Montag, 30. April 2018

Kommunionfrage-Reisegesellschaft nach Rom: Bischof Vorderholzer darf am 3. Mai auch mit!

Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus: Diesen Mittwoch, 3. Mai, werden einige deutsche Bischöfe in Rom mit Vati-
kan-Vertretern über den umstrittenen Entwurf einer Arbeitshilfe zur Kommunion für Nichtkatholiken sprechen.
Man darf gespannt sein.

Näheres ---> HIER und HIER !
Interessant, dass jetzt noch jemand dazu-
gekommen ist: Bischof Voderholzer, neben Kardinal Woelki auch einer der Unterzeichner der eigentlich vertraulichen Anfrage nach Rom, deren überraschende Veröffentlichung im "Kölner Stadt-Anzeiger" durch Joachim Frank (---> HIER !) einiges ins Rollen gebracht hat.  -

Man lese auch meinen Artikel vom 26. April ---> HIER ! 
Ob die Herren wohl gemeinsam anreisen werden oder doch lieber getrennt...?

Kommentare:

  1. ein Priester (76 Jahre)30. April 2018 um 17:22

    "Wer mich bekennt vor den Menschen, den will ich auch bekennen vor meinem himmlischen Vater. Wer mich aber verleugnet vor den Menschen, den will ich auch verleugnen vor meinem himmlischen Vater." (Mt 10,32-33)

    Diesen Bibelspruch gebe ich Kardinal mit auf die Reise,
    damit er mal über Kreuze und Kreuzverleugnung nachdenken
    kann auf der langen Reise nach Rom.

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    1. Auch 1099 gehörten die am Kreuzzug teilnehmenden Kleriker zu den schlimmsten Hetzern und Aufwieglern, die die Pilger zur religiösen "Reinigung" der Stadt von Andersgläubigen anstifteten. Als die Morde dann aber vollzogen waren, wuschen sie ihre Hände in Unschuld und verhängten eine Buße über die Täter, bevor sie sie zu den Dankgottesdiensten zuließen. Pontius Pilatus lässt grüßen!

      Vielleicht kann auch "ein Priester (76 Jahre)" mal in einer stillen Stunde über die Verleugnung des leidenden Herrn nachdenken, die in diesem Verhalten seiner ma. fränkischen Standesgenossen greifbar wird.

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    2. Waren Sie 1099 dabei?
      Ich nicht!

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    3. Das Geschehen lässt sich bis in die Details hinein recht gut nachzeichnen und die Einflussnahme der verschiedenen Pilgergruppen (Kleriker, adlige Führer, Ritter der verschiedenen Kontingente, einfache Volkspilger und Frauen) auf den Ausgang des Kreuzzugs sind gut erforscht. Das gilt trotz der Tatsache, dass nat. auch gewichtige Unwägbarkeiten und historisch stittige Fragen verbleiben. Ich befasse mich seit frühster Jugend mit diesen Ereignissen und kenne die allerneueste Literatur. Vor diesem Hintergrund sind meine Beiträge zu verstehen.

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  2. Frage an Kardinal Marx:
    Als Sie in Jerusalem ihr Brustkreuz abgelegt haben,
    war das damals ein Bekenntnis oder ein politisches
    Manöver?
    Dieser Herr möchte das wissen:
    https://twitter.com/HugoMuellerVogg/status/990664418806714368

    Und ich eigentlich auch...

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