Sonntag, 22. April 2018

Sozialverbände empören sich über Behinderten-Anfrage der AfD, und zwar nach vier Wochen!

Am 22. März wurde eine in meinen Augen ungeheuerliche "Kleine Anfrage" von einigen AfD-Bundestagsabgeordneten (---> HIER !) an die Bundesregierung gestellt, und keiner der Journalisten hat's gemerkt.
Ein Aufreger wurde das erst etwa am 12. April, drei Wochen danach. Und dann dauerte es fast noch zwei weitere Wochen, bis die Sozialverbände ihre berechtigte Empörung kundtun.

Wie kann man das deuten?
Zur Sache einige hoffentlich hilfreiche Verlinkungen ---> HIER und HIER
und HIER und HIER und die Antwort der Bundesregierung im Wortlaut (pdf) ---> HIER
!

Kommentare:

  1. Wie verlogen Rechtskatholen vom Schlage eines Kreuzknappen sind, zeigt ihre relativierende Haltung bei dieser von Nazianspielungen nur so triefenden Anfrage der AfD. Da sieht man, dass sie Lebensschutz nur als Waffe gebrauchen, wenn es gegen angeblich Linke geht. Lebensschutz ist ihnen darüber hinaus völlig egal.

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    1. Lassen Sie Ihre Nebelkerzen zu Hause bei der AntiFa!

      Es ist allgemein bekannt, daß sehr viele Ehepaare, die noch nicht so lange hier leben, bereits vor ihrer Hochzeit verwandt waren. Daraus ergibt sich ein erhöhtes Risiko für die Gesundheit des Nachwuchses. Die Anfrage wollte darauf hinweisen. Und das ist ihre trotz der Diffamierungen gelungen.

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  2. Erst musste vermutlich gründlich geprüft werden,
    ob man sich aufregen sollte oder nicht.
    Da man sich damit gut selbst profilieren konnte, hat man
    sich dazu entschlossen, sich über diese Anfrage der vier
    Abgeordneten aufzuregen.
    Dann musste noch geklärt werden, was man überhaupt dazu
    schreiben könnte, und das dauert halt seine Zeit.

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  3. ein Priester (76 Jahre)22. April 2018 um 16:24

    Erst einmal ein großes Lob an den Blogger Kreuzknappe,
    der obwohl "Tradi", sich ganz klar von dieser Aktion der
    AfD-Abgeordneten mit der treffenden Bezeichnung "ungeheuerlich"
    distanziert!
    Ich würde mir wünschen, dass alle im konservativ-kirchlichen
    Lager auch diesen Mut haben würden.
    Zur Sache:
    In der Tat liegt ein schwerer Schatten auf der jetzt erst
    erfolgten Empörung der Sozialverbände.
    Zum einen darf man die Frage stellen, ob sie auch so rea-
    gieren, wenn aus anderen Fraktionen problematische Anfragen
    an die Bundesregierung kommen,
    und zum anderen spricht der unfassbare lange Zeitraum bis
    zur Reaktion nicht gerade dafür, dass man es sehr ernst
    meint mit der Empörung.
    Was will man fast fünf Wochen danach noch bewirken?
    Mein Verdacht geht in die Richtung,
    dass man einfach die günstige Gelegenheit nutzen wollte,
    um eine Image-Werbung für sich selbst zu präsentieren.
    Glaubwürdig wäre gewesen,
    wenn man sofort reagiert hätte.

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  4. Na, da versorgt der "Kreuzknappe" seine Leserschaft
    mal wieder großzügig mit Schnappatmungs-Material.
    Fakt ist, dass man innerhalb der Verbände auch nicht sofort
    "Hurra" geschrien hat, als der Vorschlag zu einem gemein-
    samen Vorgehen wegen dieser Kleinen Anfrage kam.
    Das muss gut durchdacht und koordiniert sein, die Vorstände
    und die Kassenwarte (Anzeigenkampagne!) müssen das absegnen
    usw.
    Jedenfalls lässt diese gemeinsame Aktion jetzt hoffen,
    dass sich die betreffenden Verbände mit gleicher Kraft und
    Intensität zu einer gemeinsamen Kampagne gegen Abtreibung
    aufraffen werden... - oder etwa nicht?
    Immerhin geht es bei Abtreibung um mehr als 100.000 Men-
    schenleben PRO JAHR !!!
    Ich bin mal gespannt...

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  5. gegen die Sozialheuchler22. April 2018 um 16:49

    Die Strategisch durchgeplante Empörung
    überzeugt schon deshalb nicht, weil die AfD-Abgeordneten
    in ihrer Anfrage die Artikel von zwei seriösen Zeitungen
    zugrunde legen, und über diese hat sich NIEMAND empört.
    Es ist ganz klar:
    Die politische Elite in Deutschland bangt immer mehr um
    ihre Pöstchen und ihren Einfluss und sieht langfristig
    ihre Sessel und Schreibtische und ihre guten Honorare in
    bedrohlicher Gefahr, wenn die AfD weiter so zulegt.
    Also baut man immer wieder einen Popanz auf,
    um die Leser und Wähler zu täuschen.

