Dienstag, 17. April 2018

Publizist Püttmann wieder im Kampfmodus? - Kirche sei "eine starke Bastion" gegen die AfD!

Er hat - warum auch nicht? -
so seine Lieblingsthemen, der Politikwissenschaftler und Publizist Andreas Pütt-
mann
. - Meine Leser kennen ihn und seine übliche "Kampf-
bereitschaft"
bereits; man schaue ---> HIER und HIER und HIER und HIER !
Nun geht es mal wieder um "eine starke Bastion" im Kampf gegen die AfD, und da hat Püttmann  - völlig richtig! - entdeckt, dass die AfD bei "kirchennahen" Katho-
liken auf geringere Zustimmung stößt
als anderswo. 

So weit, so gut - doch dies muss mal wieder dafür herhalten, die bekann-
ten Steckenpferde zu reiten: Dass der Katholikentag im Mai zu einer von Hunderten von Veranstaltungen neben anderen Vertretern von im Bundestag vertretenen Parteien sogar auch einen AfD-Politiker zum Streitgespräch eingeladen hat, ist für Püttmann einfach unerhört - das hält er für "geradezu obszön" - das sei "eine kapitale Fehlentscheidung" ge-
wesen, mäkelt er an dem Beschluss herum, bei dem das ZdK nach langer interner Diskussion bleiben wird.

Und so wird es dann ohne Einverständnis von Püttmann dazu kommen, dass mündige Katholiken sich selbst dort eine Meinung bilden können...  ---> HIER
Möglicherweise hat die katholische Kirche auch noch ganz andere Probleme, wenn man mal einen Blick auf die weiterhin sehr hohen Kirchenaustrittszahlen wirft... ---> HIER !

Kommentare:

  1. Auf mich wirkt Püttmann wie ein alternder Oberlehrer,
    dem niemand mehr zuhört.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Da der Kreuzknappe keinen Link zum kompletten Püttmann-Interview in der taz bringt, sondern nur einen Link (vorletzter Link oben) zu einer sehr komprimierten Wiedergabe des Interviews bei kath.ch:

      Wer sich damit nicht begnügen will, sondern am kompletten, sehr ausführlichen und – wie ich finde – lesenswerten Püttmann-Interview in der taz interessiert ist, der findet es unter folgendem Link (dort evtl. „Ich bin schon dabei“ anklicken):

      http://www.taz.de/!5496019/

      Püttmanns Schlusssätze: „Ihr (der AfD) Rechtspopulismus ist Ausdruck einer erschreckenden bürgerlichen Dekadenz. Für Konservative mit liberaler oder christlicher Grundierung ist diese Partei ein Gräuel.“

      Löschen
  2. Man hat ja länger im Internet nichts mehr von Herrn Püttmann
    gelesen. Vielleicht war er auch einfach nur froh, nun noch
    mal präsent zu sein?
    Ich kenne ihn nicht, aber die Verlinkungen des "Kreuzknappen"
    deuten nach meiner unmaßgeblichen und privaten Meinung darauf
    hin, dass Herr Püttmann eine sehr einseitige Sichtweise an
    den Tag legt.
    Was die Zahlen für die AfD angeht, so räumt er übrigens selbst ein, dass die statistische Basis dafür ziemlich mau
    ist, da es nur relativ wenige Befragte gegeben hat.

    AntwortenLöschen
  3. Der Neuigkeitswert von Püttmanns Artikel tendiert
    stark gegen Null.
    Was will er uns damit sagen, dass er es sich jetzt auch
    noch mit dem ZdK verdirbt und gegen die anstänkert?

    AntwortenLöschen
  4. Lasst ihn doch!
    Der Artikel im "Kreuzknappen" verschafft ihm doch
    nur weitere Aufmerksamkeit.
    Ich kann Püttmann übrigens aus persönlicher Erfahrung
    NICHT bestätigen. Bei uns im Ort war ein hoher AfD-Anteil,
    und da wir überwiegend katholisch sind...
    Aber die Bischöfe sind z.T. wenigstens weiter im Denken
    als Püttmann, denn sie sind bereit zum Dialog,
    wenn auch nicht alle.

    AntwortenLöschen
  5. gegen nörgelselige Publizisten18. April 2018 um 03:47

    Im Austeilen war Püttmann immer schon groß;
    so fiel er den Machern des Professoren-Memorandums in den
    Rücken und bezeichnete diese als resolutionsselige Theologie-
    beamte fernab der Wirklichkeit. Er unterstellt den Profess-oren sogar, sie hätten die Bibel nicht gelesen...
    Diesen Mann muss man nicht unbedingt ernstnehmen.

    http://www.kath.net/news/30082

    AntwortenLöschen

Bitte beachten: DERZEIT versuchsweise wieder Leserkommentare möglich. Anonyme oder beleidigende Zuschriften haben keine Chance! Ein Recht auf Veröffentlichung besteht nicht. Bis zur Freischaltung Ihres Leserbeitrages kann es einige Stunden dauern!
Zuschriften, die nach 19.45 Uhr eintreffen, können zumeist erst am
nächsten Morgen online sein!
=================================================================================