Freitag, 4. Mai 2018

"Unsinn!" - Es gibt offenbar Leute, die mögen Pater ANSELM GRÜN nicht besonders...

Ich weiß nicht,
wie es Ihnen dabei geht, liebe Leserin-
nen und Leser.
Wenn ich eine katholische Buch-
handlung betrete
(bei uns in der Gegend gibt's einige im Besitz von Klös-
tern)
, dann habe ich rein subjektiv das Gefühl, dass es dort nur so von Büchern des Erfolgsautors Pater Anselm Grün wimmelt.
Er verkauft sich also gut, seine Bücher sind Umsatzbringer.
Es ist wohl so, dass er die Katholiken in zwei Lager spaltet, in seine Fans und in diejenigen, die mit seinem Stil nicht so recht glücklich sind. Der Er-
folg gibt ihm doch recht, kann man ganz pragmatisch sagen. Aber es gibt auch eine ganze Reihe von Leuten, die nicht mit deutlicher Kritik sparen. - Beispiel: Eine Buchkritik, in der sich ein Professor für Altes Testament gewissermaßen in Großbuchstaben äußert: "Pseudopsychologischer Un-
sinn"
- so sein Kommentar zu einem seiner Bücher. - Man lese ausführlich ---> HIER !

Einige andere Kritiker will ich hier nur als Ergänzung zu diesem Eindruck verlinken.
Man schaue ---> HIER und HIER  bzw. HIER und HIER !

Ich selbst sehe es eher entspannt: Offenbar sind seine Bücher und Vorträge vielen Christen eine Art Lebenshilfe, wenn zuweilen allerdings auch theo-
logisch diskussionswürdig, wenn man den Kritikern folgt.
Zugleich muss ich gestehen: Ich bin bisher mit nur einem seiner Bücher ausgekommen, das mir geschenkt worden ist. Möglicherweise wird das auch so bleiben...

Ein kurzer Video-Eindruck, falls es jemand geben sollte, der ihn noch nicht kennt:

.
>                                     Den Direktlink zu diesem Video gibt's ---> HIER !

 

Kommentare:

  1. Klar, man kann ja nicht immer eine Kerze schenken.
    Aber diese Theologie des Wir-haben-uns-alle-lieb und des
    tu-was-dir-guttut, die sich nicht nur bei P. Grün findet,
    ist bedenklich und richtet Schaden in den Köpfen an,
    nach dem Motto: Wenn das schon ein Kirchenmann so
    locker sieht....

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  2. Isabella Groppenbächer4. Mai 2018 um 10:41

    Ich sehe Anselm Grün schon seit längerem kritisch.
    Besonders eine Textstelle von ihm über den Kreuzestod Jesu hat mich sehr gestört und ich lese seine Bücher seitdem
    nicht mehr. Ich halte diese Ansicht für theologisch sehr fragwürdig.

    „Gott braucht nicht den Tod Jesu, um uns vergeben zu können. Er vergibt, weil er uns liebt … Wir müssen uns vor dem ma-gischen Missverständnis hüten, als ob der Tod Jesu notwendig war, damit Gott uns vergeben könne … Gott hat schon vor dem Tod Jesu am Kreuz Menschen ihre Sünden vergeben … aber offensichtlich braucht der Mensch das Bild des Kreuzes,
    um an die Vergebung durch Gott glauben zu können …
    Seine Selbstverurteilung hindert ihn daran, an die Verge-
    bung zu glauben.“ (A. Grün, Dem Alltag eine Seele geben. Herder 2003, S.115)

    Der Kreuzestod Jesu Christi war für die Vergebung unserer Sünden also eigentlich unnötig. Ist das katholische Lehre? Ich glaube nicht.

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  3. Wenn das Geld wieder reinkommen soll,
    muss er (leider) noch viele Bücher schreiben,
    fürchte ich:

    http://www.katholisch.de/aktuelles/aktuelle-artikel/anselm-grun-habe-an-borse-10-millionen-euro-verloren

    10 Millionen Euro an der Börse verspekuliert.

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