    Man schaue z.B. den AfD-Abgeordneten
    https://www.youtube.com/watch?v=NMOwuVyMfX8

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  6. Das ZDF hat sich übrigens über einen stotternden
    AfD-Politiker lustig gemacht - und nachher behauptet,
    das habe man nicht gewusst...

    https://uebermedien.de/25172/die-dummheit-der-heute-show-und-der-fanatismus-der-afd/

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  7. Es ist Fakt, dass das Eheverbot unter nahen Verwandten
    umgangen wird; in manchen Ländern ist dies auch kein Tabu.
    In Deutschland haben sich auch die Kirchen dagegen
    stark gemacht.

    https://www.ehe.de/ehen-zwischen-verwandten-was-geht-was-geht-nicht-und-warum.html

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  8. ein evang. Prädikant22. April 2018 um 17:28

    Man kann die Verbände auch als Heuchler empfinden,
    da muss ich "Elena" unterstützen.
    Das Engagement zum größten Problem der Deutschen,
    der Vermeidung der massenhaften Abtreibung, packt man
    nur sehr niedrig an, weil man niemanden auf die Füße
    treten will.
    Da muss man Kardinal Woelki loben,
    der eiert nicht so rum wie die Caritas!

    https://www.evangelisch.de/inhalte/149693/22-04-2018/kardinal-woelki-warnt-vor-auslese-durch-praenataldiagnostik

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  9. Es ist doch schon lange bekannt, dass Leute, die noch nicht so lange hier leben, oft in der Familie heiraten. Das Ergebnis ist wissenschaftlich erwiesen. Ist es so falsch über die Probleme zu reden und die Wahrheit unter den Teppich zu kehren nur weil die Anfrage von der falschen Seite kam? Die anderen Parteien hatten schon seit Jahren die Gelegenheit, darüber zu reden. Warum taten sie es nicht? Es gillt doch auch, Schaden von den zukünftigen Kindern abzuwenden. Oder haben die Sozialverbände Angst, dass ihnen die Kunden abhanden kommen? Man soll darüber offen diskutieren und vor allem bei der Wahrheit bleiben.

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    1. @Carolina Bauer

      Ihre Frage "Oder haben die Sozialverbände Angst, dass ihnen die Kunden abhanden kommen?" zählt mit zum - gelinde ausgedrückt - Schäbigsten, Geschmacklosesten, was ich in diesem Blog je gelesen habe. Schämen sollten Sie sich.

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    2. Es gibt für Frau Bauer keinen Grund, sich zu schämen. Allerdings haben Sie allen Grund, vor dem Blick auf die Realität ihre ideologische Brille abzusetzen.

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  10. Bedauerlicherweise spricht aus Erfahrung einiges dafür,
    dass die Verbände mit dieser späten Reaktion nicht
    gerade glaubwürdig rüberkommen.
    Hinzukommt, dass die ständige Wiederholung der "Nazikeule"
    genau das Gegenteil erreicht - die AfD bekommt mehr Aufmerk-
    samkeit und mehr Zulauf!
    https://www.hna.de/politik/gauland-weidel-und-co-studie-zur-afd-in-kommunalparlamenten-9588591.html

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  11. Die Sozialverbände nehmen sich mit ihrem gemeinsamen
    Anzeigentext ungewollt selbst auf die Schippe:

    Da heißt es in ihrem Aufruf an die Bürger, man sage
    NWEIN zu "Ideologien der Ungleichwertigkeit menschlichen
    Lebens" -- und genau das macht man in der Praxis eben doch,
    indem man sich micht mit aller Kraft gegen die Kultur
    des Todes stemmt, gegen die massenhafte Abtreibung.
    Ganz klar: Das war daneben!

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  12. Die hier vorgebrachte Kritik an dem so späten Reagieren
    der Sozialverbände kann ich zum Teil nachvollziehen,
    aber man sollte auch das Positive sehen:
    Es ist viel wert, wenn überhaupt mal an einem Strang ge-
    zogen wird gegen Rechtsaußen-Tendenzen in der AfD.
    Indem die Sozialverbände hier unüberhörbar Alarm schlagen,
    setzen sie ein klares Zeichen von Christen:
    Mit uns nicht!

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  13. Keinen Euro mehr für die CARITAS !22. April 2018 um 19:49

    Lese-Empfehlung für Caritas-Chefs:

    https://www.welt.de/vermischtes/article732888/Wenn-der-Cousin-mit-der-Cousine-schlaeft.html

    Fazit: Inzucht weit verbreitet, behinderte Kinder auch!

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  14. Komisch, die meisten Behinderten, z-B. mit Trisomie 21 sind Deutsche, hab noch nie einen arabischstämmigen gesehen...

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  15. Fakt ist, sehr viele Behinderte sind aus inzestuosen Verbindungen entstanden. In diesen Fällen muss auch die Kirche die Abtreibungen zulassen.

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