Freitag, 27. April 2018

Fast alle dürfen Priester werden und auch die Kirchenspaltung ist nicht schlimm: Führender Jesuit mit "tollen" Vorschlägen!

Er war Provinzial der deutschen Jesuiten, und nun ist er Schriftleiter der "Stimmen der Zeit", und als solcher hat Pater Stefan Kiechle einen "grandiosen" Vorschlag zu machen:
Lasst doch fast alle Priester werden, also verheiratete Männer und auch verheiratete Frauen! - Mag ja sein, räumt der Ex-Jesuitenchef ein, dass dies zur Kir-
chenspaltung führt
, aber ein bisschen Schwund ist ja immer: "Das gab es in der Kirche öfters, und wäre dies wirklich so gravierend?", fragt er offenbar ernsthaft, und das in einem Land, in dem die Kirchenspaltung zwischen katholisch und evangelisch vielen so großen Kummer macht.

Das fällt eindeutig unter die Rubrik "Sowas kommentiere ich lieber nicht"... ---> HIER !

Kommentare:

  1. ein Priester (76 Jahre)27. April 2018 um 17:24

    Da diskutieren wir über den Schmerz, den konfessionell
    getrennte Ehepaare erleiden, wenn einer der beiden nicht zur
    Kommunion gehen darf,
    und genau in dieser Situation kommt dieser doch eigentlich
    gebildete Jesuit daher, um uns kalt lächelnd zu erklären,
    es sei ja nicht schlimm, wenn es außer den Piusbrüdern noch
    mehr und vermutlich weitaus größere Abspaltungen in der
    katholischen Kirche gäbe.
    Daran merkt man, wie verbohrt einige Verfechter des Frauen-
    priestertums doch sind - ihrem Ziel opfern sie alles,
    sogar die katholische Kirche und deren Einheit.
    Sorry, aber ich vermute doch stark, dass er dies NICHT
    ernst meinen kann!

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    1. Ich befürchte, daß Sie mit ihrer Vermutung nicht richtig liegen. Solche Menschen tendieren dazu, sehr verbohrt zu sein.

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  2. Nun verstehe ich, warum es mit den Zahlen der
    Ordensangehörigen der Jesuiten seit Jahren so klar abwärts geht.
    Der Herr Jesuit möge sich mal bei den Evangelischen umschauen,
    welche "Erfolge" die errungen haben mit der Öffnung des
    Pfarreramtes.
    Die Bewerberzahlen sind genauso abgesackt wie bei den Katho-
    liken, aber hinzu kommen noch auffallend häufige Ehescheidungen bei ev. Pfarrern!

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  3. Die Wortmeldung dieses Jesuiten kommt einer Aufforderung
    zum Schisma gleich. Kirchenrechtliche Schritte gegen ihn
    sind somit zu prüfen.

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  4. Ein "toller" Seelsorger, der ganz bewusst riskiert,
    dass beachtliche Teile der katholischen Gläubigen das
    jesuitisch-kirchliche Reformschiff verlassen, um die
    wahre katholiche Kirche auszurufen.
    Offenbar hat der Pater nicht kapiert, dass die katholische
    Kirche geeint und "allumfassend" sein soll, wie Jesus es
    gewollt hat.
    Ich habe schon lange nicht mehr solch einen enttäuschenden
    Text gelesen.
    Mit der Kirchentreue des Paters scheint es schon seit Jahren
    nicht so weit her zu sein, wenn man sich diesen Artikel aus
    dem Jahre 2010 mal durchliest:

    http://www.kath.net/news/28155

    Auch eine "Glanzleistung" dieses Herrn, das Verfahren der
    Bischofsernennung fast in einem Atemzug mit "Korruption"
    zu nennen.

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  5. Es handelt sich ganz sicher um einen satirischen Beitrag
    bei "katholisch.de", denn welchen Sinn sollte es machen,
    nicht nur Frauen als Priesterinnen zu verlangen ("Diese
    Tür ist geschlossen" - Zitat Papst Franziskus), sondern
    auch noch darauf zu bestehen, dass sie verheiratet sein
    müssen.
    Kann es sein, dass der Jesuit gerne noch mal in den
    Medien stehen will?

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  6. Kann sich dieser Herr nicht einfach selber von der Kirche abspalten?

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  7. Der Mann hat Recht! Hier nun unter Krokodilstränen auf die konfessionsverschiedenen Ehen zu verweisen, wobei man ja gerade schon bei deren Öffnung für die Eucharistie vom Ausverkauf der Lehre spricht, zeigt die Verlogenheit der Tradis. Niemand würde auch nur einen Katholiken aus der Kirche vertreiben, das machen die Piusse schon ganz alleine, weil sie sich einbilden die wahren Päpste zu sein. Wer gehen will, soll gehen. Wahrheit bleibt Wahrheit, es gibt kein schlüssiges biblisches Argument gegen die Weihe von Frauen, verheiratet waren fast alle Apostel, so what?!

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  8. In Deutschland herrscht Meinungsfreiheit.
    Also darf auch jeder Jesuiten allen Unsinn behaupten.
    Wir haben gestern beim Konveniat herzlich darüber gelacht.

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