Samstag, 21. April 2018

Massenhaft Korruption beim BAMF? - Die "FAZ" nennt Mitarbeiter "Gesinnungstäter"

Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen. Schon wieder ist das für die Anerkennung der Flüchtlinge zuständige BAMF übel ins Gerede gekommen: Es sollen "massenhaft" Asylanträge zu Unrecht anerkannt worden sein. ---> HIER !
Das lässt sich die Presse nicht entgehen. Die "FAZ" hält sich nicht vornehm zurück, sondern sie bezeichnet Mitarbeiter des BAMF als "Gesinnungstäter", die "fast freie Hand" hätten. ---> HIER !
Wir sind bei den heutigen Fundsachen, und da wäre als Nächstes ein Mann, der angeblich wirklich Pech hatte, weil er gleich dreimal bei (so-
genannten) Giftgasangriffen in Syrien auf Fotos zu sehen ist ---> HIER !

Ein Korrespondent des ZDF  hat Flüchtende befragt, und die be-
zweifeln z.T. die Giftgas-Erklärung der deutschen Regierung ---> HIER !

Zu allem Überfluss fällt der wissenschaftliche Dienst des Bundestages den USA jetzt auch noch in den Rücken und bezeichnet die Luftangriffe als nachweislich "völkerrechtswidrig" ---> HIER !
... und zum Schluss die traurige Erinnerung: Seit nunmehr fünf Jahren (!) sind in Syrien zwei Bischöfe in der Gewalt ihrer Entführer!  Bitte ---> HIER !

Kommentare:

  1. Es ist doch völlig egal, ob jemand als Asylant anerkannt wird oder nicht. Wer nicht anerkannt wird, bleibt trotzdem. Für die lebenslange Rundumversorgung durch Steuermichel reicht es aus, ins Land gekommen zu sein.

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  2. Für mich als Nachrichten-Konsumenten wird die Lage in
    Syrien immer undurchsichtiger.
    Beide Seiten präsentieren Bild- und Videomaterial, Zeugen-
    aussagen usw., aber was ist die Wahrheit?
    Zumindest liegt der Verdacht nahe, dass der Westen nur einen
    vorgeschobenen Grund für die sogenannten "Luftschläge" ge-
    sucht hat, und jetzt bestätigt sogar der Bundestag,
    dass diese Aktion gesetzeswidrig war.
    Warum wird eigentlich darüber nicht mal ausführlich in
    Bundestag und Regierung gesprochen???

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  3. Na, das Knäppchen gibt den sprungbereiten Ausländerfeinden unter seiner schwarzbraunen Leserschaft Mal wieder den Zucker, nach dem sie hecheln.

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    1. Mir scheint es eher so,
      dass er den sprungbereiten Linksaußen
      mal wieder Futter bieten wollte, damit sie nicht
      aus der Übung kommen.

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  4. Es geht hier um Jesiden aus Syrien.
    Die sind bzw. waren im "IS"-Gebiet schlimmer dran als Christen.

    Natürlich muss man solchen Menschen helfen, das Vorgehen der Bremer "Gesinnungstäter" ist aus christlicher Sicht nicht zu beanstanden. Die "Gesinnung" war offb. christlich oder jdfs. menschlich.

    Was soll dann also das empörte Gehabe?

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    1. Völliger Quatsch, Jorge!
      Jeder hat Anspruch auf ein faires Asylverfahren.
      Niemand hat Anspruch darauf, dass er einfach ohne
      jede Prüfung durchgewunken wird.
      Das widerspricht außerdem allen rechtsstaatlichen
      Grundsätzen der Fairness und Gleichbehandlung vor dem
      Gesetz.
      Das sieht die Staatsanwaltschaft auch anders als
      Jorge, denn sonst könnte man sich die Ermittlungen
      wegen Bestechungsverdacht sparen.

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    2. Bestechung kann natürlich im Spiel gewesen sein, das ist dann halt Korruption, kommt in den besten Familien vor. Eine jesidische Mafia gibt es ja auch wirklich.

      Aber die Empörung der "Tradis" richtet sich ja nicht gegen die Korruption, sondern gegen Asylanten an und für sich, selbst wenn sie Christen oder Jesiden sind. Das liegt Ausländerfeinden im Blut, ist aber aus christlicher Sicht unanständig.

      Außerdem ist mir nicht ganz klar, inwieweit es hier wirklich um Korruption ging oder nicht doch um subversive Flüchtlingshilfe. Immerhin schreibt die FAZ ja von "Gesinnungstätern". Während Korruption aus christlicher Sicht unanständig ist, ist subversive Flüchtlingshilfe aus christlicher Sicht anständig und gehört zu den Geboten des Herrn. Dass die Staatsanwaltschaft das anders sieht, ist schon klar, aber das tat sie zu Jesu Zeiten auch. Verurteilung und Kreuzigung unseres Heilands waren ja auch rechtlich völlig in Ordnung.

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  5. Die Zustände im BAMF sind offenbar noch viel schlimmer.
    Heute kommt die Meldung, dass es erhebliche Bedenken gegen
    Hunderte von Übersetzern gibt, da war Manipulation Tür und
    Tor geöffnet. Nun will das BAMF durchgreifen und setzt viele
    vor die Tür.
    Man darf bezweifeln, dass dies allein die Lösung ist.
    Woher kriegt man korrekte Übersetzer?

    http://www.deutschlandfunk.de/medienbericht-fluechtlings-bundesamt-beendet-zusammenarbeit.1939.de.html?drn:news_id=874335

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    1. Muttersprachliche Dolmetscher sind immer eine Schwachstelle, wo mafiöse Strukturen in Behörden eindringen können, das ist bei der jesidischen Mafia wohl nicht anders.

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  6. Die Eiseskälte der Rechtskatholiken ausgerechnet gegenüber den Jesiden, die am schlimmsten unter dem IS-Terror zu leiden haben, sagt Mal wieder alles...

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    1. Magdalena,
      Sie machen also rechtliche Entscheidungen
      davon abhängig, ob jemand Ihnen sympathisch ist
      oder nicht.
      Für jeden, der lesen kann, ist klar, dass diejenigen
      einfach durchgewunken wurden.
      Ich möchte Sie mal erleben, wenn Sie den Führerschein
      abgenommen bekommen, weil Sie bei Rot über die Ampel
      gefahren sind, das nachfolgende Auto aber nicht,
      weil da jemand drin sitzt, der die gleiche Konfession
      hat wie der Richter.

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    2. Dass Zehntausenden von Jesiden der Kopf abgeschnitten und die Frauen geschändet wurden, geht "Sebastian" also sonstwo vorbei. Entscheidend ist, dass das Recht wie beim Verkehr angewendet wird.

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    3. Bianca zeigt eine bemerkenswerte Ahnungslosigkeit.
      Sie schildert Vorkommnisse aus der Zeit vor 2015
      und hat noch gar nicht mitbekommen, was sich in
      Syrien geostrategisch alles geändert hat.

      http://de.euronews.com/2018/03/20/afrin-offensive-der-turkei-jesiden-fuhlen-sich-akut-bedroht

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