Dienstag, 1. Mai 2018

Missbrauch? - Nun kommt es also doch zum Gerichtsverfahren gegen Kardinal Pell!

Das Drama zieht sich inzwischen seit Jahren hin. Immer wieder gab es Vorwürfe gegen den australischen Kardi-
nal Pell, der in der Hierarchie des Vatikans als Finanzchef unter Papst Franziskus immer-
hin als die Nummer drei im Kirchenstaat galt, bis er sein Amt freiwillig niederlegte.

Aus den nachfolgenden Verlinkungen kann man das Hickhack schon ein wenig erahnen, und auch jetzt steht nicht fest, wie das ausgehen wird, denn einer der wichtigsten Zeugen ist inzwischen verstorben.
Aber zumindest steht jetzt fest: Ja, es wird in Australien zum Prozess gegen Pell kommen, weil die Richterin die Hinweise zum Vorwurf des sexuellen Missbrauchs an mehreren Jungen für ausreichend hält. - Keine gute Nachricht für den Vatikan!

Man lese ---> HIER und HIER und HIER und HIER und HIER !

Kommentare:

  1. Für die Presse, die ich bislang hierzu gelesen habe, ist mit der Verfahrenseröffnung auch seine Schuld bewiesen.

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  2. Gemach, gemach, lieber Kreuzknappe!
    Für den Laien klingt das in Verlinungen zitierte
    "Anklage erheben gegen Kardinal Pell" gleich schon wie
    ein Schuldspruch.
    Doch es gilt, auch wenn das nicht jeder Journalist so sieht,
    in einem Rechtsstaat immer noch die Unschuldsvermutung,
    bis jemand wirklich verurteilt ist - oder eben nicht !
    Ich empfehle,
    statt sich an der Verbreitung von Spekulationen zu beteiligen, lieber für den Kardinal zu beten.

    https://twitter.com/ProtecttheFaith/status/991258578416742400

    Kardinal Pell erklärt nach wie vor, unschuldig zu sein!

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  3. Bei DIESEM THEMA wäre Kardinal Marx gefragt!
    Offenbar zieht er es vor,
    sich erst mal in Schweigen zu hüllen.
    Ob er erst mal testen will, wie die Mehrheitsmeinung
    dazu ist?

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  4. Klar, für die Tradis gilt bei als konservativ geltenden Gottesmännnr immer: Alle Anschuldigungen sind nur Erfindungen der bösen Linksgrünpresse. Besonders wenn es um Kindesmissbrauch geht: da sind sie plötzlich, ganz im Unterschied zu liturgischen Missbrauch, recht tolerant.

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