Mittwoch, 2. Mai 2018

"Deutsche Welle" gegen Kardinal Marx: Das Kreuz gehört nicht den Bischöfen allein...!

Der Autor ist freier Journalist, und wenn man nach Felix Steiner "googelt", bekommt man auch - na sagen wir mal - freizügige Verlinkungen an-
gezeigt.
Das ändert aber nichts daran, dass er mit seinem Kommentar bei der "Deutschen Welle" (da war deren Chefredakteur mutig!) mit deutlichen Worten gegen Kardinal Marx und einige sei-
ner Bischofskollegen anschreiben darf, deren Kreuzzug gegen die CSU ihn befremdet.

Wie wir gestern schon gelesen haben, hat sich auch der päpstliche Bot-
schafter in Österreich
(---> HIER !) unmissverständlich über Marx geäußert, woran man schon sieht, dass es innerkirchlich mehr brodelt als die Mainstream-Medien vermuten lassen.
Doch Journalist Steiner wird auch deutlich: Der Kardinal solle "froh sein", dass er in Deutschland Vorsitzender der Bischöfe sein darf, denn in ei-
ner ganzen Reihe von Nachbarländern "könnte er den Job wohl kaum machen", denn dort gibt es jede Menge öffentliche Kreuze, z.B. sogar in den Nationalflaggen. Da hat auch kein Politiker die Kirchenführer schriftlich um Erlaubnis gefragt.  ---> HIER !

.
(Keine Sorge, die beliebten Themen von AfD bis Flüchtlingen sind nicht vergessen, aber man muss im Leben öfter mal Prioritäten setzen...)

Kommentare:

  1. Ich finde es bemerkenswert und sehr aufschlussreich,
    dass die deutschen Medien einschließlich der Tagesschau
    die deutliche Kritik des Nuntius am Verhalten von Kardinal
    Marx mit keinem Wort erwähnen.
    Es stimmt leider wirklich, dass wir in Deutschland
    Lückenmedien haben. Traurig!

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  2. Ob Herr Söder Kreuze aufstellt oder nicht, geht Kardinal
    Marx garnichts an. Söder ist im Gegensatz zu Marx immerhin
    indirekt vom Volk gewählt.

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  3. Kardinal Marx hat der Kirche und dem Gläuben
    mit seiner Attacke auf das Kreuz
    einen Bärendienst erwiesen.
    Im übrigen wissen wir ja, dass er es in Jerusalem
    vorgezogen hat, sein Brustkreuz zu verstecken.
    Da kann man verstehen, dass er auf das öffentliche
    Zeigen von Kreuzen allergisch reagiert.

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    1. Man kann es nicht oft genug sagen. Bzw. man muss es sooft sagen, wie diese grauenhaften Angriffe auf die Bfe. Marx, Schick, Bedfort-Strohm und Konsorten weitergehen.

      Auf dem Tempelberg nicht offen mit großen Brustkreuzen herumzulaufen, ist schon allein wegen der grauenhaften Ereignisse vom 15. Juli 1099 für lat. Christen eine Selbstverständlichkeit. Diese Bfe. deswegen anzufeinden, bedeutet, sich mit den Gewalttätern von damals gemein zu machen und die religiösen Gewalttäter von heute, bspw. islamistische Terroristen, zu unterstützen und zu ermutigen.

      Das muss auch ein @Domgucker noch lernen, denn auch Kdl. Woelki dürfte in dieser Frage ganz auf meiner Seite stehen. Christussymbole sind kontextabhängig wie alle Symbole. Ein Flüchtlingsboot ist das bessere Christussymbol, wenn man die Leiden der Mittelmeerflüchtlinge mit den Leiden Jesu in Beziehung setzen möchte. Ein großes angeheftetes oder umgehängtes lat. Kreuz ist absolut kein gutes Christussymbol und verbietet sich geradezu, wenn man sich auf dem Tempelberg aufhält, wo hunderte wenn nicht tausende Unschuldige von solchen Kreuzträgern ermordet wurden. Ist das denn so schwer zu begreifen?

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    2. Jorge, es wird durch ständige Wiederholung
      auch nicht überzeugender.
      Die Diskussion hatten wir bereits,
      und Sie wurden widerlegt.

      http://kreuzknappe.blogspot.de/2018/04/ekd-bischof-bedford-strohm-freut-sich.html

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    3. Was wurde "widerlegt"?

      Was die Wiederholung angeht: Ich werde an die Ereignisse von 1099 so oft wieder und wieder erinnern, wie sich Leute wie @Sindbad oder @Domgucker erdreisten, den Kdl. Marx und die übrigen beteiligten Bfe. wegen ihres Verhaltens auf dem Tempelberg in unsäglich schäbiger Weise anzufeinden.

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  4. ROSENKRANZMUTTI2. Mai 2018 um 11:03

    Ich schäme mich, dass wir ausgerechnet Kardinal Marx als
    Vorsitzenden der deutschen Bischöfe haben, der sein Brustkreuz in Jerusalem versteckt hat und nun andere belehren will, die das Kreuz zeigen wollen!
    Bischof Voderholzer hat ihm gestern in der Predigt die passende Antwort verpasst: Er begrüße es ausdrücklich, wenn öffentlich Kreuze aufgehängt würden. - Danke, Bischof Voderholzer!

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