Dienstag, 1. Mai 2018

Päpstlicher Botschafter rügt Kardinal Marx wegen seiner Kritik an Kreuzen in Bayern!

Diese Nachricht fand ich bislang (noch) nicht in den Medien, insofern steht sie
unter Vorbehalt, weil ich ihre Richtigkeit nicht überprüfen kann. **) Inzwischen doch,

siehe Nachtrag unten!
Offenbar bei einem Vortrag im bekannten österreichischen Stift Heiligenkreuz soll demnach der päpstliche Botschafter für Österreich, Nuntius Dr. Peter Zurbriggen, seinen Unmut über Äußerungen von Kardinal Marx und einigen Bischofskollegen geäußert haben. Er wird in einem Blog wörtlich so zitiert: "Ich bin traurig und beschämt, dass in einem Nachbarland, wo Kreuze errichtet werden, ausgerechnet Bischöfe und Priester kritisieren müssen; das ist eine Schande. Das darf man nicht annehmen." ---> HIER !
Falls ein Leser herausfindet, dass die Meldung nicht stimmt, bitte sofort
bei mir Alarm geben, damit ich das richtigstellen kann. Passen würde es allerdings gut, denn der medienscheue Nuntius ist für klare Worte bekannt. So hat er kürzlich erst die österreichischen Bischöfe öffentlich gerügt: Als die Uni Wien verfügte, dass im Hörsaal der Theologie kein Kreuz mehr hängen darf (---> HIER !), gab es keinen Aufschrei von Kardinal Schönborn oder anderen. Der Nuntius krisitiert das Schweigen: "Ich hätte mir erwartet, das man sagt: So geht das nicht!" ---> HIER !


Nachtrag um 8.05 Uhr:
Ja, der Nuntius hat es so gesagt!
Wie man selbst nachlesen kann, habe ich beim oben verlinkten Bloggerkollegen per Leserkommentar angefragt, und der hat die genaue Quelle genannt; man kann den erzürnten Nuntius selbst hören auf dem verlinkten Video aus Stift Heiligenkreuz, ca. ab Minute 51.00...     Bitte ---> HIER !
 

Kommentare:

  1. ein Münchner auf Erden1. Mai 2018 um 08:16

    Bravo, der Mann hat wenigstens den Mumm,
    Kardinal Marx in den Karren zu fahren!
    Im übrigen ist Marx noch nicht gedämmert, dass seine
    Attacke auf die CSU die AfD in Bayern stärken könnte.
    Es wird schon gemunkelt, dass die CSU nach der
    Landtagswahl im Oktober entweder mit der SPD oder mit der
    AfD koalieren muss, um eine Regierung bilden zu können.

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  2. Ganz sicher dürfen wir jetzt davon ausgehen,
    dass die TAGESSCHAU auch das ausführlich berichten wird,
    nachdem sie so großartig über Marx berichtet hat...
    ;-)

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  3. Der Mann muß sofort abberufen werden. Er sorgt für "Spaltung und Unruhe".

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  4. Kardinal Marx (München!) ist zu empfehlen,
    mal einen Blick in die bayerische Verfassung zu werfen.
    Insbesondere § 131..
    http://www.gesetze-bayern.de/(X(1)S(n2xeo0kjcxje5kmrccwslxvh))/Content/Document/BayVerf-131?AspxAutoDetectCookieSupport=1

    Konsequenterweise müsste Marx auch gegen die in Bayern
    übliche Begrüßung "Grüß Gott" eintreten, denn da werden
    Nichtchristen diskriminiert. Ein spalterischer Gruß,
    ganz klar...! ;-)

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  5. Zu spät Arminius: Hat man bei Jesus auch versucht. Wir kennen das Ergebnis.

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  6. Sahnetörtchen1. Mai 2018 um 09:13

    Ein lautes BRAVO dem päpstlichen Botschafter!
    Hätte Kardinal Marx doch bloß geschwiegen!
    Unsere Vorfahren haben das Kreuz gegen die Nazis verteidigt;
    meine Oma wurde jedesmal von der SS fotografiert, wenn sie
    in die Hl. Messe ging - und jetzt kämpfen ein paar wildgewordene
    deutsche Bischöfe gegen das Kreuz. PFUI !!!!

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  7. Nicht nur die Lückenmedien verschweigen das bislang,
    auch "katholisch.de" berichtet lieber nicht über diese
    schallende Ohrfeige für Marx!

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