest zugestehen, daß nicht wenige Briten sogar zu sehr entschiedenem Widerstand zusammenfinden und die Rechtsbeugung sehr wohl erkennen. (Auch die legale Anwendung von Vorschriften/"Gesetzen" kann Rechtsbeugung sein. Nicht nur die Kirche anerkennt ein Naturrecht etc.)

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  5. https://www.katholisches.info/2018/04/alfie-evans-todesstunde/

    [11. Update, 25.04.2018, 8.08 Uhr]
    Alfie Evans atmet seit 34 Stunden selbständig.
    Die Eltern haben Rekurs gegen das von Richter Hayden verhängte Ausreiseverbot eingebracht. Heute nachmittag findet eine Anhörung vor dem Berufungsgericht statt.
    Die Eltern schöpfen alle verfügbaren Rechtsmittel aus, finden sich aber mit jedem Antrag und in jeder Instanz vor immer denselben Richtern wieder, die bereits das Todesurteil gegen Alfie erlassen und bestätigt haben. Eine Verhandlungsfarce, zumal weder Richter Hayden noch das Krankenhaus willens sind, Fehler einzugestehen und zu korrigieren.
    Prämisse aller Verhandlungen einschließlich des Todesurteils war allein das Gutachten des Alder Hey Hospitals, das behauptete, daß der kleine Alfie ohne künstliche Beatmung nach drei Minuten sterben werde. Die Einholung eines zweiten, medizinischen Gutachtens, wie von der Familie verlangt, wurde von Richter Hayden als unnötig abgelehnt. Als am Montag abend 22 Uhr die künstliche Beatmung eingestellt wurde, ist Alfie aber nicht gestorben. Er atmet seither selbständig. Erst nach mehr als 10 Stunden, als die ärztliche Diagnose offensichtlich widerlegt war, erhielt er vom Krankenhaus zur Unterstützung eine Sauerstoffmaske. Die künstliche Beatmung wurde nicht wieder aufgenommen.
    Die Ärzte des Krankenhauses und der Richter halten aber in rechthaberischer Eitelkeit an ihrem Todesverdikt fest, weshalb Alfie gefälligst zu sterben habe. Darauf laufen das Ausreiseverbot und die groteske Verzögerungstaktik des Krankenhauses hinaus. Alfie ist seit Monaten eine Geisel der „Kultur des Todes“. Frühestens am kommenden Montag soll er das Krankenhaus verlassen dürfen. Im Klartext: Ärzte und Richter hoffen, daß Alfie bis dahin tot ist. Damit dem tatsächlich so ist, wird er nicht mehr ernährt. Seit Montag abend ist seine Nahrungsversorgung eingestellt. Das Kind wird zu Tode gequält.
    Nachtrag zur gestrigen Verhandlung vor Richter Hayden: Ein Arzt des Alder Hey Hospital sprach von „wirklicher Angst“, die er empfinde, weil vor dem Krankenhaus Menschen für das Leben von Alfie Evans demonstrieren und beten. Grotesk. Die Wirklichkeit ist: Die Familie Evans, eine einfache Familie aus dem Volk, und ihre Freunde und Unterstützer, Menschen mit gesundem Menschenverstand und Herz, stören die so „schön“ zurechtgeredete Welt der Henker.

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