Sonntag, 6. Mai 2018

Zahl der Straftaten in Deutschland mehr als viermal höher als in der Statistik angegeben!

Dass es Zweifel an den jährlich vorgelegten Krimi-
nalstatistiken
gibt, ist nicht neu, wird aber gerne flott mal als "rechte" Propaganda ab-
getan, um Bürger zu ver-
ängstigen.
Doch so einfach ist es offenbar nicht: Wie jetzt bekannt wurde, sind Kriminalisten und Krimi-
nalitätsforscher der Ansicht, dass die Fallzahlen wahrscheinlich viel zu niedrig angegeben sind.
Dafür könne es mehrere Gründe geben, so z.B. die Resignation vieler Bürger, die es schon selbst erlebt haben, dass Anzeigen sowieso nichts bringen - nach ein paar Monaten heißt es von der Polizei oder Staatsan-
waltschaft lapidar: "Verfahren eingestellt, Täter konnte nicht ermittelt werden" (so ist es mir persönlich bekanntlich sogar bei mehrfachen Morddrohungen ergangen, bei denen mir der Tod angedroht wurde, wenn ich weiter blogge).
Experten gehen in ihrer "Dunkelfeldforschung" durch Methoden der anonymen Befragung davon aus, dass aufgrund der erhaltenen Aus-
sagen viele Fälle nicht mehr angezeigt werden...

Man schaue ---> HIER und HIER !

Kommentare:

  1. Das ist längst bekannt, wird aber aus den bekannten Gründen nur ungern amtlich kommuniziert.

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  2. ein Münchner auf Erden6. Mai 2018 um 12:07

    Die vom Kreuzknappen verlinkten Artikel sollten eigentlich
    etwas mehr differenzieren. Wie er gestern schon bei seinen
    "Fundsachen" zeigte, ist es z.B. in Berlin ziemlich übel,
    und die Polizei behilft sich auf Geheiß der Politik damit,
    dass man z.B. den Drogenkonsum notgedrungen "erlaubt",
    weil man der Lage nicht Herr wird.
    Hier bei uns in Bayern haben wir solche Probleme nicht.

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  3. Ja, die Vermutung der Kriminalisten dürfte leider zutreffen.
    Der Fairness halber sollte man aber vielleicht noch ergänzen,
    dass dieses Problem in anderen Staaten ebenso auftritt.

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  4. Klar, wenn einem eine Statistik nicht gefällt, findet man immer eine Argumentation um sie zu diskreditieren. Eine Bürgerschaft, die von rechten Populisten in Panik versetzt wurde, dieser Blog zeigt dies auf eindrückliche Weise, zeigt eher mehr an als weniger. Und wie viele Blogger sind in Dtld eigentlich schon ermordet worden? Morddrohungen sind im Internet alltäglich. Das ist der Rede nicht wert!

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    1. Nach der Lektüre des Kommentars von "Jugo":
      Es ist mal wieder Fremdschämen nötig.
      Lange nicht mehr sowas Gefühlloses gelesen.

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  5. Lieber Kreuzknappe,
    das mit den Morddrohungen ist eine ganz üble Sache.
    Ich hatte Sie ja damals auch persönlich angeschrieben,
    wie Sie sich vielleicht erinnern?!
    Wenn das Politikern passiert, steht's in der Zeitung, und
    sie werden rund um die Uhr bewacht, wenn das aber normalen
    Bürgern passiert, dann interessiert das nur wenig.
    Unser Pfarrer ist bekanntlich wegen Morddrohungen schließ-
    lich auf eigenen Wunsch versetzt worden, so sehr hat ihn
    das getroffen.
    Ich wünsche Ihnen und auch Ihrer großen Familie, dass die
    Sache gut überstanden wurde.
    Herzliche grüßt

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