Samstag, 12. Mai 2018

Er wollte beim Katholikentag eine "Oblate": Eckart von Hirschhausen "entschuldigt sich" !

Streng genommen ist das nicht ganz korrekt, wird aber oft so gesagt: Eckhart von Hirschhau-
sen hat gemerkt, dass er gestern auf dem Katholikentag den Bogen überspannt hat und mit der "Oblate" religiöse Ge-
fühle verletzt hat.
Daher erklärte er später, das habe er nicht beabsichtigt und er entschuldige sich für seine Ausdrucksweise.
Gut so, das macht nicht jeder...! ---> HIER !

Ein sprachlicher Tipp:  Man kann sich nicht selbst entschuldigen, von einer Schuld befreien, die objektiv vorhanden ist, aber man kann den Ge-
schädigten oder in seinen Gefühlen verletzten Menschen um Entschuldi-
gung bitten!
  ---> HIER !

Kommentare:

  1. Zumindest die Selbstvermarktung beherrscht er.
    Ansonsten...
    Die Katholische Nachrichtenagentur KNA hat ihn auf
    dem Katholikentag entdeckt - auf der Toilette!

    https://twitter.com/KNA_Redaktion/status/995268431002861568

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  2. Kann mir bitte jemand den Sinn hinter dieser Veranstaltung erklären?

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  3. Herr von Hirschhausen hat vollkommen Recht. Am Begriff "Oblate" oder "Hostie" hängt der Glaube nicht. Es fehlt eine inhaltliche Antwort, warum getauften, gläubigen Christen (seit 500 Jahren) die Kommunion verweigert wird - aber ihr Geld gern genommen wird. Wäre ihm die Eucharistie nicht heilig, würde er auch gar nicht um die Kommunion bitten. Theologischer und pastoraler Stillstand kann doch niemand als "Seelsorge" verkaufen.
    Oder gilt etwa noch immer "Und sie bewegt sich doch" - nämlich die Erde, nicht etwa die römische Kirche.

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    1. Sagt Ihnen der Begriff "Eucharistie" etwas?

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    2. Nun ja Unknown, die protestantischen Christen zahlen ergebungsvoll ihre Kirchensteuern für Oblaten. Dass die evangelische Kirchenleitung das Geld gerne nimmt dürfte wohl auch keine neue Erkenntnis sein. Bei den Katholiken bekommt man für sein Geld den Leib des Herrn, der, natürlich mit Geld nicht zu bezahlen ist. Aber das wäre jetzt etwas zuviel für ihr Eucharistie-Verständnis.

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