Mittwoch, 18. April 2018

Zeitung fragt nach Kommunion-Debatte: "Steht (Kardinal) Marx mit dem Rücken zur Wand?"

Eigentlich war Joachim Frank vom "Kölner Stadt-Anzeiger" schneller; am Montag verwies ich schon auf seinen Kriegsaus-
bruch in der Bischofskonferenz mit einem "tobenden Macht-
kampf"
bei den deutschen Bischöfen ---> HIER !

Nun hat der "Merkur" aus München das dankbare Thema in seiner journalistischen Brisanz erkannt - da lässt sich doch was draus machen: Wenn alle (!) bayerischen Bischöfe in einer wichtigen Sachfrage wie dem Kommunionempfang für Nichtkatholiken anders denken als Marx, dann kann das doch nur bedeuten, dass Marx "mit dem Rücken zur Wand" steht, was immer das bedeuten könnte.
Auch die schwammige Andeutung "Für Marx könnte es eng werden" ist nebulös und angesichts seiner körperlichen Dimensionen fast schon ein wenig komisch. - Der "Merkur" gibt auch schon dem Papst eine Richtung vor, was die (eventuelle) Beantwortung des Schreibens der sieben Bischöfe betrifft: "Weist er die Bischofskonferenz und deren Vorsitzenden Kardinal Marx zurecht?" -- Dazu kommentiere ich lediglich: Liebe Journalisten, euren Humor möchte ich haben...!   ---> HIER !

Kommentare:

  1. Unsere Presse entwickelt sich immer mehr in Richtung
    Shitstorm-Journalismus. Alles muss dramatisiert werden,
    damit beim Verlag die Kasse stimmt.
    Es ist absurd, Kardinal Marx eine Absetzung oder ähnliches
    anzudichten. Kommt mal wieder runter, Leute!

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  2. Marx mit dem Rücken zur Wand?
    Absoluter Quatsch!
    Er hat jetzt nur mal zu verstehen bekommen,
    dass nicht jeder einfach so nach seiner Pfeife tanzt.
    Man kann Wetten abschließen, dass Papst Franziskus seinen
    Freund Marx nicht in die Pfanne hauen wird...

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  3. Kardinal Marx kriegt einen Lachanfall, wenn er diese
    Zeitung liest.
    Der von Journalisten JETZT herbeigeschriebene Krieg innerhalb
    der DBK existiert schon seit Jahren; man denke nur mal daran,
    wie sich die Bischöfe wegen "Weltbild" in die Wolle gekriegt
    haben.
    Unsere Profi-Medien sind auf dem besten Wege, die Bild-
    Zeitung noch zu toppen.

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