Dienstag, 24. April 2018

Wer hat Joachim Frank die vertraulichen Bischofsschreiben zugeschickt? - Ein Verdacht!

Mit der Veröffentlichung zweier vertraulicher Bischofs-Schrei-
ben (---> HIER !) hatte der Kölner Journalist Joachim Frank die Lawine ins Rollen gebracht:
Was die sieben Bischöfe mit ihrem Brief nach Rom in aller Ruhe sachlich besprochen ha-
ben wollten, wurde so in die sensationsgierige Öffentlichkeit gezerrt. Das ist bedauerlich und hat dem Ansehen der Kirche in Deutschland sicher auch Schaden zugefügt.
Heute ist "kath.net" als Detektiv im Einsatz und sucht den "Maulwurf", der dem Kölner Journalisten und früheren Priester das Schreiben nach Rom und die Antwort des DBK-Vorsitzenden Kardinal Marx zugespielt hat.
Der konkrete Verdacht: Der Geheimnisverräter sitzt in der Zentrale der Deutschen Bischofskonferenz! - Ein Computerexperte habe die Spuren des Briefversandes rekonstruiert und dabei klare Beweise gefunden, dass die Dokumente Joachim Frank direkt vom DBK-Büro aus elektronisch zugeschickt wurden. Schon zwei Stunden nach dem Versand aus der DBK-Zentrale sei der Skandal-Artikel von Joachim Frank im "Kölner Stadt-Anzeiger" erschienen. 

Wer war's denn nun konkret? - Derjenige müsste eigentlich fristlos gekündigt werden oder  zumindest eine schriftliche Abmahnung be-
kommen
, würden Juristen sicher raten. "kath.net" jedenfalls ist sich sicher, dass es für die DBK kein Problem wäre, den Täter herauszufinden, aber "möchte die DBK hier überhaupt Aufklärung?" ---> HIER !

Kommentare:

  1. Helmut Schneider24. April 2018 um 11:20

    Na, das wird ja noch richtig spannend!
    Ich hatte mich schon gewundert, dass niemand auf die nahe-
    liegende Idee kommt, nach dem Verräter zu suchen.
    Die Absicht des Spiones ist ja klar:
    Er wollte mit der Weitergabe an die Zeitung den Diskussions-
    prozess verhindern oder kriminalisieren.
    Auf jeden Fall hat derjenige ebenso wie Joachim Frank
    der Kirche erheblichen Schaden zugefügt.
    Man sollte mal einen erfahrenen Beichtvater fragen, wie das
    zu bewerten ist.

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  2. Das würde mich allerdings auch mal interessieren!
    Ich hatte Joachim Frank so interpretiert,
    als sei ihm das von Woelki-Gegnern im Kölner Ordinariat
    zugespielt worden.
    Das scheint also nicht der Fall zu sein.

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  3. Wetten, dass man es nie herausbekommt ?!
    "kath.net" hat sicher recht mit seiner Nachforschung,
    und es dürften in der DBK-Bürokratie auch nur eine Handvoll
    Mitarbeiter sein, die zu der besagten Uhrzeit davon Kenntnis
    hatten.

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  4. Bei der DBK glühen gerade die Telefondrähte...

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  5. Laut "kath.net"-Ergänzung von eben hat man bei
    der DBK angefragt, was die dazu sagt.
    Dort ignoriert man aber die vermutlichen Fakten,
    die im "kath.net"-Bericht doch genau erklärt sind,
    und teilt nur mit,
    dass von dort nichts an Herrn Frank verschickt worden sei.
    Das ist ein Witz,
    denn woher will der Sprecher das wissen?

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