Dienstag, 8. Mai 2018

Abstürze: Zeitung kritisiert Papst Franziskus wegen der Auswahl seiner engsten Berater!

Seine Personalpolitik
"wirkt zunehmend zweifelhaft", findet der Schweizer "Tages-
anzeiger"
in einem neuen Artikel, der mit "Der Sturz der Kardinäle" überschrie-
ben ist.
Bevor man das liest, sollte man aber fairerweise nicht verges-
sen, dass es auch bei den Papst-Vorgängern ein paar personelle Probleme gab, um es mal ganz dezent auszudrücken. 

Aber dennoch:  So ganz da-
neben liegt die Zeitung mit ihrer Beurteilung sicher nicht: Da ist so man-
ches schief gelaufen bei Papst Franziskus, was zum Teil auch daran liegen mag, dass er der Kurie gegenüber misstrauisch ist - und dadurch auch einigen Ratschlägen gegenüber. So hatte man ihm auch von dieser Dame abgeraten... ---> HIER !

Doch zurück zum aktuellen Zeitungsartikel:  Vor allem das Thema Miss-
brauch verfolgt Papst Franziskus,
und das trotz vieler Gespräche mit Betroffenen; manchmal läuft es eben einfach nicht rund. Und manchmal, so meint jedenfalls der Journalist, sollte der Papst sich nicht auf sein "Bauchgefühl" verlassen, sondern sich erst mal von erfahrenen Kurienvertretern beraten lassen... ---> HIER !

Kommentare:

  1. Das Grundproblem ist seine Beratungsresistenz.
    Er ist ein alter Mann, der manchmal dickköpfig ist
    und sich nichts sagen lässt.
    Obwohl er vorher gewarnt worden ist

    https://www.tagesschau.de/ausland/papst-missbrauch-103.html

    http://www.fr.de/kultur/kritik-an-papst-franziskus-chaot-und-populist-a-481746

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  2. Mein Sohn kennt einen Rom-Reporter, und der hat ihm
    gesagt, in der Kurie mache man sich große Sorgen wegen
    des unklaren Kurses von Papst Franziskus.
    Man mache sich schon Gedanken, wie es nach ihm weitergehen
    kann, sagt er.

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  3. Ordinariatsgeschädigter8. Mai 2018 um 07:34

    Papst Franziskus kommt mit dem schwerfälligen Apparat
    der Kurie nicht klar und wittert dort auch Verrat und
    Ignoranz seinen Plänen gegenüber.
    Seine Beschimpfungen ("Alzheimer", "Verräter") sind bekannt, und seine Strategie besteht darin, die Kurie weitmöglichst zu umgehen und fast nur mit persönlichen Vertrauten zu arbeiten.
    Das hat Vor- und Nachteile, wie wir immer wieder erfahren.

    https://www.morgenpost.de/politik/article212916315/Papst-Franziskus-kritisiert-die-Verraeter-im-Vatikan.html

    Durch seine ungestüme Art, die nicht alle Vor- und Nachteile
    bedenkt, kommt es zuweilen zu sehr kuriosen und sogar ärger-
    lichen Entscheidungen.
    So wurden z.B. ausgerechnet durch die Medienreform große
    Teile Afrikas von Informationen und Nachrichten aus dem
    Vatikan regelrecht ausgeschlossen, trotz Warnungen von
    Fachleuten:

    https://www.srf.ch/kultur/gesellschaft-religion/medienreform-im-vatikan-medienreform-von-papst-franziskus-stoesst-auf-kritik

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    1. Der Kommentar wurde von einem Blog-Administrator entfernt.

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  4. Ich denke, man sollte bei allem nicht vergessen, dass er aus Südamerika kommt und nun mal nicht schon 15-20 an der Kurie war. Er kommt also aus einem anderen Kulturkreis und hat nun mal eine andere Persönlichkeit. Hier in Europa wird ja grundsätzlich vieles angezweifelt, hinterfragt und ausdiskutiert. In Südamerika ist das eher anders. Wenn da ein Priester basta sagt, dann ist da basta!
    So stoßen also im Vatikan tatsächlich zwei Welten aufeinander. Zumindest in der praktischen Durchführung. Ich denke, ansonsten ist er von Haus aus eher konservativ und eigentlich ganz auf der Linie einiger führender Altkardinäle und -bischöfe.

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    1. Wenn da ein Priester basta sagt, dann ist da basta!

      Klischeeverhafteter Käse.
      Natürlich darf man nicht vergessen, dass Bergoglio aus Südamerika kommt, aber klerikaler Machismo ist hier ebenso unbeliebt wie anderswo. Basta-Priester findet man auch viel eher in Italien.
      Natürlich darf man auch nicht vergessen, dass Bergoglio herkunftsmäßig und kulturell ebenso Italiener wie Argentinier ist. Aber gerade die Basta-Priester italienischer Schule werden von ihm ja kritisiert und düpiert. Nur insofern stoßen im Vatikan zwei Welten aufeinander.

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