Montag, 7. Mai 2018

Berlin: 300 Tote lagen unentdeckt in ihren Wohnungen!

Solche Meldungen machen mich traurig - sie zeigen, wie groß inzwischen die Isolation und Einsamkeit in manchen Bereichen Deutsch-
lands geworden ist.
Klar, die Zeiten der Großfamilie in der Land-
wirtschaft sind weitgehend vorbei, wo drei Generationen unter einem Dach lebten, und jeder nach seinen Kräften mit anpackte.
Meine Oma erzählte mir oft von diesem Le-
ben, um regelmäßig hinzuzufügen: "Damals brauchten wir auch kaum Behindertenheime". - Auf vielen Bauernhöfen konnten auch "Deppen", wie sie sich politisch völlig unkorrekt auszu-
drücken pflegte, im Rahmen ihrer geistigen
und körperlichen Möglichkeiten arbeiten und leben.

Die Nachricht aus der deutschen Hauptstadt Berlin dürfte so ähnlich vermutlich auch für andere Großstädte gelten: Wie "Der Tagesspiegel" schreibt, werden pro Jahr durchschnittlich 300 Tote in ihren Wohnungen aufgefunden, deren Tod von den Nachbarn unentdeckt blieb.
Erst wenn die Post aus dem Briefkasten quoll oder wenn heftiger Verwe-
sungsgestank in den Hausflur drang, wurde man aufmerksam und alar-
mierte die Polizei... ---> HIER !

Kommentare:

  1. Das gibt es aber nicht nur in Großstädten!
    Auch in kleinen Städten leben viele einsame Menschen,
    insbesondere Senioren, um die sich niemand kümmert.
    Manchmal ist es zu spät, aber manchmal kann ein Piepser
    vom Roten Kreuz oder Caritas noch Leben retten.
    Die rufen jeden Tag einmal zu einer bestimmten Uhrzeit an,
    und wenn der oder die Alte sich dann nicht meldet, gibt
    es sofort Alarm!
    Das heit glaube ich "Hausnotruf"

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  2. Wie unwillig und/oder dumm stellt sich eigentlich die Kirche hierzulande an, dass sie Christus nicht zu den Menschen bringt, die so sehr nach IHM dürsten?

    Aber klar, es gibt ja wichtigeres: Erhalt der Kirchensteuerbasis, Kampf für Frauenpseudopriester, Kreisen der Gemeinde und Ordinariate um sich selbst ....

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