Donnerstag, 26. April 2018

EKD-Bischof Bedford-Strohm freut sich über bald überall sichtbare Kreuze in Bayern!

Erwartungsgemäß gehen die Meinungen über den Kreuz-Beschluss in Bayern weit auseinander, und bei den eher links orien-
tierten Journalisten sowieso.
Wird das christliche Kreuz für eine Macht-
demonstration der CSU missbraucht, wenn es demnächst in allen Behörden "im Ein-
gangsbereich"
gut sichtbar angebracht wird, kurz vor den Landtagswahlen in Bayern?

Oder sind da endlich mal welche, die genug Mumm haben, um sich zu unseren christ-
lichen Werten zu bekennen?

Dass ausgerechnet der EKD-Ratsvor-
sitzende Bedford-Strohm
öffentlich verkündet, wie toll er das findet, können nicht alle nachvollziehen, war
er doch schließlich zusammen mit Kardinal Marx derjenige, der beim Jerusalem-Besuch sein Brustkreuz vor den islamischen Gastgebern versteckte.

Es ist also vermintes Gelände, das Thema... 
Man schaue ein paar Verlinkungen dazu aus der Vielzahl des Meinungs-
angebotes  --->
HIER und HIER und HIER und HIER !

Kommentare:

  1. Das sagt der Richtige, ich erinnere mich noch an
    sein Verstecken in Jerusalem.
    Immerhin war Bedford-Strohm nachher einsichtig, während
    Marx die Schuldigen in seinem Vorbereitungsteam sah,
    die hätten die Reise schlecht vorbereitet.

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    1. Brrr. Was fuer eine unschoene Steilvorlage des Knappen.

      Man kann es nicht oft genug sagen: Das Einstecken der Bischofskreuze auf dem Tempelberg war aus lateinischer Sicht vollkommen richtig und angemessen. Niemand sollte heute, im Zeitalter des religioesen Terrors, triumphalistische Zeichen fuer religioese Gewalt setzen. Ein von Lateinerbischoefen auf dem Koerper getragenes grossformatiges Kreuz ausgerechnet an dem Ort, wo lateinische Christen am 15. Juli 1099 mit gut sichtbar angehefteten grossformatiges Kreuzen auf der Brust im Blut ihrer Opfer (darunter auch orientalische Christen) wateten und vom Papst Paschalis ausdruecklich dafuer belobigt wurden, waere ein ganz falsches Zeichen gewesen.

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    2. Jorge phantasiert mal wieder.
      Es geht nicht um triumphalistische Zeichen,
      und das weiß er auch ganz genau.
      Es geht um das öffentliche Bekenntnis: Ja, ich bin
      Christ und der Gekreuzigte ist mein Herr!

      Kleiner Lesetipp:
      https://www.vaticannews.va/de/vatikan/news/2018-04/kardinal-tauran-saudi-arabien-islam-vatikan-interreligios-dialog.html

      https://www.vaticannews.va/de/vatikan/news/2018-04/kardinal-tauran-riad-saudi-arabien-islam-besuch.html

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    3. Auf dem Tempelberg gibt man so ein Zeugnis aber durch Solidarität mit den Opfern, die dem Gekreuzigten näher sind als die tollwütende Mörderhorde mit Kreuzen auf der Brust. Wer da als lateinischer Christ mit einem sichtbar angehefteten Kreuz erscheint, solidarisiert sich einfach mit den Falschen.

      Es gibt nun einmal besondere Orte, die eine spezielle Sensibilität erfordern und wo Zeichen, die sonst unproblematisch sind, fehl am Platz und pietätlos wirken.

      Nimm als Bsp. die Uniformen der Bundeswehr. Im normalen Leben braucht sich niemand schämen, eine deutsche Uniform zu tragen, sie erinnert auch nur sehr entfernt an Nazizeituniformen.
      Dennoch wäre es höchst respekt- und pietätlos, in so einer Bundeswehruniform, die sehr entfernt eben doch an die deutschen Uniformen von 1944 erinnert, bspw. eine KZ-Gedenkstätte zu besuchen.
      Ganz ähnlich gilt das auch für lateinische Bischofskreuze auf dem Tempelberg.

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    4. Jorge irrt mal wieder gründlich,
      siehe Beweisfoto:

      http://www.lz.de/lz_spezial/wir_in_lippe/20777771_Bundeswehr-Reservisten-sind-tief-bewegt.html

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    5. Wenn sich irgendwelche Bundeswehr-Reservisten geschmack- und pietaetlos verhalten, ist das nicht mein Problem. Das Bsp. war ja ohnehin nur als Analogie gedacht. Fuer einen normal denkenden Deutschen duerfte in Auftritt dt. Soldaten in Uniform in einer KZ-Gedankstaette ein No-Go sein. Und wer das dennoch macht, ist ziemlich ruecksichtslos gegenueber den Gefuehlen der historisch Betroffenen.

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    6. Jorge,
      Sie versuchen sich wieder rauszureden.
      Das Foto ist eindeutig.
      In dieser Sammlung gibt's ein weiteres:

      http://kz-gedenkstaette-husum-schwesing.de/neueroeffnung/

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  2. Das Aufhängen des Kreuzes ist im allgemeinen eine
    Art Glaubensbekenntnis.
    Im konkreten Falle kann man es allerdings auch so sehen,
    dass es eine Waffe im Wahlkampf ist, und das finde ich
    nicht gut und heuchlerisch!

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  3. Im Zeichen des Kreuzes siegen - das will die CSU!
    Ein Kommentar:
    https://www.domradio.de/themen/glaube/2018-04-26/amtsstubenkreuzer-soeder-ein-kommentar-zur-bayerischen-kreuzdebatte

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  4. Im Gegensatz zu Bedford-Strohm versuchte Marx sich später
    immer noch herauszureden, da muss ich Mister XY leider zu-
    stimmen.
    Andere Würdenträger haben übrigens das Brustkreuz getragen!

    http://www.kath.net/news/57474

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/christentum-und-islam-die-unterwerfung-kolumne-a-1120073.html

    http://www.kath.net/news/57331

    https://jungefreiheit.de/debatte/streiflicht/2016/03-11-bekenntnis-oder-unterwerfung/

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  5. Söder hat immerhin klipp und klar gesagt, dass ihn das Kreuz als religiöses Zeichen nicht interessiert und die Aufhängung auch nicht so gemeint ist, sondern als "kulturelles Symbol", als abendländisches Maskottchen also. Was es für die Mehrzahl der Deutschen ja auch längst ist.

    Politisch sehr geschickt vom Söder, Hut ab! So gräbt er der AfD das Wasser ab, das kann jeder nur begrüßen.

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